Under Construction – Mai 2019

BLOG

Die Idee des Newsletters steht noch, aber irgendwie bin ich mir nicht mal schlüssig, was ich da machen soll. Ich meine, klar, er soll die Leser informieren über neue Veröffentlichungen und solchen Kram. Aber wie zieht man das Ganze auf? Das fängt ja schon bei der Aufforderung an, den Newsletter zu abonnieren. Rotzt man da einfach hin „Abonniert den Scheiß und ihr kriegt alle Neuigkeiten“? Klingt langweilig. Und was für Neuigkeiten überhaupt. Ist ja jetzt nicht so, dass ich wöchentlich ein Buch veröffentliche. Lieber wäre mir etwas Treffendes, bei dem der Abonnent direkt weiß, was ihn erwartet. Aber da wird es auch schwierig. Denn was kriegt er denn? Neuigkeiten, ja. Und sonst? Exklusive Inhalte? Wortfetzen? Penisbilder? Ich muss mir da noch mal ein paar Gedanken machen.

INSPIRATION

Nachdem die letzte Staffel der Serie GAME OF THRONES so dermaßen schlecht weg kam (weil sie dermaßen schlecht war), hat sich in meinem Kopf die Idee festgesetzt, das für eine Geschichte zu nutzen. Ich finde, die ganzen Hypetrainaufspringer und Ultrafans haben es verdient, mal ein bisschen Kritik zu kriegen. Es könnte so aussehen, dass in den Lebingen Filmstudios (ja, Lebingen hat auch ein Filmstudio, weil … ich brauche da jetzt nun mal eins) eine Serienadaption zu einer Fantasyreihe gedreht wird. Der Hype ist riesig und alle lieben es, aber dann wird es schwächer und die Kritiken werden lauter. Die Fans, die sich um ihre Lieblingsreihe betrogen fühlen gehen auf die Barrikaden und wollen die Filmstudios abfackeln. Eine kleine Gruppe von Serienverteidigern muss sich ihnen entgegenstellen. Veröffentlichung: Vor dem letzten Buch von George R. R. Martin. Also habe ich wohl noch viel Zeit.

GESCHICHTEN

Momentan fuckele ich überall irgendwie herum. Eine Geschichte für eine Anthologie muss fertig werden. Die letzten Geschichten für Dewon Harper sind in der Mache. Und Teil 4 geht bald in den Buchsatz, der in diesem Fall nochmal etwas komplizierter ausfallen könnte, da ich bei einer Story ein wenig herumexperimentiert habe. Aber wird schon werden. Der Urban Fantasy Roman wartet ungeduldig auf die erste Überarbeitung und die nächsten Ideen spuken schon wieder durchgehend in meinem Kopf herum. Irgendwie geht es also überall voran. Im Verlauf des Monats bringe ich dann hoffentlich das ein oder andere Projekt zum vorläufigen Abschluss. Trotz meines chaotischen Wesens, ist mir das im Moment doch ein wenig zu viel Kram.

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Game Of Thrones und das Schreiben

Eins der größten TV-Ereignisse findet sein Ende. Am Sonntag läuft die letzte Episode von GAME OF THRONES. Und die Gemüter könnten nicht gespaltener sein. Ein Großteil der Zuschauer ist enttäuscht oder regelrecht angepisst über die Entwicklungen. Und auch ich muss sagen, dass das alles einfach nicht mehr geil ist. Um genau zu sein, halte ich es für ziemliche Scheiße. Zumindest im Vergleich zu dem, was die Serie mal gewesen ist. Aber irgendwie unterhält es noch, wenn auch eben auf andere Weise. Und die Gründe für diesen Wandel innerhalb der Serie sind vor allem an einer Stelle zu finden: Beim geschriebenen Wort. Ein guter Grund also, sich einfach mal anzuschauen, was denn hier innerhalb dieser Serie passiert ist, dass es sich so anders anfühlt.

MEDIEN SIND UNTERSCHIEDLICH

Zu Beginn war GAME OF THRONES eine Adaption der Buchreihe DAS LIED VON EIS UND FEUER von George R. R. Martin. Die Autoren der Serie David Benioff und D. B. Weiss arbeiteten mit einer Vorlage und passten sie an das Medium Fernsehen an. Und alles war gut. In einer TV-Show kann man nicht so sehr ins Detail gehen wie in einem Roman und es ist unmöglich alles unterzubringen, was in der Vorlage steht. Die Macher erledigten ihren Job sehr gut, fügten die richtigen Dinge zusammen und ließen die mehr oder weniger richtigen Dinge weg. Die Charaktere wurden aufgebaut und die Handlung sinnvoll vorangetrieben. Aber im Gegensatz zum Buch ist TV immer auch zu einem gewissen Grad Spektakel. Und auch die Action stimmte. Aber irgendwie muss man sich immer selbst überbieten und so kam es zu den letzten großen Schlachten in der Serie. Der Kampf gegen die Untoten und die Schlacht um Kings Landing. Und so grandios das alles inszeniert war, so dumm war es leider von der rein taktischen Komponente. Da werden Kavallerien in den sicheren Tod geschickt, einfach weil es toll aussieht oder ganze Armeen mal eben abgefackelt, weil es was fürs Auge ist. Leider bleibt dabei Logik vermehrt auf der Strecke, weil man sich für imposante Bilder manchmal alles etwas zurechtbiegen muss. In einem Buch muss man diese Bilder nicht direkt zeigen, sondern im Kopf des Lesers formen, was ein völlig anderer Ansatz ist. Muss der ganze Quatsch wirklich sein? Nein. Aber das kann man schon machen, denn …

ZUSCHAUER SIND UNTERSCHIEDLICH

Zu Beginn war GAME OF THRONES eine Sendung für ein eher spezielles Publikum. High Fantasy in TV und Film ist nach wie vor kein Hit-Garant. DER HERR DER RINGE löste einen kleinen Hype aus, aber den Erfolg konnte nichts auch nur ansatzweise wiederholen. Und dann kam diese Serie. Und plötzlich entstand ein neuer Hype. Ich persönlich bin kein Freund von Hypes, denn erstens führt das zu unnötigem Fanservice und zweitens führt es dazu, dass man am Ende eine zu breit gestreute Fangemeinde hat, um es jedem recht zu machen. Wenn etwas im Mainsrtream ankommt, ist das natürlich toll für die Macher, aber dann hat man eben plötzlich auch eine zusätzliche Zuschauerschaft, der man sich unter Umständen verpflichtet fühlt. Und wozu das führt, sieht man hervorragend in der letzten Staffel von GAME OF THRONES. Die Autoren versuchen, es jedem recht zu machen. Es gibt epische Schlachten, entgegen jeder Logik wie in den großen Hollywoodblockbustern. Es gibt Überraschungen und Twists wie in den ersten Staffeln. Es gibt jede Menge Tote, wie es schon immer so beliebt in der Serie war. Es gibt aber auch Fanlieblinge, die mit einer Art Schutzrüstung herumlaufen und alles überleben, egal was ihnen entgegengeschleudert wird. Es ist für jeden was dabei. Und bei allem machen die Kreativen den unverzeihlichen Fehler, ihr Publikum zu unterschätzen. Schocker funktionieren nicht mehr, denn die Zuschauer denken mit und haben das System durchschaut. Die Action ist so überbordend und viel zu viel, um noch wirklich was Besonderes zu sein. Charaktere, die mit einer Plotrüstung herumlaufen, entfalten keine Todesbefürchtungen mehr, weil sie früher klar gestorben wären, aber mittlerweile einfach unsterblich scheinen. Man opfert viel vom ursprünglich organischem Drama, um die Charaktere zum Ende durchzuschleusen, die man nicht töten will. Ich behaupte mal, dass Martin das nicht machen würde, denn …

AUTOREN SIND UNTERSCHIEDLICH

Zu Beginn war GAME OF THRONES George R. R. Martins Vision. Martins Charaktere in Martins Welt, übernommen von David Benioff und D. B. Weiss und auf den Bildschirm übertragen. Aber dann kam ein entscheidender Wendepunkt, denn die Serienhandlung überholte die vorhandenen Bücher. Und so wurde aus einer Adaption eine Interpretation. Aus George R. R. Martins GAME OF THRONES wurde D & Ds GAME OF THRONES. D & D sind nicht Martin. Martin ist nicht Stephen King. Stephen King ist nicht E. L. James. Und E. L. James ist nicht Horst Müller von nebenan. Jeder Autor hat andere Ansätze und geht anders vor. Martin ist laut eigener Aussage ein entdeckender Schreiber, der sich von seinen Charakteren durch die Geschichte leiten lässt. Benioff und Weiss sind das offensichtlich nicht. Als sie innerhalb der Geschichte an einem gewissen Punkt angekommen waren, entschieden sie sich dazu, einen Endpunkt zu setzen, von dem aus sie rückwärts den restlichen Verlauf der Geschichte planen konnten. Sie wussten also, wo sie mit den Charakteren hin wollen und wie sie die Geschichte abschließen wollen. Leider muss man ihnen vorwerfen, dass sie sich mit der Zeit entweder total verschätzt haben oder sie einfach in Kauf genommen haben, durch das letzte Drittel zu hetzen. Ohne Not haben sie sich dazu verleiten lassen und so dafür gesorgt, dass Charaktere einen viel zu schnellen Wandel durchmachen oder innerhalb von wenigen Episoden mehrmals die Seiten wechseln, ohne dabei wirklich nachvollziehbare Gründe zu offenbaren. Die Geschichte mag auf einen Endpunkt aus gewesen sein, aber die Charaktere waren es größtenteils noch nicht. Angeblich hat Martin den Autoren Stichpunkte zu den Charakteren und deren Entwicklung für das Ende gegeben, aber sie hatten völlig freie Hand bei der Umsetzung. Nehmen wir mal an, wir finden fünf Autoren, die das erste Buch vom Herrn der Ringe DIE GEFÄHRTEN gelesen haben, aber nicht wissen, wie die Geschichte weitergeht und wie sie endet. Geben wir diesen fünf Autoren jetzt stichpunktartige Informationen und lassen sie die Geschichte weiterschreiben, bekommen wir fünf absolut unterschiedliche Ergebnisse. Und dieses GAME OF THRONES ist nun mal das von D & D und nicht das von Martin, das wir kennengelernt haben. Der Wandel vollzog sich langsam. Er kam nicht so plötzlich, wie der ein oder andere behauptet. Er hätte nur eigentlich gar nicht kommen dürfen, denn dadurch haben wir zum Schluss eine andere Serie bekommen als zu Beginn.

Für manche Zuschauer ist es eine bessere Serie. Für die meisten Zuschauer ist es eine schlechtere Serie. Aber vor allem ist es eindeutig eine andere Serie.

Making Of – Dewon Harpers Fluchtprotokolle

Auch zur Fortsetzung will ich euch einen kleinen Einblick in meine wirren Gedankengänge erlauben. Schreiben ist schließlich ein ewiger Lernprozess, bei dem man sich immer verbessert und aus seinen Fehlern lernt. Während Teil 1 ein paar Stellen aufweist, die im Nachhinein nicht ganz gelungen sind (in meinen Augen; Leser haben damit weniger Probleme gehabt), wirkt Teil 2 schon runder. Abgesehen von der Rahmenhandlung. Die hängt auch in Teil 2 noch etwas durch. Das liegt aber vor allem daran, dass ich beim Schreiben noch nicht genau wusste, wo ich damit eigentlich hin will. Ab Teil 3 zieht also auch das etwas an. Aber dazu dann, wenn es soweit ist. Jetzt erstmal der Einblick in:

DEWON HARPERS FLUCHTPROTOKOLLE

Ich werde natürlich wieder auf größere Spoiler verzichten. Aber natürlich ist es immer interessanter, wenn man das Buch vorher gelesen hat. Wer das noch nicht getan hat, kann es hier als Taschenbuch oder Kindle Ebook erwerben.

AUSBRUCHSPLÄNE

Die Idee hinter dieser Geschichte ist simpel: Eine Frau will aus dem Gefängnis ausbrechen und braucht dafür eine möglichst leichtsinnige Komplizin. Die Inspiration dahinter ist ebenfalls simpel und eine sehr witzige Mischung. Ich mag ja Knastgeschichten. Vor allem in Film und TV. Zu der Zeit hatte ich mir mal wieder die Serie PRISON BREAK reingepfiffen, zur Vorbereitung auf die neue Staffel, die nebenbei wirklich grauenhaft schlecht war. Dadurch bekam ich Lust, auch mal was über den Knast und vor allem einen Ausbruch zu schreiben. Einen richtigen Plan, wie genau das aussehen sollte, hatte ich noch nicht, aber dann kam Hilfe in Form der Looney Tunes. Nachdem ich mir eine Reihe von Road Runner Cartoons reingepfiffen habe (ja, ich gucke sowas auch heute noch, weil es nun mal nach wie vor der Knaller ist), war klar: Ich brauche sowas wie den Wile E. Coyote des Frauenknasts. Also jemand, der ausbrechen will, dabei aber immer wieder scheitert. So entstand also dieser kleine Looney-Prison-Mix.

DER EROBERER

Ursprünglich sollte das eine Piratengeschichte werden. Wie das mit meinen Ideen aber nun mal ist, entwickelte sich dann schon in den ersten Sätzen eine ganz andere Geschichte daraus. Die Piraten wurden durch eine Horde verurteilter Verbrecher ersetzt (was ja nicht mal so weit von Piraten entfernt ist) und statt einer Schatzinsel steuerten sie eine verlassene Insel an, auf der sie ein neues Leben abseits der zivilisierten Gesetze beginnen wollen. Aber auch diese Idee hält nicht lange an. Im Endeffekt schlug die Geschichte beim Schreiben einige unvorhergesehene Haken, aber gerade deswegen gefiel sie mir am Ende so gut, dass sie es ins Buch geschafft hat.

FRAUENRAUB

Diese Geschichte existierte tatsächlich so ziemlich als erste für die Dewon Harper Reihe und sollte das erste Buch eröffnen. Nach der Erwähnung der Räuber im Wald in einem Nebensatz in der Einleitung des ersten Buchs, sollte eine Geschichte mit diesen Räubern folgen. Aus zwei Gründen habe ich mich dann aber dagegen entschieden. Erstens spielt die Geschichte zu einem Großteil außerhalb der Stadt, was als Eröffnung nicht wirklich sinnvoll gewesen wäre und zweitens entwickelte sich dann noch die Idee zu der Geschichte um Frau mit Glas, ein Gemälde, das auch hier eine kleine Rolle spielt. Da ich dann lieber erst die andere Geschichte unterbringen wollte, landete diese eben in Teil 2.

DIE MONSTER IM SCHRANK

Simpel: Ich hatte einfach Lust, ein bisschen mit einer kleinen Fantasywelt herumzuspielen und so entstand dieser kleine Ausflug in ein Land, das man durch einen Kleiderschrank betritt. Alles andere ist eben das große Ideenverbraten, die für mehr nicht wirklich was hergaben. Ist eine ganz lustige und unterhaltsame Geschichte bei herumgekommen, finde ich. Manchmal probiere ich halt gerne einfach ein bisschen herum.

DER GROßE REGEN VOR DEM HERBST

Ich gehe nicht gerne einkaufen. Vor allem nicht in größeren Geschäften. Es ist voll und man sucht ewig nach dem Kram, den man kaufen will und steht dann noch ewiger an der Kasse rum. Die Hölle ist ein Wochenendtag im Bau- oder Möbelmarkt. Als ich zufällig auf Twitter von jemandem (kann mich leider nicht mehr erinnern, von wem) las, dass derjenige beim Einkauf vom Platzregen überrascht wurde und alle wie die Irren in Panik in die Geschäfte flüchteten, kam mir die Idee, daraus eine Geschichte zu machen. Verbunden habe ich das Ganze dann mit dem Versuch, mehrere Schauplätze in eine Kurzgeschichte zu quetschen. Ich gebe zu, ich habe es vielleicht etwas übertrieben. Aber die Geschichte und der Irrsinn darin gefallen mir trotzdem nach wie vor sehr gut. Ich meine: Kannibalen im Baumarkt hat man auch nicht in jeder Geschichte, oder? Hätte ich die Idee etwas liegen lassen, wäre vermutlich doch eher ein Roman daraus geworden, denn prinzipiell hätte das noch mehr hergegeben. Aber so ist es eben kurz und knackig und trotzdem schön bescheuert.

Weil ich diesen Beitrag bei der Veröffentlichung irgendwie verpennt habe, ist mittlerweile schon Teil 3 draußen. Bevor ich dazu dann bald auch ein Making Of präsentiere, solltet ihr aber natürlich erst Teil 2 und natürlich auch 1 lesen. Hier geht es zu den Dewon Harper Büchern auf Amazon.

Jetzt erhältlich: Dewon Harper als Taschenbuch

Es war ein recht steiniger Weg, aber jetzt sind alle Hindernisse überwunden und alle Probleme behoben. Die Dewon Harper Taschenbücher sind endlich da! Den ganzen Irrsinn gibt es jetzt also auch auf Papier, das man so richtig schön blättern und verknicken kann. Über folgende Links könnt ihr den ganzen Spaß käuflich erwerben:

DEWON HARPERS KRIMINALAKTEN

DEWON HARPERS FLUCHTPROTOKOLLE

DEWON HARPERS VERDACHTSFÄLLE

Auf jeweils knapp 100 Seiten gibt es jede Menge Wahnsinn mit Hippies, Räubern, Künstlern, Bäckern und Obdachlosen und Tentakelgöttern. Also Geschichten über ganz normale Leute in einer nicht ganz normalen Stadt namens Lebingen.

Zur Einstimmung noch ein kleiner Textauszug aus einem der Bücher:

Der Bürgermeister beugte sich über den Rand seines Bürobodens und schaute zu Edward herab.

»Was ist das für ein Zischen?«, rief er.

Edward blieb stehen und lauschte.

»Sind es Schlangen? Ich hasse Schlangen«, rief der Bürgermeister. »Ich habe sie alle mit Knüppeln aus der Stadt jagen lassen.«

»Es sind keine Schlangen«, sagte Edward.

Der Bürgermeister stieß einen erleichterten Seufzer aus.

»Es ist eine Gasleitung«, sagte Edward.

Eine Sekunde später stellte sich heraus, dass er absolut richtig lag. Eine Explosion erschütterte erneut die Stadt. Gullydeckel wurden in die Luft geschleudert. Ihnen folgten unzählige Geldscheine, die in den Himmel gepustet wurden und langsam zurück zur Erde segelten.

»Mein geheim deponiertes Geld!«, rief der Bürgermeister verzweifelt und krallte sich an einer Gardine fest. Die Rathaushälften wankten bedrohlich.

Jetzt seid ihr natürlich so richtig in Stimmung, dem selbsternannten Schriftsteller euer Geld zu geben. Das könnt ihr hier:

DEWON HARPERS KRIMINALAKTEN

DEWON HARPERS FLUCHTPROTOKOLLE

DEWON HARPERS VERDACHTSFÄLLE

Viel Spaß beim Lesen.

Veröffentlichung: Dewon Harper ist wieder da …

Es ist leider nicht ganz die Knallerankündigung, die ich geplant hatte. Es sollte eigentlich ein Komplettpaket werden, mit dem neuen Dewon Harper Teil UND den Taschenbüchern zu allen bisherigen Veröffentlichungen. Leider gibt es beim zweiten Part dieses Plans noch ein paar Probleme. Aber die Papierversion wird kommen! Deshalb gibt es jetzt erstmal „nur“ DEWON HARPERS VERDACHTSFÄLLE im Kindle-Format. HIER könnt ihr den Spaß herunterladen.

Dewon Harper wird in diesem Teil endlich aktiver und versucht mehr über seine Vergangenheit herauszufinden. Aber natürlich erzählt er auch wieder irrsinnige Geschichten aus der Stadt Lebingen. Unter anderem über Mafiosi im Ruhestand, Geheimagenten und Gerichtsverhandlungen.

Zur Einstimmung hier ein kleiner Textauszug:

»Elsa?« Sie vernahm unterbewusst eine Stimme. »Elsa?« Sie vernahm unterbewusst ein Schütteln. »Elsa?« Sie wachte auf und schaute in das Gesicht von Jacob. »Geht es dir gut, Elsa? Du siehst absolut schrecklich aus.«

Elsa konnte es sich vorstellen. Als Bettlerin stand die äußere Erscheinung ohnehin nicht weit oben auf der Prioritätenliste. Aber eine schlaflose Nacht machte das Bild sicher nicht schöner. Elsa rückte die Lumpen zurecht, die sie an ihrem Körper trug, um den Anblick wenigstens etwas ansehnlicher zu gestalten und schaute Jacob an. Er sah wie immer aus, als hätte er die entspannteste Nacht seines Lebens hinter sich. Nichts schien sein Aussehen in Mitleidenschaft ziehen zu können. Braungebrannt von der Sonne setzte er sich neben Elsa und holte seine Sammeldose hervor. Er strich Elsa die verfilzten Haare aus dem Gesicht und schrak zurück.

»Deine Augen sind geröteter als meine Lendengegend, als ich diesen widerlichen Ausschlag hatte«, sagte er.

»Mir geht es nicht so gut.«

»Das sieht man dir an. Vielleicht hast du dir eine Krankheit zugezogen, als dich gestern die Prostituierte angerempelt hat. Die tragen bestimmt unzählige Krankheiten mit sich herum.«

Elsa schaute zu den Prostituierten auf der anderen Straßenseite herüber. Sie winkten ihr zu.

»Sie mögen dich offenbar.«

Elsa ignorierte das Winken der Prostituierten und die Aussage Jacobs. »Ich habe Wölfe heulen gehört. Das hat bestimmt nichts mit den Prostituierten zu tun.«

»Es gibt keine Wölfe in der Nähe der Stadt. Das bildest du dir alles nur ein.«

Elsa zuckte mit den Schultern. »Aber ich habe sie ganz deutlich gehört.«

»Wen hast du gehört?«

Elsa und Jacob sahen auf. Ottel stand vor ihnen und hatte mal wieder von seinem Geschick Gebrauch gemacht, sich an jeden anschleichen zu können, obwohl er bereits mehrere Biere intus hatte. Schwankend stand er vor ihnen und sabberte in seinen Bart.

»Wölfe«, antwortet Elsa.

»Wölfe? Und dann sitzt ihr hier so ruhig herum?«

»Was ist los?«, fragte Berchtold, der wie immer als Letzter zum Betteln kam.

»Die Wölfe kommen!«, schrie Ottel ihn an. »Wir sind verloren!« Ottel torkelte davon.

»Wölfe? Hier in der Stadt?« Berchtold setzte sich. »Kann ich mir kaum vorstellen.« Er griff unter sein löchriges Gewand und holte einen schimmeligen Apfel hervor. »Wollt ihr mal abbeißen?«, fragte er und übergab sich Sekunden später nach dem ersten Biss. Elsa und Jacob verzichteten.

Jetzt seid ihr natürlich erst so richtig gespannt auf den Spaß. Hier also nochmal der Link zum Ebook. Viel Spaß beim Lesen von DEWON HARPERS VERDACHTSFÄLLE.

Technisches Desaster – Buchsatz erstellen (und ein bisschen Werbung)

Bücher aus Papier? Klingt komisch, aber sowas gibt es noch. In Zeiten der Digitalisierung von … nun, einfach allem, ist gerade das Buch immer noch in seiner haptischen Form beliebt. Leser lieben es einfach, in den Seiten zu blättern und sich am Papier zu schneiden. Dieses Erlebnis kann kein E-Reader der Welt imitieren. Also muss auch ich, als selbsternannter Schriftsteller, mich natürlich damit befassen. Die Arbeit, die im besten Fall ein Verlag übernimmt, bleibt schließlich vorerst komplett an mir hängen. Aber ich mag es ja, mich solchen Herausforderungen zu stellen, obwohl ich oft an diesem ganzen Technikkram verzweifle.

Als erstes lese ich mich logischerweise in das Thema rein und gucke, was es zu beachten gilt, wie man es umsetzen kann und welche Möglichkeiten es dafür gibt. Und ich muss sagen, ich hatte direkt keinen Bock mehr. Wir alle hatten schon mal ein Buch in der Hand, aber habt ihr mal darauf geachtet, wie viele Kleinigkeiten es beim Setzen des Textes gibt? Alles muss stimmig sein und gleichmäßig aussehen. Keine langen Lücken dürfen entstehen. Wörtertrennung sollte an bestimmten Stellen vermieden werden. Absätze müssen auf die Seiten passen. Und was weiß ich nicht noch alles. Jede Menge Kram. Klar, man könnte jetzt natürlich sagen, dass man das Ganze auch einfach auf das Minimalste hinunterbrechen kann und fertig ist das Buch. Ich bin da aber so ein bisschen Perfektionist. Zumindest bis zu einem gewissen Grad, also wollte ich es dann auch wirklich richtig machen.

Wenn es eine Sache gibt, von der ich wirklich absolut keine Ahnung habe, dann ist das Codierung. Ihr wisst schon, dieses C++ und BASIC und Java und Clusterfuck und wie sie alle heißen. Mit anderen Worten: Ich habe in meinem ganzen Leben nicht einmal einen \ geschrieben. Oder diese Klammern gesetzt: {} Ich musste erstmal suchen, wo die sich überhaupt auf der Tastatur befinden. Allerdings braucht man jede Menge Befehle, um den Textsatz zu erstellen. Also hieß es, sich mal schnell damit vertraut machen und absolut nichts zu raffen.

Glücklicherweise fand ich auf Twitter (wo man mir gerne folgen darf) jemanden, der sich komplett der Buchsatzerstellung verschrieben hat und Selfpublishern ein äußerst hilfreiches Toll zur Verfügung gestellt hat. Das wird von ihm auch immer erweitert und ich werde es am Ende dieses Beitrags verlinken. Als Beta-Tester ohne jegliche Ahnung stieß ich aber natürlich auf einige Probleme. Das fing schon damit an, dass meine Texte als kompletter Block ausgegeben wurden. Also auf zur fröhlichen Problemsuche. Wie sich herausstellte, musste ich die Absätze im Programm nochmal extra trennen.

Kein Ding. Hat geklappt. Text steht also. Aber dann beginnt der Spaß erst richtig. Was vielen nicht bewusst ist: So ein Buchsatz besteht aus vielen kleinen Details, die beim Lesen gar nicht auffallen, da sie eben nicht auffallen sollen. Diese Details müssen allerdings in mühsamer Kleinarbeit erstellt werden. Habt ihr beispielsweise schon mal von Gassen gehört? Das sind lange, senkrecht verlaufende Lücken zwischen den Worten, die über mehrere Zeilen verlaufen. Sieht scheiße aus, also muss das weg.
Trennstrich beim letzten Wort auf einer Seite? Muss weg.
Nur ein kurzes Wort in einer Zeile? Weg damit.

Also passe ich den Text immer wieder an, damit sich Wörter, Absätze und alles weitere verschiebt und keine Lücken oder andere störende Dinge entstehen. Durch jede Änderung entstehen natürlich wieder neue Probleme und so musste ich mich langsam von oben nach unten durcharbeiten.

Was ich dabei nicht beachtet hatte, waren die Seitenenden. Denn auch da sollte man natürlich beachten, dass jede Seite auch wirklich voll ist. Manchmal kommt es aber eben vor, dass eine Leerzeile am Ende der Seite steht und schon hat man den Salat. Also musste ich auch da nochmal nacharbeiten. Nach ewiger Textüberarbeitung war es dann aber soweit und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen. Kurz gesagt: Schon bald wird es Dewon Harper auch in Papierform geben.

Geholfen dabei hat mir das Tool SPBuchsatz, das ihr an dieser Stelle herunterladen könnt. Nebenbei kostet es absolut gar nix. Mittlerweile funktioniert das ganze sogar noch einfacher, als es noch bei der Beta der Fall war und ist eine echte Hilfe für Selfpublisher. Wer also ebenfalls darüber nachdenkt, ein Buch in Papierform herauszubringen, sollte sich das mal ansehen.

Under Costruction – November 2018

Viel Kleinarbeit stand im November an:

BLOG

Die Idee für einen neuen Fortsetzungs-Blog-Roman nimmt Formen an. Ich bin mir nur noch nicht ganz sicher, wie genau ich das aufziehen soll. Und wann ich es schreiben soll. Da ich selbst am Ende des Jahres keinen Urlaub haben werde, fehlt mir momentan einfach die Zeit, um das ganze dann mal anzugehen. Aber das wird schon irgendwann werden. Der Plan ist jetzt einfach mal, so früh wie möglich im neuen Jahr mit der Geschichte hier anzufangen und dann wird man sehen, wo die Reise hingeht.

INSPIRATION

Irrenanstalten. Ich war selbst nie da. Es mag zwar so wirken, dass ich ganz extrem einen an der Waffel habe (und das ist auch ganz sicher der Fall), aber immer noch soweit unter Kontrolle, dass ich mir einen Aufenthalt in einer Anstalt ersparen kann. Und ja, ich weiß, dass da nicht nur Leute herumhängen, die sich für Paviane halten oder glauben, dass die Erde eine Scheibe ist, sondern welche mit ernsthaften Problemen. Aber die lasse ich mal außen vor, wenn ich darüber nachdenke, eine Geschichte in der Anstalt von Lebingen anzusiedeln, wo die wirklich Verrückten einziehen. Also eher die – nennen wir es – hollywoodeske Version einer Klapsmühle. Wie genau diese Geschichte aussehen wird, weiß ich noch nicht, aber ich glaube, das Setting bietet einen Haufen Möglichkeiten, mich so richtig auszutoben.

GESCHICHTEN

Nachdem ich endlich den ersten Entwurf zu meinem Pre-Apokalypse-Projekt beendet habe (das durch zu viel Arbeit im Sommer etwas ausgebremst wurde und eigentlich schneller fertig sein sollte, aber das Leben holt einen dann eben oft einfach ein und irgendwie muss ich ja hin und wieder auch mal Geld verdienen, bis ihr alle meine Bücher kauft und mich reich macht), steht gerade eine eher anstrengende Phase an. Sehr viel Kleinarbeit bestimmt momentan mein sogenanntes Autorenleben. Neben der Überarbeitung mehrerer Geschichten steht dabei vor allem die Erstellung des Buchsatzes für die Dewon Harper Taschenbücher auf dem Programm. Das Schreiben selbst bleibt dabei leider sehr auf der Strecke, dabei ist das ja eigentlich der spaßige Part. Aber das gehört nun mal dazu. Ich hoffe jedenfalls, dass ich möglichst früh im neuen Jahr die Dewon Harper Taschenbücher nachliefern kann. Bis dahin dürft ihr natürlich auch gerne weiterhin die Kindle-Variante für nur 99 Cent erstehen. Hier gibt es Teil 1. Hier gibt es Teil 2.