Liebster Award von I.J. Tonk – (Mehr oder weniger) intelligente Antworten auf interessante Fragen #15

Seit Jahrhunderten schon stehen Experten vor dem großen Rätsel, wofür die Initialen „I.J.“ in „I.J. Tonk“ stehen. Erste Vermutungen, dass es sich um Inkontinenzia Jelisaweta Tonk handelt, ließen sich nicht bestätigen. Also rätseln die Experten weiter. Aber heute habe ich die Chance, diesem Mysterium auf die Spur zu kommen. Denn wie es der Zufall will, hat „I.J.Tonk“ mir ein paar Fragen gestellt, die es zu beantworten gilt. Und wie wir alle wissen, sagen Fragen einiges über einen Menschen aus. Und über seinen Namen sowieso. Deshalb kann ich natürlich nicht anders, als diese Fragen sorgfältig zu beantworten. Während wir also gemeinsam das Namensrätsel entschlüsseln, erfahrt ihr auch noch etwas über mich. Ist das nicht toll? Nein, ich weiß. Aber da müsst ihr jetzt durch.

Den letzten Award habe ich übrigens im April auf meinem Filmschrottplatz beantwortet. Lange her. Aber eine Pause schadet ja nicht, um dann mit neuem Elan an die Sache heranzugehen. Nä? Genau.

1 Welches Land würde dich zu einem Roman inspirieren und warum?

Ich bin ja leider bisher nicht allzu viel rumgekommen. Ich bin halt nicht so ein Weltenbummler, wie die Menschen von 1724 sagen würden. Bisher war ich nur in Holland, Schweden und auf Klassenfahrt in Kroatien. In Holland war jeder schon mal, das gibt also nicht viel her. In Kroatien war ich nur besoffen, kann mich also an nix mehr erinnern. Bleibt Schweden. Das Land gibt bestimmt was her. Vielleicht einen Roman über eine Herde von Elchen, die einfach nur ein Knäckebrot wollen und dafür über Leichen gehen. Zur Rettung wird natürlich eine Spezialeinheit aus den USA geschickt, die so eine unfassbare Kampausbildung genossen haben, dass sie sich direkt im Blutrausch alle gegenseitig umnieten. Am Ende gewinnen die Elche und bekommen von den Menschen eine eigene Knäckebrotfabrik, die dann für die Fortsetzung von tollwütigen IKEA-Mitarbeitern überfallen wird, die einfach nicht mehr mit der Saunaeinrichtung ihres lokalen IKEA-Marktes zufrieden sind.

„Jag älskar sverige!!!“

2 Verändert sich dein Leseverhalten oder deine Lesevorlieben je nach Jahreszeit?

Überhaupt nicht. Aber ich lese nie das, was ich gerade schreibe. Soll heißen, wenn ich mal wieder an einem Fantasyroman arbeite, lese ich gleichzeitig auf keinen Fall Fantasy, um mich nicht beeinflussen zu lassen. Leider bleiben dadurch natürlich einige Bücher liegen, da ich generell viel mehr schreibe, als ich lese – was mal andersrum war, aber was will man machen. Da ich momentan am zweiten Roman arbeite (nein, er spielt nicht in Schweden), lese ich gerade eine Biografie. Denn die hat absolut gar nichts mit dem zu tun, was ich gerade schreibe.

3 Für welches Buch würdest du gern Musik hinterlegen? (Welche Musik wäre das?)

So spontan schwierig zu sagen. Definitiv Rockmusik. Und zwar gute. Nicht diese weichgespülte Pop-Rock-Kacke die heutzutage überall runtergedudelt wird. Hard Rock gibts in meinem Buch. Nur welches das wäre, kann ich so nicht sagen. Vielleicht irgendeine ausgefallene Mischung. „Der Struwwelpeter“ unterlegt mit Led Zeppelin und Black Sabbath oder so.

4 Mit welchem Schriftsteller würdest du gern frühstücken? Und was gäbe es zu essen?

Ich glaube ja, dass ich mit meinem Lieblingsautor Terry Pratchett beim Frühstück am meisten Spaß hätte. Schon alleine, weil der nicht nur beim Schreiben einen sehr guten Geschmack beweist. Schließlich zeigt „Soul Music“, dass er ebenfalls alter Rockmusik nicht abgeneigt war. Wie „Moving Pictures“ beweist ist er auch noch ein Filmfan gewesen. Und einer seiner Lieblingsfilme war der fantastische „The Return Of Captain Invincible“ mit Christopher Lee, der als Antagonist über die Vorzüge von Alkohol singt. Wir würden uns dann eventuell ebenfalls besaufen und Loblieder auf den Alkohol singen. Ein perfekter Montag Mittag sozusagen.

5 Eine Nacht bist du in einer Bibliothek eingesperrt. Zu welchem Buch greifst du zuerst?

Bei der Auswahl ist das unmöglich zu sagen. Ich würde wahrscheinlich die ganze Nacht damit verbringen, die Buchrücken der Bücher zu lesen. Und kurz vor der Öffnugnszeit würde ich mich vermutlich für das Buch entscheiden, dass ich als allererstes in der Hand hatte, aber erst mal wieder zur Seite gestellt habe. Und dann fliege ich raus und konnte es nicht lesen. Und dann werde ich vor lauter Wut über meine eigene Dummheit vergessen haben, welches Buch es war und werde es nie wieder finden. Dabei hätte dieses Buch vielleicht mein Leben verändert und in die richtige Richtung gelenkt. Und dann ende ich als Penner unter eine Brücke, der sich mit Büchern zudeckt die von anderen auf Parkbänken vergessen wurden, in der Hoffnung, dass irgendwann das gesuchte Buch aus der Bibliothek dabei ist. Aber die Wahrscheinlichkeit ist gering. Ich lasse mich besser niemals in einer Bibliothek einsperren.

6 In 30 Sekunden löscht dein Hirn alle Erinnerungen. Welche 4 Stichwörter notierst du, um dich an etwas zu erinnern?

Zwei

Und

Vier

Zig

7 Mit welcher Romanfigur würdest du gern für 24 Stunden tauschen?

James Bond. Immer in Action und am Frauen wegflexen. Für 24 Stunden würde ich das eventuell auch so gerade durchhalten.

8 Wie sehen deine gelesenen Bücher aus? (Wie neu? Mit Eselsohren? Mit Markierungen oder Post it’s?)

Eigentlich gehe ich recht sorgfältig mit meinen Büchern um. Ich neige allerdings dazu, gute Bücher mehr als einmal zu lesen und dadurch sind die dann irgendwann ziemlich mitgenommen. Wenn man den „Anhalter“ ein Dutzend mal liest, fallen halt auch mal ein paar Seiten raus. Wird wohl Zeit, den mal zu ersetzen.

9 Die perfekte Lese-Szenerie? (Essen? Trinken? Decke? Sofa oder Bett? Drinnen oder draußen?)

Ich lese fast ausschließlich im Bett. Und deshalb auch fast ausschließlich am Wochenende. Hat sich irgendwie so ergeben. Außerdem muss ich das einfach einschränken, sonst käme ich nicht mehr zum Schreiben. Und dann wäre hier auf dem Blog plötzlich nix mehr los. Und was macht ihr dann? Hm? Sollen wir das mal testen? „O, ein gutes Buch …“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Na, ganz schön langweilig, wenn hier nix los ist, was? Also muss ich wohl doch wieder weniger lesen und mich aufs Schreiben konzentrieren. Man kann eben nicht alles haben.

10 Wie stehst du zu Hörbüchern?

Ich kann absolut nachvollziehen, warum die Dinger so beliebt sind. Man kann wunderbar noch Sachen nebenher machen, während man eben das Buch vorgelesen bekommt.

Ich bin da aber überhaupt kein Fan von.  Wenn ich lese entsteht eine komplette Welt in meinem Kopf, mit eigenen Stimmen und allem Drum und Dran. Durch die Vorleserstimme würde mir da zu viel zerstört werden. Okay, wenn Hans-Peter Gnöttgen seine selbstverfasste Biografie vorliest mag das noch okay sein. Bei einem fiktionalen Roman kommt das für mich aber nicht in die Tüte. Und in die Ohren schon gar nicht.

11 Wenn wir einen 13. Monat hätten, wie würdest du diesen benennen?

Pluto. Und dann würden immer alle sagen: „Pluto? Das ist doch gar kein Monat.“ Und dann sage ich: „Da liegt ihr falsch. Pluto ist kein Planet.“

„Aber auch kein Monat.“

„Natürlich ist das ein Monat. Oder wie erklärt ihr euch, dass wir heute am 24. Pluto den Schnitzeltag feiern?“

„Das könnte man auch in jedem anderen Monat machen.“

„Nein, die sind alle so vollgestopft mit sinnlosen Feiertagen, dass wir Pluto brauchen, um die wirklich wichtigen Feiertage unterzukriegen. Habt ihr eigentlich schon alles für das große Bier und Steak Fest am 26. eingekauft? Denkt an den Bollerwagen für das Bier und die Kuh für das Steak.“

„Eine lebendige Kuh? Wer soll die denn schlachten?“

„Na, das wird sich morgen auf der Schlachthausextavaganza entscheiden. Wie jedes Jahr am 25. Pluto.“

Und dann würde ein Raumschiff landen und eine Gruppe kleiner grüner Männchen würde mich entführen und zu ihrem König machen und dann feiern wir jeden Tag den großen Plutotag auf Pluto. Es wird gesoffen und gefeiert und dann fliegen wir alle in einer Plutoniumexplosion in die Luft. Hm, vielleicht nenne ich den Monat doch besser Nitroglycerin.

 

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4 Gedanken zu “Liebster Award von I.J. Tonk – (Mehr oder weniger) intelligente Antworten auf interessante Fragen #15

Laber mich voll, ich mag das.

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