Auf der Suche nach dem ersten Blogpost #17

Ich will ehrlich sein, denn so bin ich nun mal. Irgendwie habe ich diese Geschichte so lange liegen lassen, dass ich den Faden verloren habe. Ich weiß zwar wo ich hin will, aber irgendwie weiß ich nicht so genau, wie ich dahin komme. Also improvisiere ich einfach mal wieder ein bisschen – weil ich das einfach am besten kann – und werde versuchen, die Sache langsam zu einem Ende zu bringen. Ich denke, langsam reicht es dann auch. Zumal der erste Blogpost nun schon einige Zeit her ist (und der ursprüngliche Plan war, das hier einfach nur über ein paar Wochen zu ziehen, was sich bei mir aber eigentlich immer als Fehleinschätzung erweist, also überrascht es nicht wirklich, dass es jetzt schon fast 3 Jahre läuft). Hier jedenfalls erstmal ein kurzer neuer Teil der Reihe, die ein Stück weit auf die Zielgerade führen soll.

Zu Teil 16

Fey steht am Steg und blickt ins Wasser. Ihr ist natürlich klar, dass sie mich darin nicht finden wird. Sie ist schließlich nicht so dämlich wie ich. Und natürlich weiß sie auch, wer mich in den See gezogen hat. Sie weiß aber auch, dass mit den Najaden nicht zu reden ist. Und sie weiß ebenfalls, dass die Najaden sie nicht einfach den See überqueren lassen werden, um mich zu holen. Fey geht zum Zirkus. Und man kann sicher sein, dass sie das nicht gerne tut. Aber manchmal muss man eben das tun, was einem am meisten widerstrebt.

Direktor Rullon sitzt in einem breiten Sessel in seinem Büro, das er sich in einem Zirkuswagen eingerichtet hat. Rullon sitzt so entspannt an seinem Schreibtisch, dass Fey ihn noch mehr verabscheut, als ohnehin schon. Dabei mag sie eigentlich alle Leute. Selbst mit dem verdammten Minotaurus versteht sie sich gut. Aber Rullon ist ihr einfach ein Dorn im Auge. Es gibt allerdings Situationen, in denn man sich mit dem Feind verbünden muss. Und da Fey in der Stadt offenbar keine anderen Freunde hat, außer dem Trottel, der in diesem Moment auf einer Insel festsitzt, auf der nur ein Minotaurus lebt, der ihm am liebsten den Kopf abreißen würde, bleibt ihr nun mal nur das Zirkusvolk.

Rullon grinst Fey an. Er weiß natürlich, dass sie etwas von ihm will. Und das bedeutet, dass sie anschließend in seiner Schuld stehen wird.

»Wie kann ich behilflich sein, Fey? Lass mich raten. Dein Freund steckt in Schwierigkeiten.« Rullon wartet keine Antwort ab. »Natürlich weiß ich alles. Dies ist ein Zirkus. Unsere Seherin sieht alles und informiert mich über alles, was in der Stadt passiert.« Rullon beugt sich auf seinen Schreibtisch und schaut Fey streng an. »Die Frage ist also eher, was du für mich tun kannst, wenn ich deinen Freund von der Insel hole.«

Fey ist sich der Tatsache bewusst, dass sie Rullon nicht mit einer simplen Schuldbegleichung zufrieden stellen kann. »Ich erfülle dir einen Wunsch«, schlägt sie vor. »Was immer du willst.«

»Das wollte ich hören.« Rullon steht auf und führt Fey ins Zirkuszelt.

Der Feuerschlucker mit der Schuppenhaut steht da, als würde er nur darauf warten, dass ihm jemand etwas zu tun gibt. Rullon gibt ihm etwas zu tun.

FORTSETZUNG FOLGT

Advertisements

Die 5 Besten … Bücher, die ich zuletzt gelesen habe

Heute geht es mal wieder um Bücher bei Goranas 5 Besten. Allerdings ist der Titel (wie Gorana auch selbst schon bemerkt hat vor einigen Wochen) nicht mehr so ganz passend, denn eigentlich geht es gar nicht um die „Besten“, sondern einfach nur um

Die 5 Bücher, die ich als letztes gelesen habe

Da die aber tatsächlich alle zumindest nicht so verkehrt waren, passt das ja noch so gerade.

5 Der kleine Dämonenberater (Practical Demonkeeping) – Christopher Moore

Ein Dämon und sein Meister fahren zusammen in ein kleines Küstenkaff, weil sie da den jeweils anderen loswerden wollen. Soweit so unterhaltsam. Man kriegt mehr oder weniger, was man von so einer Idee erwartet. Macht Spaß, ist aber kein Meisterwerk. Von Moore werde ich aber definitiv noch das ein oder andere Buch lesen. Der Erstling ist ja selten der beste Roman.

4 Grabräubr gesucht (Graverobbers Wanted: No Experience Necessary) – Jeff Strand

Ein Vater will sich als Privatdetektiv versuchen und sein erster Auftrag ist es, eine Leiche auszubuddeln, um an einen Schlüssel zu gelangen. Und damit beginnt das Chaos erst. Die Story ist nicht sonderlich innovativ. Der Killer, der seine Spielchen mit dem Protagonisten spielt. Aber die Umsetzung ist durchaus ansprechend. Eine gute Mischung aus Horror und Comedy. Aber auch hier handelt es sich um ein Frühwerk und ich denke, dass da noch Luft nach oben ist. Werde auch diesen Autor im Auge behalten.

3 Nox Magica – Alexander Zeithammer

Ein Dieb in einem alternativen Wien voller Magie, soll eine Reliquie stehlen und schlittert so in das größte Verbrechen, dass die Stadt jemals gesehen hat. Das Buch hat richtig Spaß gemacht. Das alte Wien in Verbindung mit Magie passt einfach wunderbar zusammen und die Geschichte hatte mich von der ersten Sekunde an am Haken. Wird Zeit, dass ich die Fortsetzungen lese.

2 Slay & Resscue (Hauen & Stechen) – John Moore

Prince Charming muss eine Prinzessin retten und ist dabei eben Prince Charming. Irgendwie okay, aber die Story ist natürlich so alt wie die Bibel. Das ganz wird etwas durch Humor aufgelockert, aber so richtig interessant war das alles nie. Aber eben auch kein Totalausfall. Ich denke, mit einer interessanteren Geschichte könnte der Autor bei mir mehr Punkte sammeln. Allerdings geht bisher wohl alles von ihm in diese Märchenparodierichtung, die ich nicht sonderlich spannend finde.

1 The Long Earth (Die lange Erde) – Terry Pratchett & Stephen Baxter

Durch ein kleines Gerät kann jeder in unendlich viele Parallelwelten springen, die wie die Glieder einer Kette aneinander hängen. Ein junger Typ und eine KI machen sich mit einem Luftschiff auf, die fremden Welten zu erkunden.                    Pratchett ist der Meister der Fantasykomödie und Baxter ist irgendein Physikprofessor. Jetzt sollte man denken, dass das nicht so recht zusammenpasst. Und man hat recht. Erstens ist es keine Fantasygeschichte, sondern mehr Science-Ficton. Und eigentlich sollte so eine Story ja viel Abenteuer enthalten und schöne fremde Welten, die man dann gemeinsam mit den Figuren entdecken kann. Leider gibt es davon aber viel zu wenig. Stattdessen dümpelt der lahme Plot so dahin und am Ende blieb ich mit dem Gefühl zurück, dass das alles einfach viel besser hätte sein müssen. Schade drum, denn die Idee und einzelne Stellen waren wirklich gut und immerhin war es nicht so schlecht, dass ichs abgebrochen hätte.

Was waren die letzten 5 bei euch? Macht bei Goranas kleiner Aktion mit und verratet es uns.

Schreiben wie ein selbsternannter Schriftsteller – Einführung des Antagonisten

Heute kommt der – für mich – wirklich spaßige Teil am Anfang einer Geschichte. Die Einführung des Antagonisten. Jeder gute Antagonist hat natürlich eine Antagonistenbehausung, die direkt zeigt, dass mit ihm nicht zu spaßen ist:

In der Mitte des Finsterwalds gab es eine Lichtung. Es war keine natürliche Lichtung. Diese Lichtung war künstlich angelegt worden. Bäume waren gefällt und verbrannt worden, um hier eine Lichtung entstehen zu lassen. Jeder wusste, dass Menschen, die einfach so Bäume fällen und verbrennen lassen, ohne an die Umwelt zu denken, oder zumindest das Holz zum heizen und kochen zu nutzen, keine guten Menschen waren. Und der unguteste von allen war eindeutig Lord Edgar. Und er lebte selbstverständlich auf dieser Lichtung. In einem Schloss, gebaut aus schwarzem Stein. Mit hohen Türmen, die von Raben umkreist wurden. Umgeben von einem Graben, in dessen dunklem Wasser Alligatoren, Piranhas, Nilpferde und andere tödliche Kreaturen badeten.

Ganz schön unheimlicher Ort, was? Absolut passend für einen Antagonisten. Für das pure Böse. Dann schauen wir doch mal, wer da so lebt:

Wie jedes Schloss, das etwas auf sich hält, hatte auch dieses einen Thronsaal. In diesem Thronsaal saß Lord Edgar in seinem Thron aus Gold. Nur die Wenigsten wussten, dass der Thron nicht wirklich aus Gold bestand, sondern aus Aluminium, das täglich mit Goldfarbe bepinselt wurde, damit er schön glänzte und sich dadurch wunderbar vom schwarzen Stein des Schlosses abhob. Der Thronsaal war lang. Lord Edgar konnte noch so gerade die große Flügeltur sehen, die sich in diesem Moment öffnete. Er strich seinen langen Bart glatt und wartete die Minuten ab, die die Person braucht, um den Thron zu erreichen. Lord Edgar wusste bereits, wer auf ihn zu kam. Nur Krump lief so euphorisch durch den Thronsaal. Denn er hatte immer gute Nachrichten. Oder zumindest dachte er immer, dass er gute Nachrichten hat.
„Guten Morgen, mein Lord“, sabberte Krump und ließ seine lange Zunge kurz hervorschnellen. Krump war ein Schlangofant und Schlangofanten sabberten immer, da sie Probleme hatten, ihre lange Zunge und den Rüssel in Einklang zu bringen. Gleichzeitig durch den Rüssel zu atmen und sich dabei nicht auf die Zunge zu beißen, die ständig aus dem Mund hing, bedurfte jahrelanger Übung. Leider lag die Lebenserwartung eines Schlangofanten bei höchstens einem Jahr. Dann fielen sie gewöhnlich in der Schlacht oder starben an einer Zungenentzündung.
Lord Edgar beschränkte sich wie üblich auf ein kurzes Kopfnicken, um Krump zu verstehen zu geben, dass es weiter reden sollte.
„Operation Wildausrottung war ein voller Erfolg, mein Lord. So schnell wird sich kein Hirsch mehr in diese Gegend trauen.“
Lord Edgar hatte den Hirsch bereits vergessen. Er hatte Krump nur den Auftrag gegeben, sich um das „Problem“ zu kümmern, damit er beschäftigt war und ihn nicht ständig mit neuen Dingen nervte. Immerhin hatte er Krump für einen Moment zufrieden gestellt und seine Ruhe gehabt. Diese Ruhe war jetzt natürlich vorbei, denn Krump brauchte einen neuen Auftrag.

So haben wir dann neben dem Antagonisten auch schon mal einen Handlanger eingeführt. Ich habe übrigens den Hang dazu, Antagonisten immer dämliche Handlanger an die Seite zu stellen. Keine Ahnung, warum. Vielleicht, weil ein Antagonist eben auch etwas Lockerheit mitbringen sollte. Und wie sich schon herausliest, ist eine Sache ganz besonders wichtig: Ein Charakter braucht eine Aufgabe. Etwas, das ihn im Verlauf der Handlung beschäftigt. Und gerade der Antagonist und seine Sippschaft sind da natürlich nicht unwichtig, denn wenn sie nichts machen, hat auch der Protagonist keinen Grund, irgendwas zu tun.

Lord Edgar dachte nach. Momentan fiel ihm nicht viel ein, was er Krump hätte auftragen können. Es waren ekelhaft ruhige Zeiten. Friedenszeiten. Nicht, dass Lord Edgar eine generelle Abneigung gegen den Frieden hatte. Aber es war so langweilig, wenn sich die Leute nicht gegenseitig abschlachteten. Vielleicht war es an der richtigen Zeit, eine alte Rechnung zu begleichen.
„“Ich denke, du solltest meinem alten Freund dem König einen Besuch abstatten“, trug er Krump auf. „Und nimm ein paar Fackeln mit, damit du sein Schloss leichter niederbrennen kannst.“

Ganz schöne Widerlinge, nicht wahr? Das soll dann auch erstmal reichen. Der Antagonist ist eingeführt und eine erste Handlung ist vollbracht. Jetzt sind die „Guten“ am Zug. Da es hier mit den Schlangofanten schon angeteast wurde, entwickeln wir beim nächsten Mal aber zuerst ein eigenes Wesen.

Wie führt ihr eure Antagonisten ein? Wie sieht euer Schloss aus? Und hättet ihr nicht auch gerne einen Schlangofanten als Haustier?

Warum Charaktere so wichtig für eine Geschichte sind

Anstoß zu diesem Post ist tatsächlich kein Buch, sondern die Filmlandschaft. Ich bin ja bekanntlich großer Filmfan – um nicht zu sagen unverbesserlicher Filmfreak – und gucke dementsprechend viele Streifen aus allen Epochen und allen Genres. Zuletzt gab es im Kino Christopher Nolans Kriegsfilm „Dunkirk“. Was ich genau von diesem Film halte, könnt ihr auf meinem Filmblog nachlesen (und nein, der Film ist kein Schrott, auch wenn der Blog so heißt).

Minimale Spoiler zum Film sind zu erwarten.

Auf eine Sache möchte ich aber hier etwas näher eingehen. Denn das ist ein Problem, dass sich in Hollywood mittlerweile offensichtlich etabliert hat und einige gute Filme daran hindert, fantastische Filme zu sein. Die Rede ist von Charakteren (der Titel dieses Posts hat euch sicher schon auf den Gedanken gebracht, dass es darum gehen könnte).

In „Dunkirk“ geht es um die zu Kriegsbeginn eingekesselten Soldaten in Dünkirchen, die auf Rettung warten, während die Deutschen immer näher rücken und hin und wieder mal mit einem Kampfflugzeug vorbei kommen, um ein paar Schiffe zu versenken. Der Film verfolgt die Geschehnisse aus drei Perspektiven: Land, Wasser und Luft. Und dabei hängt er sich jeweils stark an einen oder zwei Charaktere und weicht denen nicht von der Seite, so dass man als Zuschauer quasi mitten im Geschehen ist. So weit so gut.

Das Problem: Die Charaktere sind eigentlich gar keine Charaktere. Sie sind einfach nur irgendwelche Jungs, die halt in der Scheiße sitzen. Nicht mal die Namen erfährt man von ihnen. So hängt man also am Rockzipfel – oder Uniformszipfel – von fremden Personen und folgt ihnen durchs Wasser und die Luft. Nur bleibt einem dadurch eine wichtige Sache verwehrt: Das Mitfiebern, dass es diese Leute auch da raus schaffen. Klar, wir wissen, dass die Situation richtig kacke ist und man hat dadurch zumindest ein gewisses Gefühl für die missliche Lage. Aber das reicht nun mal nicht.

Generell ist es inzwischen im Film offenbar so, dass es wichtiger ist, möglichst actionreich zu inszenieren, dabei aber zu vergessen, dass Action eben nur so gut ist, wie die Charaktere, die sich in dieser Action befinden. Wenn mal wieder irgendein Marvel-Monster die Erde fressen will, auf dieser Erde aber nur Abziehbilder von Menschen herumhampeln, ist es mir einfach egal. Wenn die Aliens in „Independence Day 2“ erneut angreifen, sie aber ohnehin nur seelenlose Hüllen vernichten, können sie die Erde wegen mir gerne abfackeln (und nebenbei: Guckt niemals „Independence Day 2“. Ganz ehrlich, lasst es. Das ist der mit Abstand schlechteste Film, der jemals gemacht wurde. Und ich weiß, wovon ich rede, denn ich habe schon so einige Grütze gesehen.)

Es ist wie in den Nachrichten. Wenn ein Bus voller Nonnen eine Klippe herunterstürzt, denkt man sich auch „Ja, schon doof für die Nonnen.“ Aber kennen wir eine dieser Nonnen, oder den Busfahrer? Nein. Also ist es eben nur eine Schlagzeile. Wir wissen, dass in Afrika die Kinder verhungern und natürlich ist das einfach nur ganz große Scheiße. Aber zeig mir tausend Bilder von verarmten Dörfern in Afrika und viel mehr als ein kurzes Resignieren wird nicht kommen. Stell mir hingegen eins dieser verhungernden Kinder vor und du erhältst eine gefühlsmäßige Reaktion. Und so ist es eben auch mit Charakteren in Fiktion. Sei es nun im Film, oder im Buch, oder von mir aus auch im Videospiel.

Warum das gerade jetzt so erwähnenswert ist, liegt übrigens daran, dass Christopher Nolan bisher eigentlich immer ganz gut mit seinen Charakteren umgegangen ist. In seinen bisherigen Filmen hatte man eigentlich immer das Gefühl, die Leute zumindest einigermaßen zu kennen. Bei „Dunkirk“ leider überhaupt nicht. Jetzt könnte man natürlich argumentieren, dass das nur widerspiegeln soll, dass auch die Soldaten sich untereinander nicht kennen und einfach nur ums Überleben kämpfen. Trotzdem wird man eben einer wichtigen Gefühlsinvestition beraubt, die so einen Film eben noch mal auf ein höheres Level heben kann. Und das ist einfach schade. Und eben leider kein Einzelfall.

Wollte das mal spontan loswerden (und in dem Zusammenhang hier mal wieder was schreiben, damit der Blog nicht komplett stirbt). Wie seht ihr das? Habt ihr den Film gesehen und teilt meine Meinung dazu? Und wie steht ihr generell zu der Wichtigkeit von Charakteren in Geschichten? Und will jemand mit mir Urlaub in Dünkirchen machen? Soll schön sein da.

Schreiben wie ein selbsternannter Schriftsteller – Der Anfang

Letztes Mal habe ich an dieser Stelle die Sage um Hausmeistersohn Peter und Lord Edgar abgeschlossen. Aber wie bereits angekündigt birgt jedes Ende auch einen Anfang. In diesem Fall sogar den Anfang der Geschichte, die ich seit Monaten fortführe, um euch dabei zu zeigen, wie wenig Ahnung ich tatsächlich von dem ganzen Quark, den ich hier treibe, habe.

Im Idealfall ist das mit dem Anfang bei mir so: Ich habe vorher ein Ende im Kopf und weiß dadurch relativ genau, welche Entwicklung die Figuren durchmachen müssen und was der beste Status Quo für den Beginn ist. Im Fall von Hausmeistersohn Peter und Lord Edgar ist das Ende ja sogar schon geschrieben. Dadurch weiß ich ziemlich klar, wie die Figuren am Anfang ticken sollten.

Bei Hausmeistersohn Peter ist es ziemlich einfach. Für ihn wird die Geschichte ja eine mehr oder weniger gewöhnliche „über sich selbst hinauswachsen“ Geschichte werden. Das heißt, er muss am Anfang ein ziemlicher Lappen sein.

Peter schaute sich interessiert im Kerker um. Er war noch nie hier unten gewesen. Bisher hatte sein Vater es für keine gute Idee gehalten, ihn mit hier runter zu nehmen. Sein Vater hatte ihm versprochen, ihn mitzunehmen, sobald er nachts nicht mehr ins Bett machte. An seinem zwölften Geburtstag war es Peter endlich gelungen, diese Herausforderung zu meistern. Und jetzt stand er hier und schaute seinem Vater zu, wie er ein Gitter reparierte, das beim letzten Ausbruchversuch eines der Gefolterten und Gepeinigten Schaden genommen hatte. Natürlich nicht so viel Schaden, wie der Ausbrecher, dessen Kopf draußen vor der Burg auf einem Pfahl aufgespießt worden war. Peter ließ seinen Vater an dem Gitter rumschrauben und spielte mit einer der rostigen Ketten an der Wand. Viele Handgelenke hatten die Ketten schon wund gescheuert. Peter zog an der Kette. Sie saß fest an der Wand. Er legte die Schelle an sein Handgelenk. Er stellte sich vor, wie grausam es sein musste, hier unten in der Dunkelheit zwischen Ratten und anderen Gefangenen festzuhängen und zu wissen, dass man nie wieder das Tageslicht erblicken würde. Er beschloss, niemals in so eine Situation zu geraten. Er versuchte die Schelle von seinem Handgelenk zu lösen. Sie saß fest. Er zog fest daran. Die Ketten rasselten. Er zog erneut. Risse entstanden in der Wand. Die Kette löste sich und Peter fiel zu Boden. Die Schelle fiel von seinem Handgelenk. Ein Backstein fiel aus der Wand. Peter schob die Schelle in die Wand und den Backstein davor. Pfeifend schlenderte er zu Vater zurück.

Erinnert ihr euch noch an das Foreshadowing? Das hier ist so ein Moment, wo ich mir zumindest eine Notiz mache. Denn eventuell ergibt sich im Verlauf der Geschichte ja eine Situation, in der Peter in Gefangenschaft geraten könnte. Und vielleicht würde es ihm dann sogar helfen, dass er sich hier schon mit den Ketten und Handschellen befasst hat, um zu entkommen. Das müsste dann aber später ausgebaut werden, wenn es denn wirklich so kommen sollte.

„Leuchte mir mal“, sagte Vater und hielt Peter eine Fackel hin.
Peter ergriff die Fackel und spendete seinem Vater Licht, während der sich an dem Gitter zu schaffen macht. Als Hausmeister hatte er ständig mit Reperaturarbeiten zu tun. Neben dem König und der Königin war er der einzige, der zutritt zu allen Räumlichkeiten der Burg hatte. Egal ob die Schlafräume, der Kerker oder der Drachenzwinger, Vater hatte überall die Türen repariert und Fackeln ausgetauscht. Und er hatte es mit einem ständigen Lächeln auf dem Gesicht getan. Sicher, viele würden sagen, dass der Beruf des Hausmeisters nicht der Ehrenwerteste ist. Aber Vater sah das so: „Lieber eine Tätigkeit, bei der man auch mal in der Scheiße steht, als eine, bei der man sich vor Angst in die Hosen scheißt.“ Er hatte keine Lust, seinen Kopf auf dem Schlachtfeld zu verlieren, für eine Königsfamilie die nicht mal seinen Namen kannte.

So hat man auch schon mal einen Eindruck von Peters Vater, der zumindest am Anfang der Geschichte sicher nicht unwichtig sein wird. Jetzt muss Peter nur noch kurz beweisen, dass er ein absoluter Trottel ist.

„Fertig“, verkündete Vater und packte sein Werkzeug zusammen. Er stand auf und testete das neue Scharnier an der Gittertür ein letztes Mal. Zufrieden schaute er Peter an. „Frühstückspause?“ Peter lächelte. Vater ging voraus. Peter folgte ihm. Er schlug das Gitter zu, das laut schallernd ins Schloss fiel. Und anschließend zu Boden. Und die restlichen Gitter der Zelle mit sich riss. Und die Mauern, die es umgaben. Vater schaute sich die Zerstörung an. „Ich schätze, das Frühstück verschieben wir“, sagte er und packte sein Werkzeug aus.

Da das jetzt schon recht lang war, teilen wir den Anfang besser in zwei Teile auf. Beim nächsten Mal zeige ich euch dann, wie ich einen Antagonisten einführe.

Wie beginnt ihr eure Geschichten? Habt ihr euch schon mal für einen Job in einem Kerker beworben? Und mit wie vielen Hausmeistern seit ihr eigentlich befreundet?

Meine 5 Minuten Ruhm – Filmschrott im Radiointerview bei Trackback

Vielleicht ja auch hier für den ein oder anderen Interessant, der mal meine Stimme hören will. (Zumindest, wie sie im Radio klingt, was irgendwie ganz anders ist, als ich sie in der Realität warnehme, aber andererseits werde ich ja langsam irre, also was weiß ich schon …)

Filmschrott

Letzte Woche hat mich Maren vom Schreibtisch einfach mal so für ein Radiointerview vorgeschlagen. Und als guter Filmschrottplatzbetreiber habe ich mir diese Chance natürlich nicht entgehen lassen, um der Welt mal wieder zu sagen, dass nur ich den einzig wahren Filmgeschmack habe und alle anderen einfach scheiße sind. War aber ganz lustig.

Hier kommt ihr zur Übersichtsseite.

Und hier kommt ihr direkt zur mp3.

Mein Quarkgelaber beginnt bei 26:29 Min. Es geht natürlich um Filme … und Giraffen kommen auch vor.

Ursprünglichen Post anzeigen

„Mach was!“ – Mit einem Lieblingslied

Diesen Monat geht es bei Herba und Poes „Mach was!“ um Lieblingslieder. Das ist etwas schwierig. Denn ein richtiges Lieblingslied habe ich eigentlich nicht. Das ändert sich bei mir quasi alle paar Tage. Und oft kann ich dann Lieder, die ich vorher oft gehört habe, erstmal lange Zeit nicht mehr hören, weil sie mir auf den Sack gehen. Also nicht gerade eine Qualifikation für einen Lieblingssong. Zur Zeit höre ich ganz gerne „Suppers Ready“ von Genesis. Also mit Peter Gabriel. Nicht diese grauenhafte Popgrütze unter Phil Collins. Ich habe kurz überlegt, aber „Suppers Ready“ erzählt für sich schon eine Geschichte und ist zudem ein episches musikalisches Meisterwerk, dem keine meiner schwachsinnigen Geschichten auch nur ansatzweise gerecht werden könnte.

Allerdings habe ich vor einigen Jahren mal eine kleine Geschichte veröffentlicht, die zumindest durch den Titel eines Songs inspiriert wurde. Lustigerweise habe ich die Geschichte im Rahmen von genau diesem Spaß hier zum Thema „Tiere“ damals auf den Filmschrottplatz geklatscht. Ich habe diese Geschichte mal etwas überarbeitet, um sie jetzt und hier erneut zu veröffentlichen (ja, es ist bereits jetzt so weit, dass ich mich selbst wiederhole). Der inspirierende Song heißt übrigens „Penguins In The Desert“ und stammt von der Band Dredg. Mit dem eigentlichen Lied hat das Folgende zwar nicht wirklich was zu tun, aber immerhin ist der Titel der gleiche. Das muss dann halt hier reichen.

Pinguine in der Wüste

Flapflapflapflapflap … die Rotorblätter des Helikopters zerschnitten die heiße Luft … flapflapflapflapflap … die heiße Luft stieg vom Sand hinauf, der sich über die Landschaft erstreckte … flapflapflapflapflap … auf dem linken Auge sah der Hubschrauberpilot sehr gut … flapflapflapflapflap … auf dem Rechten auch … flapflapflapflapflap … mit seinen guten Augen erblickte der Pilot einen Geier über der Wüste kreisen … flapflapflapflapflap … der Helikopter flog direkt auf den Geier zu … flapflapflapflapflap … der Geier machte keine Anstalten, seine Flugbahn zu ändern … flapflapflapflapflap … der Pilot reagierte und ließ den Hubschrauber sinken … flapflapflapflapflap … der Helikopter tauchte unter dem Geier weg … flapflapflapflapflaaaaaahhhhhkrrrchz … Federn segelten durch die Luft … flupflupflupflupflup … der Pilot verlor die Kontrolle über das Fluggerät … flopflopflopflopflop … der Helikopter sank schnell Richtung Wüstensand … flop … flop …flop … der Aufprall schleuderte Sand in die Luft … flp … und erschlug eine neugierige Hyäne … fp … f … Stille.

—————————————————————————————>

Frirp. Der Pilot öffnete seine guten Augen. Frirp. Frirp. Er sah Sand. Frirp. Watsch. Sehr viel Sand. Watsch. Watsch. Mit seinen ebenfalls hervorragend funktionierenden Ohren hörte er die Schritte von flachen Füßen. Frirp. Er öffnete seinen Gurt. Seine Hüfte schmerzte. Er drückte den Arm in die Seite. Frirp. Watsch. Hopp. Frchz. Er drehte sich um und blickte in den Rückraum des Helikopters. Der Käfig, in dem sich die lebendige Ladung befunden hatte, war bei dem Aufprall zerstört worden. Der Pilot erhob sich mühsam aus seinem Sitz und schlurfte unter Schmerzen in den Rückraum. Unter seinen Schuhen knirschte ein Gemisch aus Sand und Glasscherben. Die Tür im hinteren Bereich des Helikopters stand offen. Besser gesagt, es war keine Tür mehr da. Nur eine große Öffnung. Draußen im Sand sah er Fußspuren, die vom Helikopter wegführten. Er griff nach einer Wasserflasche und trank. Er beschloss, die restlichen Wasserflaschen mitzunehmen. Er kletterte aus der Tür in den Wüstensand, um den Spuren zu folgen. Er fand die Tür des Helikopters. Darunter befanden sich die Überreste eines Tieres. Vermutlich war es eine Hyäne gewesen.
Die Sonne brannte heiß vom Himmel herunter, als dächte sie, in der Wüste sei es noch nicht trocken genug. Der Pilot dachte darüber nach, ob es in der Wüste überhaupt trocken genug sein kann. Wenn es nicht trocken wäre, wäre es schließlich keine Wüste. Die einzige Flüssigkeit in der Nähe waren die Wasserflaschen in der Hand und der Schweiß auf der Stirn des Piloten. Er hielt sich die verletzte Seite. Er kämpfte sich durch den weichen Sand, wie durch knöchelhohen Schnee. Schnee wäre ihm lieber gewesen. Bestimmt auch der Ladung, die er verfolgte. In der Ferne sah der Pilot die beiden Tiere als schwarze Punkte hinter einer hohen Düne verschwinden. Er setzte die Verfolgung fort. Mit jedem Schritt schien die Sonne heißer auf ihn herab zu brennen. Der Pilot leerte die zweite Wasserflasche. Der ursprüngliche Plan, mit der Flüssigkeit sparsam umzugehen, war früh gescheitert. Er sah zurück. Der Helikopter war nicht in Sichtweite. Er hatte schon einige Meter im Sand zurückgelegt. Er war bereits weiter gelaufen, als er gedacht hatte. Er beschloss, die Verfolgung fortzusetzen, in der Hoffnung, dass ihn die Tiere zu Wasser führten. Schließlich mussten auch Tiere trinken. Besonders Tiere, die diese Hitze nicht gewohnt waren. Die Schmerzen in der Seite wurden schlimmer. Jeder Schritt fühlte sich an, als würde ihm ein Geier mit seinem Schnabel in die Rippen hacken. Der Pilot blickte in den Himmel, wo die Sonne brannte und kein Geier kreiste. Es war wohl kaum möglich, dass er den einzigen Geier der Wüste mit dem Helikopter erlegt hatte. Vermutlich warteten sie irgendwo im Schatten darauf, dass der Trottel, der hier alleine mitten durch die Wüste torkelt, zu schwach wird, um seinen Weg fortzusetzen. Ihr Wunsch würde bald in Erfüllung gehen, wenn er nicht Wasser fand. Er stolperte weiter. Eine Düne hinauf. Einige Minuten später sackte er auf dem Gipfel der Düne auf die Knie. Die Wüste erstreckte sich unendlich in alle Richtungen. Er sah die Pinguine, die sich aneinander kuschelten. Sie saßen im Sand vor einer Palme. Unter der Palme im Schatten befand sich ein See. Eine Oase. Rettung. Der Pilot mühte sich auf die Beine und fiel die Düne hinab. Wie ein Fass rollte er immer schneller und landete im kühlen Wasser. Er ignorierte die kuschelnden Pinguine und genoss die unerwartete Erfrischung.

<—————————————————————————————

Der Boden fühlte sich ungewöhnlich an. Nicht glatt. Nicht kalt. Nicht feucht. Die Pinguine sahen sich ratlos an und frirpten. Sie fragten sich, was dieses komische gelbe Zeug ist, das überall herumlag. Sie fragten sich, ob das Eis unter dem gelben Zeug lag. Sie pickten etwas mit dem Schnabel in dem gelben Zeug herum. Sie fanden kein Eis. Die helle Scheibe am Himmel schien heller als zu Hause. Aber sie war vertraut. Die Pinguine schauten sich an und frirpten in Übereinstimmung. Sie watschelten los. Das Laufen fiel schwer auf dem unbekannten Untergrund. Einer der Pinguine lief voran. Der Kleinere hinterher, bemüht nicht den Anschluss zu verlieren, während er sich neugierig umsah. In seinem jungen Leben hatte er nicht viel gesehen. Eigentlich nur Eis, Wasser und das Innere eines flappenden Ungetüms, in dessen Bauch er sich bis vor Kurzem befunden hatte.
Der größere Pinguin blieb stehen und frirpte, um dem jüngeren Pinguin zu verstehen zu geben, dass er nicht so trödeln soll. Hinter dem ungewöhnlich verfärbten Eisberg vor ihnen würde sicher Wasser sein. Und Eis. Der junge Pinguin frirpte fröhlich und schloss zu dem großen Pinguin auf. In freudiger Erwartung hüpften sie nebeneinander den Berg hinauf. Auf Eis zu hüpfen war schon nicht einfach. Aber auf diesem gelben Zeug gestaltete sich jeder Hüpfer als zusätzlich mühsam. Erleichtert frirpten sie, als sie die Spitze des Berges erreicht hatten. Sie schauten was dahinter lag. Sie schauten sich an. Sie frirpten. Sie schauten noch einmal genau hin, was dahinter lag.
Hinter dem verfärbten Eisberg lag das Pinguinparadies. Wasser, so weit das Auge reichte. Eisberge. Eisschollen. Eisrutschen. Alles, was das Pinguinherz begehrt. Die Pinguine sprangen auf eine Eisscholle und blickten in die Ferne. Sie kuschelten sich aneinander während sie über das Wasser trieben.

<—————————————————————————————

Die Hyäne lachte. Die Hyäne lachte gerne. Die Hyäne lachte gerne und oft. Viel mehr hatte sie auch nicht zu tun. Bis auf Lachen und Nahrung suchen, gab es in der Wüste nicht viele Beschäftigungen. Allerdings konnte die Nahrungssuche sich schon mal über den ganzen Tag erstrecken. Dann hatte die Hyäne nicht viel zu lachen. Dann stapfte sie den ganzen Tag durch die Wüste und ärgerte sich, dass sie keine Zeit zum Lachen und im Schatten liegen hatte. Der heutige Tag hatte aber Potenzial, lustig und sättigend zu werden. Sie lugte hinter einem Baum hervor und sah zwei komische Vögel durch den Sand stolpern. Solche Vögel hatte sie noch nie gesehen. Die Hyäne kannte nur Geier und die watschelten nicht ziellos durch die Wüste. Geier kreisten ziellos über der Wüste. Und sie ließen sich nicht von Hyänen fangen. Die Hyäne hatte das auf die harte Tour gelernt. Einen ganzen Tag lang hatte sie einen Geier verfolgt, der verletzt schien. Am Ende stellte sich heraus, dass der Geier nur mit der Hyäne gespielt hatte. An dem Tag hatte der Geier gelacht und die Hyäne war hungrig nach Hause gegangen. Einige Meter hinter den seltsamen Vögeln folgte ein zu groß geratener Primat, dem die Haare ausgefallen waren. Er torkelte ähnlich unbeholfen wie die seltsamen Vögel hinter diesen her. Die Hyäne lachte. Eine vielversprechendere Situation, um die Nahrungsbeschaffung schnell hinter sich zu bringen und den Rest des Tages mit Lachen verbringen zu können würde sich kaum finden. Die Hyäne folgte dem möglichen Mittagessen in sicherem Abstand. Sabbernd sah sie zu, wie der Primat sich eine Düne hochquälte. Die komischen Vögel hatten die Düne ebenfalls überquert. Es würde nicht mehr lange dauern, bis das Essen zubereitet war. Die Feuerkugel am Himmel leistete ihren Beitrag dazu, den Vorgang zu beschleunigen. Die Hyäne schlich die Düne hinauf. Dahinter würde sicher ein Festmahl auf sie warten. Die Hyäne sabberte in den Sand, bei dem Gedanken an all das leckere frische Fleisch. Sie erreichte den Gipfel der Düne. Auf der anderen Seite bot sich ein lustiges Bild. Die Hyäne lachte. Die Vögel standen aneinandergekuschelt im Sand und frirpten. Der Primat kniete daneben und schmierte sich den heißen Sand ins Gesicht. Der Hyäne war klar, dass sie nur warten musste, bis sich die Beute nicht mehr regte. Sie hatte Geduld. Die Hyäne sah sich um. Die andere Hyäne war nicht zu sehen. Heute musste sie sich also nicht mit ihr um die Nahrung streiten. Die Hyäne setzte sich hin und sabberte. Sie schaute zu, wie der Primat in den Sand fiel und reglos liegen blieb. Sie schaute zu wie die beiden Vögel ein letztes Mal leise frirpten. Dann fielen auch sie reglos in den Sand. Die Hyäne stand auf. Langsam stapfte sie die Düne hinab. Sie stand zwischen den reglosen Körpern. Die Sonne brannte heute besonders heiß. Die Hyäne lachte.