Montagsfrage: Klappentexte/Inhaltsangaben

Die Montagsfrage gibt es jeden Montag – wer hätte das gedacht? – beim Buchfresserchen.

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Wie wichtig sind dir Klappentexte/Inhaltsangaben auf der Rückseite?

Ich denke mal, dass es niemanden gibt, der nicht zumindest einen gewissen Wert darauf legt, zu erfahren, worum es in einem Buch überhaupt geht, bevor man es liest. Die Auswahl ist schließlich groß und wie soll man auch sonst wissen, was einen erwartet? Ich jedenfalls lese selten etwas neues, ohne mich zumindest etwas zu informieren, auf was ich mich da einlasse.

Ausnahmen bestätigen aber auch hier natürlich die Regel. Bei bekannten Autoren, von denen ich schon mehrere Bücher gelesen habe, brauche ich das nicht mehr, da ich ja sowieso eine ungefähre Vorstellung habe, was da auf mich zukommt.

Und auch bei bestimmten Genres greife ich durchaus einfach mal blind zu und gucke dann, ob ich einen Glücksgriff gelandet habe.

Allerdings ist es auch schon vorgekommen, dass der Klappentext mich eher in die Irre geführt hat und ich am Ende etwas ganz anderes bekam, als ich dachte. Da kann gut sein, kann aber auch extrem nach hinten losgehen.

Klappentexte schreiben ist aber auch einfach eine schwierige Sache. Eine ganze Geschichte auf nur ein paar Sätze runterzubrechen und dabei auch noch darauf zu achten, dass man einen möglichst guten Eindruck davon gibt, was diese Geschichte zu bieten hat ist wirklich keine spaßige Sache. Ich habe Inhaltsangaben schreiben schon in der Schule einfach nur gehasst.

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16 Gedanken zu “Montagsfrage: Klappentexte/Inhaltsangaben

  1. Also ich schaue eigentlich immer! auf den Klappentext, bevor ich ein Buch kaufe. – Oft gibt der Klappentext wirklich nicht viel her oder verwirrt gänzlich.
    Außerdem stelle ich gerade selbst fest, wie schwierig es ist, einen tollen Klappentext zu schreiben! *uff (Da war die Inhaltsangabe noch ein Klacks dagegen *g).

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    1. Generell gucke ich zwar auch immer drauf, aber bei Lieblingsautoren wie Pratchett könnte ich mir das auch sparen, weil ich das Buch dann sowieso lese.
      Und ja, der Klappentext ist ne ganz schwierige Angelegenheit. Bisher habe ich auch noch keinen guten hingekriegt.

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  2. Guten Morgen Marcel,

    mir geht es da wie dir. Der Klappentext ist schon wichtig. Mein erster Blick geht aufs Cover, dann auf den Titel. Im Anschluß wird der Klappentext gelesen. Danach habe ich bereits einen ersten Eindruck und weiß, ob ein Buch in die nähere Auswahl kommt oder eben nicht. Leider sind viele Klappentexte nicht so wirklich aussagekräftig. In solchen Fällen schau ich mir dann noch die Rezensionen dazu an, aber für einen ersten Eindruck reicht es meist doch.

    ich wünsch dir eine schöne Woche und lass dir liebe Grüße hier
    Sandra von Sandras kreativer Lesezeit

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    1. Hi Sandra, danke wünsche ich dir auch.
      Das mit dem Buch cober ist bei mir ja leider mittlerweile etwas ins Hintertreffen geraten. Ich mag neumodische Cover einfach nicht. Die sehen alle gleich aus und sind halt an die Gegebenheiten angepasst, dass sie auch im Kleinformat in den Onlinshops erkennbar sein müssen. Wenn ich mir alleine die unglaublich fürchterlichen Cover der neueren Terry Pratchett Bücher angucke, wird mir ganz anders. Deshalb achte ich eigentlich gar nicht mehr auf Cover.
      Und der Klappentext ist nun mal auch nur ein Abriss des Ganzen. Meist gibt er aber zumindest ganz gut die Richtung vor, was dann ja erst mal reichen sollte.
      Rezensionen sind natürlich immer gut, muss man nur vorsichtig sein, dass man keine erwischt, die einem schon das halbe Buch verrät.

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  3. Huhu,

    mir geht es da ganz genauso. Klappentexte sind für mich sehr wichtig, denn sie sind ja nun mal das Aushängeschild eines Buches. Jede_r, der/die schon mal selbst Inhaltsangaben verfasst hat, weiß, wie schwer es ist, einen Text zu schreiben, der den Kern einer Geschichte trifft, nicht zu viel verrät und trotzdem die Neugier weckt. Ich habe dafür durchaus Verständnis, aber ich finde, als Leser_in kann man schon erwarten, dass der Verlag sich Mühe gibt, genau dieser Beschreibung zu entsprechen.

    Montagsfrage auf dem wortmagieblog

    Viele liebe Grüße,
    Elli

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    1. Hi Elli,
      ich bin da ganz deiner Meinung. Ich glaube aber, am besten ist es, wenn sogar der Autor selbst den Klappentext für seine Geschichte verfasst. Denn generell gehört es eh zur Aufgabe das Autors, seine Geschichte möglichst kurz widergeben zu können, in Form des „Elevator Pitches“. Das ist zwar genau so schwer, aber wenn man vom Schreiben leben will, sollte man das natürlich schon irgendwie hinkriegen.

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Laber mich voll, ich mag das.

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