Montagsfrage: Print oder eBook?

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Das Buchfresserchen stellt jeden Montag eine Frage zum Thema Bücher oder Lesen oder Schreiben oder einfach allem. Warum also nicht mitmachen? Hä? Warum nicht? Na? Seht ihr, mir fällt auch kein Grund ein.

Die Frage in dieser Woche lautet:

Print oder eBook, was bevorzugst du?

Und da starte ich direkt mit einer Frage, die sich gar nicht so leicht beantworten lässt.

Noch vor einiger Zeit hatte ich mit eBooks eigentlich gar nichts am Hut und war auch der Meinung, dass ein Buch aus Papier bestehen sollte. Es gehört einfach dazu, die Seiten umzublättern, sich über die Eselsohren an den Ecken aufzuregen und zu versuchen, zu entziffern, was da unter dem Kaffeefleck eigentlich für ein Fremdwort steht.

Auf der anderen Seite habe ich aber auch den Vorteil von eBooks entdeckt. Der liegt in meinem Fall vor allem bei Schreibratgebern, die ich mittlerweile bevorzugt in digitaler Form genieße, einfach weil das Inhaltsverzeichnis mich schnell zwischen Seiten hin und her wechseln lässt und ich auf dem Reader auch Stellen markieren kann, was ich in einem haptischen Buch nicht gerne mache.

Generell habe ich mich also durchaus mit der digitalen Buchform angefreundet. Es gibt aber auch Ausnahmen, die ich einfach im Regal stehen haben will. Unter anderem natürlich das Gesamtwerk des besten Schriftstellers aller Zeiten, Terry Pratchett. Und selbstverständlich „Was ist Was – Ritter und Burgen“.

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9 Gedanken zu “Montagsfrage: Print oder eBook?

  1. Geht mir ähnlich – habe erst seit einem Jahr einen Ebook Reader und möchte ihn nicht mehr missen, da das Teil ungemein praktisch ist, wenn man unterwegs ist und nicht viel schleppen will (oder darf weil wegen Flugzeug und Handgepäck)

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  2. Ich sehe das ungefähr genauso. Ein Buch ziehe ich jedem Ebook vor und wenn ich etwas haben und lesen will, dann wird das nur in Buchform gekauft. Aber gerade für längere Reisen bietet sich ein Ebook einfach an, damit man nicht 800 Bücher mit sich rumschleppen muss. Zumal es ja auch immer noch Bücher gibt, die nur in gebundener Ausgabe erscheinen und somit auch um einiges schwerer und unhandlicher sind als Taschenbücher oder eben einfach der Reader. Prinzipiell aber Pro Print!

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  3. Hallo Michael,

    ich sehe das Thema ganz ähnlich. An einem E-Book ist nichts auszusetzen, auf keinen Fall. Grundsätzlich, bin ich der Meinung, bringt so ein E-Book sogar einen höheren Mehrwert mit sich. Gleichzeitig aber, das bleibt wohl nicht aus, kommt in mir der Papierromantiker hoch. Letzteres sorgt dafür, dass ich für mich mittlerweile ganz klar unterscheide, was ich mir digital und was ich mir physisch in den Buchbestand hole.

    Ein Roman zum Beispiel, das geht nur wirklich gedruckt an mich. Ich habe das Gefühl, dem digitalen Pendon geht in gewisser Weise etwas Gefühl verloren – der fehlenden Haptik wegen, vielleicht. Ein Sachbuch oder ein Non-Fiktion-Titel, den kann ich mir dann doch eher digital zu Gemüte führen. Mittlerweile sogar lieber digital als analog, der tollen Möglichkeiten wegen. So nutze ich die Notiz- und Merkzettel-Funktionen meiner E-Book-Reader-Apps sehr intensiv bei Recherchen oder einfach nur, um mir wichtige Dinge zu markieren. So vermeide ich das Schmieren und Kritzeln in Bücher.

    Beste Grüße
    Sebastian Klaus

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    1. Hi Klaus, mein Name ist Marcel, nicht Michael.
      Ja, ich gehe da aähnlich ran. Schreibratgeber und ähnliches zeihe ich mir meist auch auf den Reader.
      Romane habe ich aber auch weiterhin lieber zum blättern in der Hand. Wobei ich auch da Ausnahmen mache, vor allem wenn der Preisunterschied recht groß ist.

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Laber mich voll, ich mag das.

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