Meine 5 Minuten Ruhm – Filmschrott im Radiointerview bei Trackback

Vielleicht ja auch hier für den ein oder anderen Interessant, der mal meine Stimme hören will. (Zumindest, wie sie im Radio klingt, was irgendwie ganz anders ist, als ich sie in der Realität warnehme, aber andererseits werde ich ja langsam irre, also was weiß ich schon …)

Filmschrott

Letzte Woche hat mich Maren vom Schreibtisch einfach mal so für ein Radiointerview vorgeschlagen. Und als guter Filmschrottplatzbetreiber habe ich mir diese Chance natürlich nicht entgehen lassen, um der Welt mal wieder zu sagen, dass nur ich den einzig wahren Filmgeschmack habe und alle anderen einfach scheiße sind. War aber ganz lustig.

Hier kommt ihr zur Übersichtsseite.

Und hier kommt ihr direkt zur mp3.

Mein Quarkgelaber beginnt bei 26:29 Min. Es geht natürlich um Filme … und Giraffen kommen auch vor.

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Auf der Suche nach dem ersten Blogpost #16

Zu Teil 15

Ich spucke Wasser aus und bleibe für einen Moment in der Pfütze liegen. Der Boden ist matschig. Ich schaue auf. Überall liegt vergammelter Scheiß rum. Ich bin wieder auf der Insel. Ich schwöre mir, nach dieser Geschichte nie wieder in die Nähe von Wasser zu gehen, das nicht aus einem Wasserhahn kommt. Zwei nackte Füße tauchen vor mir auf. Ich schaue hoch. Eine Frau steht vor mir. Zwischen ihren nackten Brüsten kann ich zumindest ein Stück ihres Gesichts sehen, das über den See blickt und mich nicht im geringsten beachtet. Ich stehe auf, um mal zu schauen, ob sie nur verwirrt ist, oder so irre wie alle anderen in der Stadt. Die Tatsache, dass sie nackt ist, lasse ich erst mal außer Acht. Exhibitionistinnen sind mir auf den ersten Blick erst mal sympathisch.

»Entschuldige die ungemütliche Reise«, sagt die Frau und stört sich offensichtlich nicht daran, dass ich ihr im Sekundentakt auf die Brüste glotze wie ein pubertierender Vollidiot. Sie schaut mich nicht mal an, sondern guckt weiter auf den See. »Aber es wird höchste Zeit, dass wir uns unterhalten.«

Hinter ihr tauchen weitere Frauen auf. Ich trete einen Schritt zurück. Ich bin mir nicht sicher, ob ich so vielen nackten Brüsten gewachsen bin.

»Ich weiß zwar, dass du mir die Frage ohnehin nicht beantworten wirst, aber ich frage trotzdem: Wer seid ihr?«

»Wir sind Najaden. Ehemalige Wasserwächterinnen.«

Überrascht über die Ehrlichkeit muss ich kurz überlegen, was ich als nächstes sage. »Also hat der Nix euren Job übernommen?«

»Nein. Wir haben schon immer koexistiert. Nixe, Najaden, Nymphen. Wir sind alle eins.«

»Also alles was mit dem Buchstaben N beginnt?«

»Alles was für den Schutz der Gewässer zuständig ist.«

»Okay. Und was wollt ihr von mir?« Ich schaue mir die nackten Frauen an, die sich im Kreis um mich versammelt haben. »Ich habe eine Freundin.«

»Du und deine Freundin seid im Begriff einen schwerwiegenden Fehler zu begehen.«

»Genau das denke ich jeden Morgen direkt vor dem Aufstehen. Man gewöhnt sich dran.«

Die Najade schaut mich mit einem Blick an, der ganz deutlich macht, dass sie eigentlich absolut keine Lust hat, sich mit einem Trottel wie mir zu befassen. »Der Nix ist nicht euer Feind.«

Ich weiß langsam nicht mehr, wem ich überhaupt glauben soll. Jeder scheint auf die ein oder andere Weise mein Feind zu sein. Natürlich stellt sich jeder selbst als der »Gute« hin. Und vielleicht bin ich dann hier der »Böse«. Aber langsam habe ich keinen Bock mehr, ständig neu belehrt zu werden.

»Wir wissen schon, was wir tun«, sage ich. »Ihr könnt mich dann zurück ans Festland bringen.«

»Nein.« Die Najaden lassen mich an dem verdreckten Strand stehen und hüpfen in den See.

Ich gucke ins trübe Wasser und überlege, ob ich es wohl schaffen könnte, an Land zu schwimmen. Ich war nie ein guter Schwimmer. Und da ich nicht weiß, was sonst noch so in dem dreckigen Wasser lebt, entferne ich mich lieber einige Schritte vom Ufer. Ich könnte zurück zum Minotaurus gehen und ihm die Situation erklären. Aber ohne Fey an meiner Seite besteht erhöhte Gefahr, dass er mir den Kopf abreißt. Ich schätze, ich muss darauf zählen, dass Fey mich von der Insel holt. Ich hoffe, es geht ihr gut.

FORTSETZUNG FOLGT

Heute ist die große Preisverleihung. Die Schrott Awards stehen an. Immerhin der wichtigste und einzige Filmschrottpreis. Ich dachte, der ein oder andere will sich den Spaß vielleicht nicht entgehen lassen.

Zum dritten Mal gibt es also nun schon die Schrott Awards. Dieses Jahr steht neben der großen Preisverleihung vor allem das gewaltige Aufeinandertreffen der Wrestlinggrößen Hulk Hogan und Rowdy Roddy Piper auf dem Programm. Deshalb sind neben den Filmgrößen, die sich jedes Jahr mit Hilfe von Zeitmaschinen und Teleportalen, die Doktor Emil Braun zur Verfügung […]

über Schrott Awards 2017 — Filmschrott

WERBUNG

Jetzt denkt ihr euch sicher: Toll, kaum ist der Spaten aus seiner Sommerpause zurück, versucht er uns schon irgendwelchen Müll zu verkaufen, den keine Sau braucht, wie diese Lackaffen im Fernsehen, die immer in diesen kleinen Kurzfilmen zwischen den spannenden Reality-TV-Shows über Schokolade, Stromanbieter und Slipeinlagen palavern.

KEINE PANIK

Ganz so schlimm wird es natürlich nicht. Immerhin bin ich kein Werkzeug der Medienindustrie, das seine Seele verkauft hat, um seinen treuen Lesern – allen 5 – das hart verdiente Geld aus der Tasche zu ziehen. Zumindest noch nicht.

Nein, ich will diese Gelegenheit nur nutzen, euch auf eine kleine Website aufmerksam zu machen.

KREATIVKIND – Lektorat und Schreibwerkstatt

Eine Freundin hat diese Seite ins Leben gerufen, um sich als Lektorin ihren Traum von der Villa auf Tahiti zu erfüllen. Oder der Holzhütte im Wald. Oder dem Wohnwagen auf einem Campingplatz in Holland. Wer weiß schon genau, was die Leute so für Träume haben.

Jedenfalls hat sie mir sehr geholfen, bei meinem Roman … ja, ja, der kommt irgendwann raus. Ich schwöre es auf alles was mir heilig ist … okay, mir ist nichts heilig, aber der Roman kommt trotzdem. Versprochen. Und er kommt nur, weil mir Sandra sehr geholfen hat, die Geschichte zu verbessern und somit das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

Und da ich diesen Blog habe, der eine treue Leserschaft – ihr 5 wisst wer ihr seid – hat, die sich stetig vergrößert (also hoffentlich schon bald auf 6), gibt es im Gegenzug für ihre Hilfe hier jetzt etwas Reklame für ihre Website.

Vielleicht arbeitet der ein oder andere meiner treuen Leser – von 5 bestimmt mindestens 1 – an einem Projekt, bei der er ihre Hilfe in Anspruch nehmen kann.

Wenn ja, geht es hier zur Seite KREATIVKIND. Klickt euch einfach durch und ihr werdet das passende für euch finden.

Und wenn nicht, geht es hier trotzdem zur Seite KREATIVKIND. Klickt euch zum Kontakt und dann erklärt Sandra mal, warum ihr ihr nicht helfen wollt. Und die Ausrede „ich schreibe gar nichts“ lasse ich nicht gelten …

So, das reicht jetzt aber auch. Ich hasse Werbung. Unterstützt das KREATIVKIND.

Ende der Sommerpause

Ja, da bin ich wieder. Ich habe die Sommerpause genutzt, um einige Projekte zu beenden, die ich viel zu lange aufgeschoben hatte und kann mich jetzt wieder etwas mehr auf das Bloggen konzentrieren. Mal sehen, wie lange es dauert, bis ich mich wieder mit Projekten vollmülle und die nächste Pause ansteht. *hust Winter is coming hust*

Der erste Blogpost nach einer Pause ist ja immer recht schwierig. Über was soll man da schreiben? Ich weiß es nicht. Deshalb habe ich euch entscheiden lassen.

löcher
Mir hätte klar sein sollen, dass ich mir mit der Auswahl keinen Gefallen tue.

Aber gut, da muss ich jetzt wohl durch, schätze ich.

Ich habe keine Ahnung von Löchern. Aber ein Teil des Jobs eines selbsternannten Schriftstellers ist natürlich die Recherche. Mal gucken, was man so auf die Schnelle über Löcher herausfinden kann:

Oh, wie spannend. Chucks haben Löcher an den Seiten. Also die Schuhe „Chucks“. Nicht Chuck Norris und Chuck Berry. Wie geil wäre wohl ein Film, in dem Chuck Norris Chuck Berry spielt? Es könnte eine Art Martial Arts Musical werden, in dem Chuck Norris noch passenderweise den Rock ’n‘ Roll erfindet, kurz bevor er den Oberschurken mit einer Gitarre erschlägt.

Ach ja, Chucks. Also die Schuhe. Die haben also Löcher an den Seiten. Und das ist mir sowas von egal, dass ich doch nicht nach geguckt habe, wofür die gut sein sollen. Vermutlich, damit Kieselsteine leichter in den Schuh kommen, um einem beim Laufen tierisch auf die Nerven zu gehen.

Viel spannender ist die Geschichte des IKEA-Duschstuhls „Martin“. Der ist nämlich voller Löcher. Und wenn man als Mann nicht aufpasst, rutscht das Gehänge beim Duschen in eines dieser Löcher und wenn man dann aufsteht, hängt einem der Sack plötzlich unten an den Kniescheiben. Schmerzhaft. Fragt mal den Norweger, dem genau das passiert ist.

Aber viel wichtiger ist ja wohl die Frage, warum man einen Stuhl zum Duschen braucht. Sind die Menschen wirklich so faule Säcke, dass sie nicht mal mehr beim Duschen stehen können? Ist unsere Spezies etwa wirklich dazu verdammt, irgendwann evolutionsbedingt nur noch über den Boden zu kriechen, weil sich durch die unfassbare Faulheit der aktuellen und kommenden Generationen die Beine zu nutzlosen Stumpen zurück entwickelt haben?

Aber würde ja zu den Löchern im Gehirn der meisten Leute passen, die den ganzen Tag Reality-TV gucken und dabei so dermaßen verblöden, dass sie und ihre Nachbarn es selber nicht mehr merken. Können sie ja auch nicht, denn ihr Horizont ist ja gleichermaßen auf diesen Schwachsinn beschränkt und so haben sie eben auch nur das eine Gesprächsthema, wenn sie sich am nächsten Tag zufällig an der Mülltonne vorm Haus über den Weg laufen und somit den ersten zwischenmenschlichen Kontakt der laufenden Woche genießen. Am Freitag Mittag.

Also wird es irgendwann hier von Idioten wimmeln, die mit ihren fetten, von Schokolade verschmierten Armen ihre fetten Ärsche mit den kurzen Stumpen, die mal Beine waren, über den Boden ziehen.

„Muss Mülltonne erreichen. *hechel* Da ist noch ein halber Schokoriegel drin. *keuch* Muss mich beeilen. *stöhn* Werbung ist bald vorbei. *ächz* Oh nein, mein verfettetes Herz … *zusammenbrech*“

Tolle Zukunftsaussichten. Die letzte Hoffnung liegt wohl auf den Physikern dieser Welt. Die müssen einfach endlich eine Möglichkeit finden, wie man mit Hilfe von schwarzen Löchern durch die Zeit reisen kann. Dann reist jemand von uns zurück und verhindert die Erfindung des Telefons. Denn damit begann das ganze Drama doch damals. Plötzlich musste keine Sau mehr vor die Tür gehen, um sich mit dem Nachbarn von nebenan über die neue Mieterin von unten das Maul zu zerreißen.

„Die hatte einen kurzen Rock an. Unmöglich sage ich dir.“ „Ach, komm. Du willst doch unbedingt unter ihren Rock.“ „Ja, klar. Aber sie lässt mich ja nicht ran.“ „Schlampe.“ „Ja, schlimm. Es ist 1865 und die Weiber benehmen sich, als hätte sie was zu melden.“ „Wo soll das nur hinführen.“ „Die Gleichberechtigung der Frauen.“ „MUAHAHAHAHA! Der war gut.“

Klatsch und Tratsch gabs nicht mehr mit einem Stück Kuchen im Mund sondern mit der Muschel am Ohr.

„Elsbeth, gut, dass ich dich treffe. Ich wollte dich zu einem Stück Kuchen einladen.“ „Kuchen? Das ist doch sowas von achtzehntes Jahrhundert, Elsbeth. Kauf dir ein Telefon.“ „Gute Idee, Elsbeth. Dann kann ich dir erzählen, was ich über Elsbeth von nebenan gehört habe.“ Ja. Und vielleicht können wir dann darüber philosophieren, warum wir alle den gleichen Namen haben.“

Und wo das hinführte wissen wir alle. Heute sitzen alle wie die Trottel mit ihren Smartphones (der Name von dem Kackgerät alleine macht schon klar, dass die Macher ihr Gerät für schlauer halten als ihre dämliche Kundschaft; und sie haben absolut recht) an der Bushaltestelle um Pokemon zu fangen, während das eigentliche Leben komplett an ihnen vorbei zieht.

Nur die Physiker nicht. Die sitzen an ihren Tafeln und kritzeln mit ekelhaft quietschender Kreide Formeln hin, um herauszufinden, wie man die Menschheit mit Hilfe der schwarzen Löcher retten kann. Offensichtlich keine leichte Sache. Ich kann da leider nicht helfen.

Physik – Mangelhaft.

Mathematik – Mangelhaft.

Löcher – Ungenügend.

Müssen sie wohl alleine schaffen. Ich hoffe, sie beeilen sich.

PS: Wie zur Hölle habe ich es geschafft, nicht ein einziges Mal das Wort „Arschlöcher“ zu benutzen? Ein großer Tag für mich.

Sommerpause

Der Sommer ist da. Mit anderen Worten: es ist mal zwei Tage am Stück nicht nass draußen. Da der Sommer prinzipiell eine recht ruhige Zeit ist, was das Bloggen und generell das Internet angeht (zumindest bei mir) geht auch dieser Blog in eine kleine Pause. Wollte das nur mal kurz hier erwähnen, damit die 5 Leser hier sich nicht wundern, wo denn der Bekloppte geblieben ist, der ständig diesen Quatsch schreibt, den er offenbar selbst für ganz besonders lustig hält. Wir lesen uns dann nach der Pause.

Freitags-Füller #372

Eine lange Woche geht zu Ende und es gibt mal wieder den Freitags-Füller. Heute aus Zeitgründen ohne lange Einleitung.

1.   Die Stimmung hier im Kaff ist eigentlich immer gleich. Die Leute gehen ihrem üblichen Tagesablauf nach, sind davon genervt und irgendwann werden sie auf den Friedhof getragen, wo dann die griesgrämigen Zurückgebliebenen die Blumen gießen. Warum wohne ich noch mal hier?

2.    ________ von hinten. Zu … viele … schlechte … Witze … muss … dem … Drang … widerstehen …

3.   Ich freue mich über jede Minute, die ich mich mal in Ruhe hinsetzen und etwas zu Papier bringen kann. Das ist leider viel zu selten der Fall. Deshalb stagnieren meine Projekte immer mal wieder und ich komme mit nichts so recht zusammen. Plan B ist jetzt ein Zeitmanagement anzulegen, an das ich mich dann sowieso nicht halte.

4.    Zwo … Eins … Risiko. Guckt ihr eigentlich auch noch hin und wieder Cartoons aus eurer Kindheit? Wenn nicht bedenkt bitte, dass ihr Gefahr lauft, später die griesgrämigen Gießkannenschwinger zu werden.

5.   Die Woche war insgesamt zu lang. Wie immer. Und ich bin wieder mal zu nix wirklich gekommen.

6.    Äh, hier, das eine da, von dem immer alle reden, aber das ich nie so ganz verstanden habe ist sicher nicht die schlechteste Variante. Schließlich reden alle darüber.

7.  Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf zumindest ein paar Stunden Ruhe, morgen habe ich  meine persönliche Hölle vor mir mit Kartfahren und Sauftour durch irgendwelche Stripclubs zwecks eines Junggesellenabschieds geplant und Sonntag möchte ich einfach nur in Ruhe gelassen werden. Ich glaube ich bleibe da einfach im Bett.

Da momentan alles etwas stressig ist, wird es hier morgen keinen Beitrag geben, was ja sonst am Samstag immer der Fall ist. Wir lesen uns dann nächste Woche.