Booklove: Mini Buchtraum Award

Die armstarke Gina hat mich für den Spaß nominiert, der von Suse mit dem Buchtraum ins Leben gerufen wurde. Danke für die Nominierung und dann schauen wir mal, was mir dazu einfällt:

1. Hast du schon mal von einem deiner gelesenen Bücher oder von einem Autor/einer Autorin geträumt? Beschreibe, wie der Traum war.

Also, das war so: Ich hatte mein Handtuch verloren und musste zu den Büros auf Ursa Minor Beta reisen, um ein neues zu beantragen. Die sagten mir allerdings, dass ich da völlig falsch bin, denn in den Büros auf Ursa Minor Beta gibt es nur den Megadodo-Verlag und die hatten keine Handtücher übrig, denn die wurden alle von Touristen geklaut, die jetzt damit am Pool in der Sonne liegen. Ich durfte aber nicht in der Sonne liegen, denn das ist ohne Handtuch verboten. Ich verließ den Verlag und dachte über meine nächsten Schritte nach. Vermutlich gab es auf dem ganzen Planeten keinen gut ausgestatteten Handtuchladen. Ein Raumschiff landete direkt vor mir und heraus kam ein Frood mit zwei Köpfen, der genau wusste, wo sein Handtuch ist. Ansonsten wirkte er etwas verwirrt und fragte mich nach dem Weg zu Erotikon VI. Ich kannte den Weg nicht, aber natürlich wollte ich unbedingt mal die dreibrüstige Hure Eccentrica Galumbits sehen, also schlug ich vor, dass wir gemeinsam nach dem Planeten suchen. Vielleicht würde ich ja unterwegs sogar ein neues Handtuch finden. Der Typ, der sich als Zaphod Beeblebrox vorstellte, ging darauf ein, unter der Bedingung, dass ich ihm am Ziel einen Drink ausgab.

Leider verlief die Reise nicht nach Plan, da plötzlich eine riesige Schildkröte, auf deren Rücken vier Elefanten standen, die wiederum eine ganze Welt trugen, unseren Weg kreuzte. Das Ausweichmanöver scheiterte vor allem daran, dass der Kapitän sich lieber seinem Drink widmete, statt auf Hindernisse zu achten. Das Raumschiff stürzte mitten in der Stadt Ankh-Morpork auf dieser eigenartigen Welt ab. Zaphod beunruhigte das wenig. Er schlug vor, direkt die nächste Kneipe aufzusuchen und torkelte davon. Ich hingegen schaute mich in der Stadt um. Irgendwo gab es hier bestimmt einen Laden, in dem ich ein neues Handtuch erwerben konnte. Ein Mann, der einen Bauchladen mit sich herumtrug und versuchte, mir eklige Würstchen am Stiel anzudrehen, erklärte mir den Weg. Als ich den Bezirk namens „Schatten“ betrat, wurde mir schnell klar, dass er mir den Weg nicht richtig erklärt oder mich bewusst in die falsche Richtung geschickt hatte. Vermutlich war er gekränkt, weil ich seine Würstchen beleidigt hatte. Aber da lag tatsächlich ein Handtuch mitten auf der Straße. Es war kein besonders schönes Exemplar, aber ich bin nicht wählerisch, was Handtücher angeht. Ich bückte mich und hob das Handtuch auf. Als ich mich wieder aufrichtete, umstellten mich mehrere Diebe, Halsabschneider und Anwälte. Der Abschaum der Gesellschaft von Ankh-Morpork, die ihr Leben in den Schatten fristeten, um dort unwissenden Idioten wie mir aufzulauern. Es war eindeutig eine Falle. Ein ausgelegtes Handtuch, um ein Opfer anzulocken. Als sie ihre Messer zogen, beschloss ich, in Zukunft auf ein Handtuch zu verzichten.

So, oder ähnlich war das. Glaube ich. Ich kann mich nie an meine Träume erinnern.

2. Welches ist dein Traum-Buch-Cover?

Na, das kann natürlich nur eines von den Covern sein, die Gorana für mich erstellt hat.

Die könnt ihr euch übrigens jetzt selbst nach Hause holen und ins Regal stellen oder euch an die Wand kleben, um eure Freunde mit ihrer Schönheit zu beeindrucken. Hier könnt ihr die Bücher (samt Cover) erwerben.

3. Wenn du dein eigenes Traumbuch schreiben könntest, um was würde es in dem Buch gehen?

Ich glaube, ich würde komplett den Rahmen sprengen und alles in das Buch reinballern, was mein wirrer Verstand hergibt. Fremde Planeten, Weltraumschlachten, Abenteuer auf Schatzinseln, Seegefechte, Tentakelgötter, Sekten, Froschmutanten, Amphibienforscher, Voodoopriester mit Zombiearmee, Zombiepriester mit Voodoopuppenarmee, Puppengeneräle mit Barbiearmee … okay, okay, ich höre ja schon auf. Die Story wäre ohnehin das reinste Chaos und nicht lesbar. Aber deshalb bleibt es ja auch ein Traum und ich versuche lieber weiterhin Geschichten zu erzählen, die zumindest einigermaßen nachvollziehbar und verständlich sind.

4. Welches Buch war dein schlimmster Albtraum?

Ich bin da nicht leicht aus der Ruhe zu bringen. Mal davon abgesehen, dass ich ohnehin eher lockere Lektüre bevorzuge, als irgendwelchen tiefgründigen Psychokram oder Horror. Wenn ich eins nennen müsste, dann wäre es wohl „Shining“ von Stephen King. Das hatte durchaus seine Momente. Ansonsten sind vor allem die Bücher mein Albtraum, die mich einfach nicht packen und bei denen ich mich zwingen muss, mich weiter durchzuquälen, bis ich dann irgendwann doch den Abbruch vollziehe, weil es einfach nicht mehr geht. „Der Herr der Ringe“ zum Beispiel. Da habe ich es immerhin bis zum zweiten Buch geschafft, bis ich es einfach nicht mehr ertragen konnte.

5. Top oder Flop: Das Buch, das du gerade liest, ist bis jetzt Top oder Flop?

Da es ein Scheibenwelt-Roman ist, ist er natürlich schon auf der ersten Seite top. Ich lese mich gerade nochmal so nach und nach durch die gesamte Reihe. Da ja leider nichts Neues mehr kommen wird, muss ich immer mal wieder in die alten Bücher eintauchen und mich an dieser – für mich besten – Fantasywelt erfreuen.

 

Traditionellerweise verzichte ich auf weitere Nominierungen, da vermutlich eh schon alle dran waren.

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Fragen ohne Antwort #211

Bei den Fragen ohne Antwort vom Blog Passion Of Arts dreht sich in dieser Woche alles um Bücher. Grund genug, mir ein paar Antworten aus den Fingern zu saugen.

1. Welches Buch hast du zuletzt verschenkt?

Eins von meinen. Aber darum geht es vermutlich nicht, deshalb „Per Anhalter durch die Galaxis“ von Douglas Adams. Das ist immer mein Go-To-Buch, wenn mich Leute fragen, womit man als Nichtleser gut einsteigen kann. Und bisher hat es auch fast jeden dazu bewegt, öfter mal ein Buch in die Hand zu nehmen.

2. Welches Buch hat dich am meisten erschüttert?

Ich bevorzuge eher unterhaltsame Geschichten, als die, die die Last der Welt auf den Schultern tragen. Und außerdem wollte ich schon immer mal einen Satz schreiben, in dem das Wort „die“ viel zu oft vorkommt. Erschütternd ist, dass ich diesen furchtbaren Satz jetzt einfach da stehen lasse.

3. Welches Buch hast du zuletzt gelesen?

Einen Klassiker. Der Graf von Monte Cristo. Gerade gestern beendet.

4. Welches liest du gerade?

Keinen Klassiker. Habe noch nichts neues angefangen.

5. Welches ist dein liebstes Buchcover?

Ich habe es hier schon mal irgendwo geschrieben: Ich mag die meisten modernen Cover nicht. Sehen alle gleich aus und sind mir zu reduziert, damit man auch schön alles im kleinen Vorschaubildchen bei Amazon erkennen kann. Ich verstehe die Entwicklung, aber deshalb heiße ich sie nicht gut. Meine Lieblingsbuchcover sind die originalen Cover der Scheibenweltromane, auf denen immer schön viel Gewusel los ist.

6. Welches war als Kind dein Lieblingsbuch?

Ich habe gerne Kinderkrimiabenteuer wie „Fünf Freunde“ gelesen. Welche Geschichte davon mein Favorit war, kann ich aber heute nicht mehr sagen.

7. Welches ist das beste Kinderbuch?

Ich habe nicht die geringste Ahnung. Ist sehr lange her, dass ich ein Kinderbuch in der Hand hatte.

8. Mit welchem Buchgenre kannst du gar nichts anfangen?

Prinzipiell bin ich für alles offen, aber ich halte mich von Liebesromanen und generell Geschichten mit einem Fokus auf Liebesgeschichten fern. Das langweilt mich einfach schon, wenn ich nur dran denke. Deshalb verzichte ich für gewöhnlich auch in meinen Geschichten darauf. Ich weiß, dass sowas allseits beliebt ist, aber mich interessieren sie nun mal nicht die Bohne und ich habe mittlerweile alle Liebesdreiecke gesehen. Geometrie interessiert mich nebenbei auch nicht, was es doppelt langweilig für mich macht.

9. Liest du Bücher immer zu Ende oder hörst du auf, wenn du sie langweilig findest?

Früher habe ich alles zu Ende gelesen, egal wie quälend es war. Da meine Lebenszeit aber vermutlich auch begrenzt ist und es jede Menge guter Bücher gibt, die diese Zeit besser verdienen, breche ich inzwischen auch mal ab, wenn ich merke, dass das nichts mehr wird. Meist stelle ich das im ersten Drittel fest. Wenn mir der Stil nicht zusagt, es nicht spannend oder unterhaltsam ist, dann bin ich raus. Unter den abgebrochenen Büchern finden sich zum Beispiel: „Der Herr der Ringe“, „Unendlicher Spaß“ und „Der Distelfink“.

10. Welches Buch hat dich zuletzt so mitgerissen, dass du alles um dich herum vergessen hast?

Das müsste „Salman Rushdie“ gewesen sein. Die wahre Geschichte des gleichnamigen Autors, der wegen eines Romans zum Tode verurteilt wurde und untertauchen musste. Das Buch behandelt seinen Umgang mit der Situation, die Angst von ihm und seiner Familie vor irgendwelchen zurückgebliebenen Machthabern und Fanatikern, die Kunst nicht von der Realität lösen können und wie schnell man bei diesen Irren auf der Abschussliste stehen kann, nur weil sie komplett den Arsch offen haben.

11. Das beste Buch zum Film ist …?

Ich verstehe die Frage so, dass es um Bücher geht, die einen bereits vorhandenen Film nacherzählen oder dessen Geschichte weiterführen. Da muss ich passen. Kann mich nicht erinnern, mal etwas in die Richtung gelesen zu haben.

12. Welche Bücher hast du gelesen, die später verfilmt wurden?

Gab es so einige. Die Potter-Reihe. Den Anhalter. Der ein oder andere Scheibenweltroman wurde mittlerweile auch verfilmt. Die Filme selbst waren mal gut, mal nicht so sehr.

13. Welcher anschließende Film war besser als das Buch?

„Der Herr der Ringe“ und „Der Name der Rose“ fallen mir da spontan ein. Beide Bücher bzw. Reihen waren für mich die reinste Qual, während die Filme sich auf das Wesentliche konzentrierten und eine kompakte und gute Geschichte erzählten.

14. Welchen Titel hätte deine Autobiographie?

Chaos mit System.

15. Liest du auch manchmal Drehbücher? Wenn ja, welches hast du zuletzt gelesen?

Ich bin zwar ein Riesenfilmfreak, aber mit Drehbüchern konnte ich mich nie so recht anfreunden. Ich habe früher mal in das ein oder andere reingeschaut, wenn mich bei einem Film interessiert hat, wie bestimmte Szenen auf dem Papier aufgebaut waren. An konkrete Beispiele kann ich mich aber gerade nicht erinnern.

Ich würde aber durchaus mal ein Drehbuch schreiben und erste Gehversuche dazu wird es im nächsten Teil von Dewon Harper geben. Denn da spielt eine Geschichte im Kino und ich experimentiere da ein bisschen herum.

16. Hast du eigentlich die Bibel gelesen?

Nö. Obwohl, ich habe mal eine humoristische Version des alten Testaments gelesen. War nur leidlich aufregend. Ich bin aber auch kein Stück gläubig und heute gibt es einfach viel bessere Fiktion als diesen ganzen Jesus-Kram.

17. Welches Buch ist aktuell dein Lieblingsbuch?

Mein Lieblingsbuch wird wohl auf ewig „Per Anhalter durch die Galaxis“ bleiben. Es gab viele Contender auf den Thron, aber niemand konnte ihn erobern.

18. Welches Buch würdest du niemanden empfehlen?

Gar keins. Ich sehe das nicht so eng. Es gibt sicher eher schwache Bücher, aber in der Regel steckt dahinter viel Arbeit und nur weil mir etwas nicht gefällt, heißt das ja nicht, dass es allen anderen auch so geht.

Wenn ich an meine Geschichten denke, höre ich quasi auch schon den Großteil der Leser sagen: „Was ist denn das für eine Scheiße?“ Trotzdem dürfen sie meine Bücher gerne weiterempfehlen.

19. Welche/r Autor/in ist dein/e liebste/r?

Da gibt es nur eine Antwort, die ich hier im Blog wohl schon öfter gegeben habe: Terry Pratchett. Seine Mischung aus Gesellschaftskritik, Parodie und Satire ist einfach unerreicht.

20. Klassisches Buch oder E-Book?

Mittlerweile mache ich da keinen großen Unterschied mehr. Ich habe zwar immer noch lieber Papier in der Hand, einfach weil ich ohnehin schon zu viel auf irgendwelche Bildschirme und Displays glotze, aber für die Qualität des Textes macht das ja in der Regel keinen Unterschied.

21. Hast du auch schon einmal fremdsprachige Bücher gelesen? Wenn ja, welche? Wenn nein, wieso nicht?

Gilt Englisch? Was anderes beherrsche ich nicht. Ich lese zwar bevorzugt deutsch, aber habe auch schon einige englische Bücher gelesen. Meist sind das dann solche, die in Deutschland einfach nicht erschienen sind. Unter anderem „Mogworld“, bei dem mich immer noch wundert, dass es nie übersetzt wurde, da es eigentlich mit allen Rollenspielern eine vermeintlich große Zielgruppe hat. Aber vielleicht waren die Verkäufe einfach nicht gut genug und kein Verlag hat sich getraut.

Technisches Genie – Problem gelöst

Der kurze Hinweis, dass ich das Problem mit dem, bei Amazon veröffentlichten, Ebook gelöst habe. Wie das so ist, wenn man Sonntagnachmittags einfach nur herumhängt, kam mir der Geistesblitz und ich habe das automatisch generierte Inhaltsverzeichnis rausgeschmissen und durch ein selbst erstelltes ersetzt. Und siehe da, jetzt scheint sich das Buch auch auf der ersten Seite zu öffnen, wie es sein sollte.

Dewon Harpers Kriminalakten ist also jetzt noch besser. Wer es noch nicht gekauft hat, kann sich das Teil jetzt völlig beruhigt und mit einem Fehler weniger HIER herunterladen.

Technisches Desaster – Ein Ebook bei Amazon hochladen

Wie ja mittlerweile bekannt ist, bin ich neben meiner Tätigkeit als selbsternannter Schriftsteller auch als technisches Desaster unterwegs und prinzipiell mit einfach allem im ersten Moment komplett überfordert. Das ist natürlich nicht die beste Voraussetzung, um online ein Ebook zu veröffentlichen. Aber gut, da muss ich nun mal durch.

Die ersten Dinge sind selbsterklärend. Titel, Autorenname, ach, guck mal, man kann sogar angeben, ob es sich um den Teil einer Serie beziehungsweise Reihe handelt. Wird zwar nicht immer der Fall sein, aber hier schon. Die Beschreibung, auch Klappentext genannt, habe ich zum Glück schon vorgeschrieben. Und stelle fest, dass die kacke ist. Okay, da muss ich noch mal ran. Umschreib … umschreib … umschreib … ja, das ist besser. Schnell reinkopieren. In 2 Minuten werde ich es wieder kacke finden.

Puh, Stichwörter. Was zum Geier soll ich da bitte eingeben. Ich bin ehrlich: Dieser ganze Kram wie SEO beim Bloggen übersteigt meinen Horizont. Ich kritzel da einfach immer irgendwas rein, das in meinen Augen passt. Oder vergesse es einfach mal komplett. Hier stehe ich vor dem gleichen Problem. Na gut, kritzel ich eben irgendwas rein, wonach sowieso kein Mensch suchen wird. Aber mir fällt bei sowas einfach absolut nichts ein.

Also zu den Kategorien. Nun ist ja das Problem, dass ich mich bei den Kurzgeschichten ein bisschen austobe und die nicht so recht klassifizierbar sind. Aber im engeren Sinne sind es wohl Krimigeschichten. Zumindest größtenteils. Also nehmen wir erst mal das. Leider gibt es doch sehr wenige Unterkategorien. Warum kann ich beispielsweise bei der Überkategorie „Fantasy“ dann auch „Humor“ wählen, bei „Krimi“ aber nicht? Die Auswahl ist da doch recht komisch eingegrenzt. Aber gut, mache ich eben „Krimi“ und dann „Sammlungen“, das passt dann schon. Und weil ich die zweite Kategorie nicht außen vor lassen will, nehme ich zusätzlich noch „Action & Abenteuer“. Das passt so einigermaßen. Das könnte man seitens Amazon aber wirklich mal besser regeln. Gebt mir die unterschiedlichen Überkategorien wie „Fantasy“, „Krimi“, „Liebesroman“ usw. und dann lasst mich komplett frei die Unterkategorien wie „Humor“, „Afroamerikanisch“, „Urban“ usw. selber wählen. Das wird mich in Zukunft immer wieder vor Probleme stellen. Das steht mal fest. Okay, „Afroamerikanisch“ brauche ich vermutlich eher selten, aber wer weiß, was die Zukunft bringt.

Alterseinstufung brauche ich nicht. Wobei ich mich ja ernsthaft immer mal wieder frage, warum es eigentlich für Bücher keine Selbstkontrolle gibt, wie für Filme oder Videospiele. Nicht, dass ich das fordere, aber selbst der brutalste Roman kann ja wirklich von jedem gekauft werden und ob das dann immer so gut ist, weiß ich auch nicht so genau.

Egal. Fertig mit Stufe 1.

Ach nee, das Thema DRM. Ähm, ja … nein … vielleicht. Okay, da muss ich mich erst nochmal reinlesen. Überspringe ich vorerst.

Datei hochladen … warten … warten … warten … 135 Rechtschreibfehler gefunden … WAS!?! Okay, das muss ich mir mal genauer angucken. Ähm, das ist ein Name. Ignorieren. Das ist ein englisches Wort. Ignorieren. Das ist auch ein Name, wie kann das Programm den nicht kennen? Ignorieren. Das Wort habe ich erfunden. Ignorieren. Okay, ich gebe zu, das Wort „Horsd’oeuvre“ hätte ich wirklich nicht benutzen sollen. Die Schreibweise macht mich aus Prinzip kirre. Aber ignorieren. Das Wort wird sicher so geschrieben. Ignorieren. Oh, da habe ich zwei Buchstaben verdreht. Also noch mal zurück in die Datei und korrigieren. Wenn ich schon dabei bin, kann ich auch gleich die Rechtschreibung des anderen Wortes überprüfen, aber ich bin mir absolut sicher, dass es so geschrieben wird. Wird es nicht. Korrigieren. Datei neu hochladen … warten … warten … warten … 138 Rechtschreibfehler gefunden … Häh, wieso sind das jetzt mehr geworden? Das ist ein Name und den hast du vorhin noch nicht als falsch gekennzeichnet. Und wieso kennst du den nicht? Ist ja nicht so, dass es sich um Frexulon III. vom Planeten Grogulom handelt. (Sowas gibt es erst in Teil 4 der Reihe. Ja, Teasen kann ich) Ignorieren. Nach langem Check stellt sich heraus, es ist alles gut. Also alles ignorieren. Zumindest haben wir daraus gelernt, dass, egal durch wie viele Rechtschreibprüfungen man sein Werk gejagt hat, die Rechtschreibprüfung von Amazon setzt immer noch einen drauf.

Das Cover hat zum Glück keine Fehler, denn auf meine Covergestalterin Gorana ist absolut Verlass.

ISBN hab ich nicht und braucht man für ein Ebook auch nicht. Also weiter zu Stufe 3.

Okay, Amazon muss erst noch die Datei verarbeiten und ins Kindle-Format konvertieren. Eigentlich Schwachsinn, da ich es bereits als mobi-Datei hochgeladen habe, aber wer versteht schon den ganzen Technikkram? Ich jedenfalls nicht … warten … warten … warten … ah, fertig.

KDP Select klingt sinnvoll, weil man damit sicher eine breitere Masse erreicht. Also vermutlich so 5 Leute mehr. Man muss eben mitnehmen, was man kriegen kann.

Natürlich lasse ich mein Buch in allen Ländern vertreiben. Wer weiß, wo sich die ganzen ausgewanderten Deutschen aufhalten, die das vielleicht lesen wollen. Und die Japaner lieben Deutsch, also sollte man die nicht ignorieren. Hm, vielleicht sollte ich den Quatsch ausschließlich in Japan veröffentlichen …

Tja, der Preis. Ich bin ja versucht, einfach 12.000 einzugeben. Dann reicht ein verkauftes Buch, um mir erst mal etwas Zeit für weitere Schreiberei freizuschaufeln. Aber das ist wohl etwas übertrieben. Also mache ich es schön günstig, damit die Leute im besten Fall gar nicht groß darüber nachdenken und auf „Kaufen“ klicken. Nebenbei interessant, dass bei den unterschiedlichen Tantiemen auch unterschiedliche Grenzen gelten. Warum kann man sein Buch für 215 Euro verscherbeln, wenn man weniger Tantiemen einnimmt, aber bei mehr ist die Grenze dann 9,99? Irgendwie eine eigenartig große Lücke.

MatchBook klingt durchaus interessant und auch fair, allerdings kann ich an dieser Stelle schon mal verraten, dass – zumindest vorerst – keine Taschenbuchversion geplant ist. Ich glaube einfach, dass sich das in diesem Fall nicht lohnt, da durch die Druckkosten der Preis zu hoch würde. Bei einem Werk mit nur knapp 100 Seiten rechnet sich das einfach nicht. Sollte sich herausstellen, dass die Nachfrage danach doch immens hoch ist, reiche ich das vielleicht dann noch nach.

Und damit haben wir es. Das Buch ist fertig. Und … bleh. Warum zur Hölle öffnet sich das Buch mittendrin und nicht am Anfang? Wer schlägt denn bitte in der Buchhandlung ein Buch auf Seite 142 auf? Also wieder raus das ganze Ding und auf zur lustigen Fehlersuche. Okay, Startpunkt festlegen und wieder hochladen. Und es hat nichts geholfen.

Also wende ich mich an den Kundendienst. Der stellt sich als äußerst hilfreich heraus. Also, er antwortet gar nicht erst. Doch nach ein paar Tagen kommt dann doch mal was und zwar die Erkenntnis, dass der Kundendienst nicht hilfreich ist. Angeblich haben sie das Buch geprüft und festgestellt, dass es sich auf der ersten Seite öffnet. NEIN! TUT ES NICHT, IHR SAFTNASEN! Danke für nichts.

Okay, dann muss ich wohl vorerst damit leben. Vielleicht kommt mir später noch ein Geistesblitz, wie sich das ändern lässt. Ich habe ohnehin mit Komplikationen gerechnet, denn ich bin nun mal ein technisches Desaster. Ein letzter Versuch, indem ich es nochmal hochlade und vorher die Guidelines (oder wie das heißt) rausnehme, kann nicht schaden. Vielleicht klappt es dann. Und wenn nicht, dann ist es eben so.

Welche Probleme hattet ihr bisher beim Hochladen eines Buchs? Und hatte der Kundendienst da auch gerade Mittagspause? Habt ihr das Problem dann selbst in den Griff gekriegt oder einfach das Handtuch geworfen?

Deesgehvauoh

Panik macht sich breit im Land von Blogistan. Das Monster Deesgehvauoh ist frei und bedroht den Pöbel. Die Bauern trauen sich nicht mehr aus ihren Häusern. Sie sind nicht sicher, ob sie die Mistgabeln schwingen oder direkt aufgeben sollen. Was wird geschehen? Wird das Monster Deesgehvauoh sie alle in die Flucht schlagen? Oder werden die Bauern all ihren Mut zusammen nehmen und für ihren Platz in Blogistan kämpfen?

Die DSGVO steht vor der Tür und niemand weiß genau, was es damit auf sich hat. Nun, DSGVO steht natürlich für Daten … Schutz … äh … Grüner … Verband … mit Ohren … oder etwas Ähnliches. Irgendwas mit Datenschutz halt.  Und eventuell auch Umweltschutz. Was weiß ich.

Was ich weiß, ist, dass ich mich von der allgemeinen Panik nicht anstecken lasse. Ja, es ist nicht wirklich klar, was da auf uns zukommt. Werden wir demnächst alle auf Millionen verklagt? Werden wir alle zu Sozialstunden bis ans Lebensende verdonnert, weil wir keine Millionen haben? Oder müssen wir gar dem grünen Verband mit Ohren zwangsbeitreten und in Naturparks für die Sicherheit von Elefanten sorgen? Hm, klingt gar nicht so schlecht …

Nein, wir wissen es nicht wirklich. Aber ganz nüchtern betrachtet, war es schon immer möglich, jemandem ans Bein zu pissen, wenn man das denn unbedingt wollte. Sei es nun über Bildrechte, Zitate, Textauszüge oder was auch immer sonst so alles auf unseren Blogs versammelt ist. Ich persönlich kann mir aber kaum vorstellen, dass jemand auf die Idee kommt, sich an kleinen Blogs mit knapp 100 Followern zu bereichern, wenn es da doch viel bessere Möglichkeiten gibt. Zum Beispiel auf einen abgesprochenen Boxkampf wetten. Oder eine Bank ausrauben. Oder Falschgeld drucken, das man dann auf abgesprochene Boxkämpfe verwettet, um es zu waschen.

Deshalb wird sich hier nicht viel ändern. Ja, ich habe die Datenschutzerklärung angepasst. Und ich habe ein paar Zusätze auf der Seite hinzugefügt, damit die Besucher wissen, dass hier ihre Daten gespeichert werden. Aber jedem, der sich im Internet herumtreibt und dabei seine Daten auf irgendeine Art und Weise herausgibt, sollte ja so schlau sein zu wissen, dass er … nun, seine Daten herausgibt.

Ich weiß, dass der ein oder andere sich von der Panik hat anstecken lassen und so haben schon ein oder zwei Blogs, die ich verfolge, ihren Abschied verkündet. Ich hoffe, dass sich das Blogsterben in Grenzen hält. Ich verstehe natürlich, was dahinter steckt. Es drängt sich der Verdacht auf, dass bei dem Beschluss, die DSGVO auf uns loszulassen, nicht an die kleinen Blogger gedacht wurde. Oder sie wurden einfach als nötiger Kollateralschaden akzeptiert. Aber die DSGVO ist an sich vermutlich keine schlechte Sache. Und Panik ist am Anfang immer und dann stellt sich heraus, dass alles doch gar nicht so viel anders ist, als es zuvor war.

Ich hoffe also, euch auch in Zukunft weiter auf euren Blogs und hier bei mir in den Kommentaren anzutreffen. Ich verspreche auch, euch keine Spam-Mails mehr zu schicken und eure Daten nur noch im absoluten Notfall weiterzuverkaufen.

Erotik vom Feinsten – Stimmt ab für den selbsternannten Schriftsteller

Schon früh in meiner Schreibkarriere habe ich beschlossen, dass ich mich nicht auf ein Genre festlegen will. Okay, so richtig existent ist meine Schreibkarriere ohnehin nicht, also hätte ich das auch genau so gut vor drei Tagen entscheiden können. Aber es war mir halt schon länger klar, dass ich mich lieber so richtig austoben will, anstatt mich in einem Genre festzusetzen. Sowas würde mich schnell langweilen.

Und deshalb habe ich bei einem kleinen Wettbewerb mitgemacht, bei dem es vor allem um Ruhm, Ehre und einen Amazon-Gutschein geht. Überwiegend um den Gutschein, aber jeder fängt ja mal klein an.

Prickelnde Erotik sollte es werden. Um genau zu sein, sollte es nur Erotik sein. Und um noch genauer zu sein, sollte es humorvoller Quatsch sein, der im entferntesten Sinne irgendwas mit Erotik zu tun hat. Also genau mein Thema. Eigentlich nicht, aber man kann es ja mal versuchen.

Und jetzt ist es soweit. Die Geschichte ist fertig und die Abstimmung ist eröffnet. Und ihr könnt mir zu Ruhm, Ehre und dem Gutschein verhelfen, indem ihr für mich stimmt.

Hier geht es zu den Geschichten und zur Abstimmung: KLICK!

Nebenbei ist meine Geschichte absolut jugendfrei, ihr müsst euch also keine Sorgen um „schmutzige Wörter“ machen.  Also gefahrlos lesen, schnell abstimmen und meinen Dank sichern.