Fragen ohne Antwort #211

Bei den Fragen ohne Antwort vom Blog Passion Of Arts dreht sich in dieser Woche alles um Bücher. Grund genug, mir ein paar Antworten aus den Fingern zu saugen.

1. Welches Buch hast du zuletzt verschenkt?

Eins von meinen. Aber darum geht es vermutlich nicht, deshalb „Per Anhalter durch die Galaxis“ von Douglas Adams. Das ist immer mein Go-To-Buch, wenn mich Leute fragen, womit man als Nichtleser gut einsteigen kann. Und bisher hat es auch fast jeden dazu bewegt, öfter mal ein Buch in die Hand zu nehmen.

2. Welches Buch hat dich am meisten erschüttert?

Ich bevorzuge eher unterhaltsame Geschichten, als die, die die Last der Welt auf den Schultern tragen. Und außerdem wollte ich schon immer mal einen Satz schreiben, in dem das Wort „die“ viel zu oft vorkommt. Erschütternd ist, dass ich diesen furchtbaren Satz jetzt einfach da stehen lasse.

3. Welches Buch hast du zuletzt gelesen?

Einen Klassiker. Der Graf von Monte Cristo. Gerade gestern beendet.

4. Welches liest du gerade?

Keinen Klassiker. Habe noch nichts neues angefangen.

5. Welches ist dein liebstes Buchcover?

Ich habe es hier schon mal irgendwo geschrieben: Ich mag die meisten modernen Cover nicht. Sehen alle gleich aus und sind mir zu reduziert, damit man auch schön alles im kleinen Vorschaubildchen bei Amazon erkennen kann. Ich verstehe die Entwicklung, aber deshalb heiße ich sie nicht gut. Meine Lieblingsbuchcover sind die originalen Cover der Scheibenweltromane, auf denen immer schön viel Gewusel los ist.

6. Welches war als Kind dein Lieblingsbuch?

Ich habe gerne Kinderkrimiabenteuer wie „Fünf Freunde“ gelesen. Welche Geschichte davon mein Favorit war, kann ich aber heute nicht mehr sagen.

7. Welches ist das beste Kinderbuch?

Ich habe nicht die geringste Ahnung. Ist sehr lange her, dass ich ein Kinderbuch in der Hand hatte.

8. Mit welchem Buchgenre kannst du gar nichts anfangen?

Prinzipiell bin ich für alles offen, aber ich halte mich von Liebesromanen und generell Geschichten mit einem Fokus auf Liebesgeschichten fern. Das langweilt mich einfach schon, wenn ich nur dran denke. Deshalb verzichte ich für gewöhnlich auch in meinen Geschichten darauf. Ich weiß, dass sowas allseits beliebt ist, aber mich interessieren sie nun mal nicht die Bohne und ich habe mittlerweile alle Liebesdreiecke gesehen. Geometrie interessiert mich nebenbei auch nicht, was es doppelt langweilig für mich macht.

9. Liest du Bücher immer zu Ende oder hörst du auf, wenn du sie langweilig findest?

Früher habe ich alles zu Ende gelesen, egal wie quälend es war. Da meine Lebenszeit aber vermutlich auch begrenzt ist und es jede Menge guter Bücher gibt, die diese Zeit besser verdienen, breche ich inzwischen auch mal ab, wenn ich merke, dass das nichts mehr wird. Meist stelle ich das im ersten Drittel fest. Wenn mir der Stil nicht zusagt, es nicht spannend oder unterhaltsam ist, dann bin ich raus. Unter den abgebrochenen Büchern finden sich zum Beispiel: „Der Herr der Ringe“, „Unendlicher Spaß“ und „Der Distelfink“.

10. Welches Buch hat dich zuletzt so mitgerissen, dass du alles um dich herum vergessen hast?

Das müsste „Salman Rushdie“ gewesen sein. Die wahre Geschichte des gleichnamigen Autors, der wegen eines Romans zum Tode verurteilt wurde und untertauchen musste. Das Buch behandelt seinen Umgang mit der Situation, die Angst von ihm und seiner Familie vor irgendwelchen zurückgebliebenen Machthabern und Fanatikern, die Kunst nicht von der Realität lösen können und wie schnell man bei diesen Irren auf der Abschussliste stehen kann, nur weil sie komplett den Arsch offen haben.

11. Das beste Buch zum Film ist …?

Ich verstehe die Frage so, dass es um Bücher geht, die einen bereits vorhandenen Film nacherzählen oder dessen Geschichte weiterführen. Da muss ich passen. Kann mich nicht erinnern, mal etwas in die Richtung gelesen zu haben.

12. Welche Bücher hast du gelesen, die später verfilmt wurden?

Gab es so einige. Die Potter-Reihe. Den Anhalter. Der ein oder andere Scheibenweltroman wurde mittlerweile auch verfilmt. Die Filme selbst waren mal gut, mal nicht so sehr.

13. Welcher anschließende Film war besser als das Buch?

„Der Herr der Ringe“ und „Der Name der Rose“ fallen mir da spontan ein. Beide Bücher bzw. Reihen waren für mich die reinste Qual, während die Filme sich auf das Wesentliche konzentrierten und eine kompakte und gute Geschichte erzählten.

14. Welchen Titel hätte deine Autobiographie?

Chaos mit System.

15. Liest du auch manchmal Drehbücher? Wenn ja, welches hast du zuletzt gelesen?

Ich bin zwar ein Riesenfilmfreak, aber mit Drehbüchern konnte ich mich nie so recht anfreunden. Ich habe früher mal in das ein oder andere reingeschaut, wenn mich bei einem Film interessiert hat, wie bestimmte Szenen auf dem Papier aufgebaut waren. An konkrete Beispiele kann ich mich aber gerade nicht erinnern.

Ich würde aber durchaus mal ein Drehbuch schreiben und erste Gehversuche dazu wird es im nächsten Teil von Dewon Harper geben. Denn da spielt eine Geschichte im Kino und ich experimentiere da ein bisschen herum.

16. Hast du eigentlich die Bibel gelesen?

Nö. Obwohl, ich habe mal eine humoristische Version des alten Testaments gelesen. War nur leidlich aufregend. Ich bin aber auch kein Stück gläubig und heute gibt es einfach viel bessere Fiktion als diesen ganzen Jesus-Kram.

17. Welches Buch ist aktuell dein Lieblingsbuch?

Mein Lieblingsbuch wird wohl auf ewig „Per Anhalter durch die Galaxis“ bleiben. Es gab viele Contender auf den Thron, aber niemand konnte ihn erobern.

18. Welches Buch würdest du niemanden empfehlen?

Gar keins. Ich sehe das nicht so eng. Es gibt sicher eher schwache Bücher, aber in der Regel steckt dahinter viel Arbeit und nur weil mir etwas nicht gefällt, heißt das ja nicht, dass es allen anderen auch so geht.

Wenn ich an meine Geschichten denke, höre ich quasi auch schon den Großteil der Leser sagen: „Was ist denn das für eine Scheiße?“ Trotzdem dürfen sie meine Bücher gerne weiterempfehlen.

19. Welche/r Autor/in ist dein/e liebste/r?

Da gibt es nur eine Antwort, die ich hier im Blog wohl schon öfter gegeben habe: Terry Pratchett. Seine Mischung aus Gesellschaftskritik, Parodie und Satire ist einfach unerreicht.

20. Klassisches Buch oder E-Book?

Mittlerweile mache ich da keinen großen Unterschied mehr. Ich habe zwar immer noch lieber Papier in der Hand, einfach weil ich ohnehin schon zu viel auf irgendwelche Bildschirme und Displays glotze, aber für die Qualität des Textes macht das ja in der Regel keinen Unterschied.

21. Hast du auch schon einmal fremdsprachige Bücher gelesen? Wenn ja, welche? Wenn nein, wieso nicht?

Gilt Englisch? Was anderes beherrsche ich nicht. Ich lese zwar bevorzugt deutsch, aber habe auch schon einige englische Bücher gelesen. Meist sind das dann solche, die in Deutschland einfach nicht erschienen sind. Unter anderem „Mogworld“, bei dem mich immer noch wundert, dass es nie übersetzt wurde, da es eigentlich mit allen Rollenspielern eine vermeintlich große Zielgruppe hat. Aber vielleicht waren die Verkäufe einfach nicht gut genug und kein Verlag hat sich getraut.

Fragen ohne Antwort #201

Dieses Mal geht es bei den Fragen ohne Antwort um … irgendwie alles so ein bisschen. Immerhin ist Abwechslung garantiert. Also los:

1. Welchen bereits zu Hause gesichteten Film würdest Du gerne einmal im Kino sehen?

Es kommt selten vor, dass ich mir bei einem Film im Nachhinein denke: „Den hättest du besser im Kino auf der großen Leinwand gesehen.“ Es kommt ohnehin selten vor, dass ich überhaupt ins Kino gehe. Die immer gleiche Blockbuster-Grütze zieht mich da nicht hin. Alles schon tausendmal gesehen. Deshalb sind es eher die unbekannteren Filme, die ich gerne im Kino sehen würde, die da aber natürlich laufen, da das Disney-Monopol und die 2-3 übriggebliebenen anderen Studios die Kinos mit ihrem immer gleichen langweiligen, uninspirierten, CGI-überladenen Actiongetöse zumüllen und daneben kein Platz mehr ist. Aber lassen wir das. Für das große Filmabgekotze könnt ihr auch meinen Filmschrottplatz besuchen. Der erste Film, der mir bei dieser Frage einfällt, ist: THE FALL von Tarsem Singh. Nicht nur, dass der Film eine tolle Geschichte über das Geschichtenerzählen erzählt, er bietet auch einen ganzen Haufen fantastischer Bilder. Selten war der Ausdruck „Every Frame A Painting“ so treffend.

Da der Trailer zu viel spoilert, poste ich hier mal eine Szene, die einen guten Eindruck davon macht. Ich kann nur jedem empfehlen, sich den Film anzuschauen. Ein Meisterwerk. Und ich nutze diesen Ausdruck wirklich selten:

2. Welches ist Dein Lieblingsbrettspiel? 

Ich spiele nicht oft Brettspiele, aber alle Jubeljahre mal, treffe ich mich mit ein paar Kollegen für ein paar Runden RISIKO. Und als taktisches und strategisches Genie, kann ich voller Stolz verkünden, dass ich sogar schon mal gewonnen habe. Genau einmal. Ich habe also alles erreicht, würde ich sagen. Früher haben wir auch hin und wieder mal DIE SIEDLER VON CATAN gespielt und als siedelnder Fachmann kann ich voller Stolz verkünden, dass ich da nie gewonnen habe. Aber gibt es beim Siedeln wirklich einen Gewinner?

3. In welchem Land das Du besucht hast, konntest Du mit der dortigen Küche am wenigsten anfangen? 

Ich reise quasi nie. Ich war mal in Schweden, Holland und mal auf Klassenfahrt in Kroatien. An das Essen kann ich mich nicht mehr erinnern. War zu sehr damit beschäftigt, mich sinnlos zu besaufen.

4. Welches Album hat Dich am meisten geprägt, oder ist für Dich einfach gesagt, das beste aller Zeiten? 

Das gleichermaßen kreative, experimentelle und irgendwie auch teils irre Album Queen II der besten Band aller Zeiten Queen. Das Album teast wunderbar an, was man in späteren Jahren noch von der Band erwarten konnte.

5. Nenne bis zu 5 Konzerte, die Dir besonders in Erinnerung geblieben sind.

Ich musste jetzt erstmal überlegen und bin zu der Antwort gelangt, dass ich nichtmal 5 Konzerte in meinem Leben besucht habe. Ich bin kein großer Konzertgänger. Die Bands, die ich wirklich live sehen wollen würde, existieren nicht mehr. Mit einer Ausnahme: Rammstein. Die schaue ich mir im Mai an. Das wird mir vermutlich in Erinnerung bleiben, wenn es dann soweit ist.

6. Poste ein Musikstück, das Du total hypnotisierend findest. 

Da kommt natürlich nur eine Band in Frage:

7. Achterbahn, Bungee Sprung, Tandem-Fallschirmsprung, Paragliding, Drachenfliegen, Tiefseetauchen oder im Biergarten sitzen?

Achterbahn: Zu schnell

Bungee: Zu hoch

Paragliding und Drachenfliegen: Zu höher

Fallschirm: Viel zu hoch

Tiefseetauchen: Zu tief und nass

Biergarten: Zu voll

Ich bleibe zu Hause.

8. Wir gehen nur nach Äußerlichkeiten. Wer ist für Dich aktuell der/die attraktivste Prominente? 

Dieses WIR schließt mich nicht wirklich mit ein, denke ich. Klar, auch ich erkenne bei Personen an, wenn sie schön und attraktiv sind, aber ich bin lange aus dem Alter raus, wo das für mich irgendeine Rolle spielt (wenn es das überhaupt mal irgendwann getan hat). Mal davon abgesehen, beschäftige ich mich nicht mit der sogenannten Prominenz. Die haben auch nur einen an der Waffel, wie wir alle. Wenn ich aber eine Antwort geben müsste, sieht die seit über 20 Jahren gleich aus: Jennifer Aniston. Die Frau war, ist und bleibt einfach attraktiv.

9. Wieviele der folgenden Menschen kennst Du in etwa persönlich? (Mindestens die Bezeichnung „Bekannter“ muss zutreffen. „Habe ich mich mal unterhalten“ reicht nicht.)
– Veganer 
– Homosexuelle
– Flüchtlinge
– Künstler
– Wutbürger

Wenn man es genau nimmt, alles außer Homosexuelle. Zumindest fällt mir da momentan niemand in meinem Umfeld ein. Ich habe in der Vergangenheit hin und wieder mal einen mit einem homosexuellen Männerpaar gehoben, die im selben Haus wie mein Cousin wohnten. Aber das ist gefühlt Ewigkeiten her. Flüchtlinge beziehe ich hier auch eher auf die Vergangenheit. Von der „aktuellen“ Flüchtlingswelle kenne ich niemanden. Wutbürger ist auch eher schwammig. Ich kenne ein paar Leuten mit eigenartigen Ansichten, aber niemanden, der Leute durch die Straßen jagt oder Gebäude abfackelt.

10. Kommen wir zu europäischen Hauptstädten
– Die schönste?
– Die erlebnisreichste?
– Die angenehmsten Menschen? 
– Musst Du unbedingt noch besuchen?
– Würdest Du auswandern?

Antwort auf alle: Lebingen.

11. Hast Du eine Phobie?

Akrophobie, besser bekannt als Höhenangst. Und die ist ziemlich ausgeprägt. Ich werde schon nervös, wenn ich auf einem Stuhl stehe.

12. Bist Du tätowiert? 

Nein. Hatte ich auch nie wirklich das Verlangen nach. Wenn mir wirklich etwas einfallen würde, bei dem ich weiß, dass mir das mein Leben lang etwas bedeuten wird, würde ich es vielleicht machen, aber mir einfach irgendwelchen Quark auf die Backe stechen lassen, nur weil mir gerade jetzt das Motiv gefällt, ist nicht meine Welt.

13. Glaubst Du, dass eines Tages die Menschheit frei von Religion sein wird? 

Natürlich nicht. Genau so wenig, wie sie jemals frei von Politik sein wird. Schließlich braucht die Menschheit immer etwas, weswegen sie sich völlig sinnlos die Köpfe einschlagen kann. Deshalb wird es auch immer Fußballfans geben.

14. Welches komplette Album hast Du Dir zuletzt gekauft/gedownloaded?

In Zeiten des kostenlosen Musik-Streamings ist das seeeeeeeeeeeeeeeeeeeehr lange her. Kann mich nicht erinnern. Es ist aber nicht so, dass ich nicht gerne immer noch Alben höre, anstatt einfach irgendwelche Playlists zusammenzustellen. Aber Musik kaufen steht bei mir schon lange nicht mehr an. Ich gebe mein weniges Geld lieber für Bücher und Filme aus.

15. Filmabend bei Dir zu Hause? Was bietest Du Deinen Gästen an?

Eine große Auswahl an Filmen auf DVD und BluRay. Mittlerweile über 1000 Streifen aus allen Jahrzehnten und allen Genres.

 

Fragen ohne Antwort #198 – Teil 2

Weiter geht es mit der Beantwortung von Ginas Fragen ohne Antwort. Teil 1 habe ich letzte Woche hier beantwortet. Dieses Mal geht es um Horror, Killer und andere nette Dinge:

11. Du hast die Möglichkeit, für einen Monat ein Tier zu sein: Würdest du sie nutzen? Warum? Welches Tier wärst du? 

Ich mag zwar Tiere (für gewöhnlich mehr als Menschen), außer es sind eklige, blutsaugende Insekten (die, wenn ich näher darüber nachdenke, am meisten Ähnlichkeit zu Menschen haben; ich bin wohl ein kleiner Misanthrop), aber eins sein muss ich nun wirklich nicht unbedingt. Ich bleibe Mensch und hasse meine Spezies einfach so weiter. Das macht mehr Spaß.

12. Du verlierst all deine Erinnerungen bis auf eine Einzige. Wäre das schlimmer als komplett ein komplett gelöschtes Gedächtnis? 

Kommt wohl auf die Erinnerung an, die bleibt. Wenn es eine positive ist, warum dann nicht behalten. Wenn es eine negative ist, könnte ich darauf natürlich auch gerne verzichten. Im Endeffekt wäre es aber sicher ganz lustig, einfach alles auf (ungefähr) Null zu setzen und Erfahrungen nochmal zu machen. Vielleicht lernt man was neues oder stellt fest, dass man sich nicht mehr in bestimmten Situationen wie ein Vollidiot verhält.

13. Wohin würdest du gehen, wenn du aufgrund von undefinierten nicht hinnehmbaren Ereignissen in deinem Land plötzlich das Bedürfnis hättest, es zu verlassen? Würdest du es überhaupt verlassen? Würdest du bleiben und Widerstand leisten? Wie?

Ich bin ja kein großer Reisetyp und so spontan fällt mir kein Land ein, in das ich „auswandern“ würde. Also bleibe ich wohl und leiste Widerstand. Der sieht vermutlich ungefähr so aus, dass ich zuhause bleibe und weiterhin rumgammel wie bisher. Vielleicht nehme ich die Mühe auf mich und hänge ein Revolutionsbanner aus dem Fenster. Ja, ich bin ein echter Kämpfer!

14. Als du eines Abends nach Hause kommst, klebt ein Zettel an deiner Tür, auf dem mit roten Buchstaben „Gefahr! Rette dich!“ steht. Du betrittst deine Wohnung und findest einen blutroten Handabdruck an der Wand deines Flurs. Wie fühlst du dich? Was sind deine nächsten Schritte?

Klingt ziemlich gestellt. Wer würde sowas schreiben und meine Wand beschmieren? Der Sache muss ich natürlich auf den Grund gehen, um dem Verursacher den Eimer Farbe in Rechnung zu stellen, mit dem ich die Wand neu streichen muss.  Also kontrolliere ich Größe und Form des Handabdrucks und stelle so fest, wem die Hand gehört. Vielleicht mache ich noch eine Geschmacksprobe, um herauszufinden, womit die Wand beschmiert wurde. Schließlich kann das ebenfalls einen Hinweis darauf geben, wer hier rumgesaut hat. Nicht jeder mag Himbeersirup und nicht jeder hat rote Wassermalfarbe zuhause. Die Handschrift auf dem Schild dürfte mir dann endgültig verraten, wer der Täter war. Okay, zugegeben, eigentlich würde mir das alles nicht wirklich weiterhelfen, denn ich weiß nicht, wer Himbeersirup mag und kenne von niemandem die Handschrift auswendig. Vermutlich lasse ich den Handabdruck einfach, wo er ist und mache weiter wie gewohnt.

15. Was bedeutet „Horror“ für dich?

Langweilige Menschen, die nur über langweilige, belanglose und vor allem mich absolut nicht tangierende Themen quatschen und einen damit unendlich vollsülzen. Ihr kennt das sicher: Diese Momente, in denen man denkt, die Zeit steht still und man muss sich jetzt für den Rest der Ewigkeit Gequatsche über irgendwelchen uninteressanten Scheiß anhören. Da kriege ich jedesmal innerlich die Krise und versuche dann auch noch so zu tun, als würde mich die Kacke interessieren. Es ist die Hölle.

16. Wärst du eines dieser Horrorfilm-Wesen, vor denen die Helden eines Films davonrennen: Wen/Was würdest du darstellen und wie würdest du töten? Was wäre deine Hintergrundstory?

Nachdem ich zulange mit belangloser Scheiße vollgesülzt wurde, entwickelte ich mich zum Psychokiller, der langweilige, andere vollsülzende Leute mit Büchern voller spannender Themen erschlägt.

17. Würdest du eher ein dunkles verwunschenes Labyrinth durchqueren, um zu deinem Ziel zu gelangen oder durch einen dunklen gespenstischen Wald gehen?

Generell beides interessant. Aber mein Orientierungssinn ist die absolute Katastrophe, also würde ich wohl niemals aus einem Labyrinth wieder herausfinden. Ich meine, ich lebe seit fast 30 Jahren in diesem Ort und weiß immer noch nicht, wie man zu der ein oder anderen Straße kommt. Ich nehme also den Wald. Gespenster stören mich ohnehin nicht. Ich habe nie verstanden, was die einem groß antun sollen. Sollen sie halt durch Wände schweben und „Buhu“ machen, zu mehr sind sie ohnehin nicht imstande.

18. Wenn alle zaubern könnten: Wo wären die Grenzen der Magie?

Wenn man davon ausgeht, dass auch Magie an ein Naturgesetz gebunden wäre, gäbe es sicher Grenzen, aber wo genau die liegen würden, kommt darauf an, um was für eine Art von Magie es sich handelt und was man damit anstellen kann. Ich glaube ja, dass Magie schon lange das Ende der Menschheit gebracht hätte. Stellt euch mal vor, die ganzen Politiker könnten zaubern. Die hätten sich schon alle gegenseitig abgeschlachtet und bereits der erste Krieg in der Geschichte der Menschheit, wäre vermutlich unser Ende gewesen. Gut für uns, dass es keine Magie gibt. Für die Erde vielleicht nicht so gut. Die käme wohl besser ohne uns klar.

19. Würdest du eher altgriechisch, Latein oder keltisch sprechen? 

Ähm … keltisch … klingt zumindest von der Auswahl am interessantesten. Da ich aber schon seit Jahren daran scheitere, endlich mal Spanisch zu lernen, was ich mir irgendwann mal fest vorgenommen hatte, liegt Keltisch in ganz weiter Ferne.

20. Auf einer Skala von 1(eeeaasyyy) bis 10 (krass!): Wie zeitaufwendig und kompliziert waren diese Fragen?

Da einige Fragen durchaus Platz für Ausschweifungen und zum drüber Nachdenken anregen, würde ich mal sagen: 7.

 

Fragen ohne Antwort #198 – Teil 1

Es ist mal wieder an der Zeit, ein paar Fragen ohne Antwort von Gina zu beantworten. Dieses Mal geht es vor allem um Bücher und Geschichten. Da muss ich natürlich dabei sein. Also los:

1. Sieh dir dein Bücherregal mal genau an: Wie viele Bücher befinden sich wohl darin? Und welche Genres dominieren? Bist du eher der Roman- oder der Sachbuchtyp? 

Ich bin ja das personifizierte Chaos. Deshalb habe ich gar kein Bücherregal, sondern die fliegen hier einfach überall rum. Sehr viele Bücher besitze ich aber ohnehin nicht. Mein Vater ist eher der Buchkäufer hier und ich bediene mich meist in seinem Regal. Und ja, er hat tatsächlich ein Regal, in dem sich irgendeine dreistellige Anzahl von Büchern befindet. In meinem Besitzt sind eigentlich nur meine Favoriten, wie die Scheibenwelt-Romane, ein Stapel von Schreibratgebern und noch ein paar andere ausgewählte Romane. Sachbücher lege ich mir nebenbei eher selten zu. Ich bin mehr der Geschichtenleser.

2. Das erste Buch, dass dir ins Auge sticht bei deiner Betrachtung, ist…? Warum ist es dir als erstes aufgefallen?

DAS ALIEN TANZT POLKA. Weil es hier direkt neben mir auf dem Schreibtisch liegt. Nebenbei enthält es eine Kurzgeschichte von mir und wenn ihr die lesen wollt, könnt ihr die Anthologie mit einem Haufen irrer und lustiger Aliengeschichten gerne hier kaufen. Werbung kann ich so richtig, was …

3. Welches Buch wäre bei längerem Nachdenken dein Lieblingsbuch aus deiner Sammlung? Was macht es so besonders für dich? 

EINFACH GÖTTLICH von Terry Pratchett, einfach weil es mein Favorit von der Scheibenwelt ist.

4. Hast du auch Karteileichen im Regal? Vielleicht Bücher, die du nie zu Ende gelesen hast, die dir mal geschenkt worden sind und die du wohl oder übel behalten hast? Was wäre das so? 

Eigentlich nicht. Es gibt zwar ein paar Bücher, die ich aufgrund von absolut unerträglicher Langeweile beim Lesen abgebrochen habe *hust Herr der Ringe hust* aber das kommt eher selten vor.

5. Besitzt du auch Zeitschriften? 

Nein, schon lange nicht mehr. Die Zeiten sind einfach vorbei.

6. Bist du eher ein Vielleser oder ein Büchermuffel? 

Ich habe unterschiedliche Phasen. Eigentlich lese ich natürlich wirklich sehr gerne, aber die Zeit macht mir da oft einen Strich durch die Rechnung. Deshalb komme ich meist nicht viel zum Lesen. Aber ihr könnt das ändern: Kauft alle meine Bücher und macht mich reich. Dann muss ich nicht mehr arbeiten und kann den ganzen Tag Schreiben. Und wenn ich eine Pause vom Schreiben brauche, kann ich lesen. Und dann wieder Schreiben, damit ihr auch immer was zum Lesen habt. Es ist eine absolute Win-Win-Situation für uns alle. Also kauft was das Zeug hält. Ja, ich kann Werbung wirklich so richtig …

7. Wie würdest du die Geschichte weiterführen (mind. 10 Sätze):
„Wir schreiben das Jahr 3052. Ich blicke aus meinem Fenster hinunter auf die blendend hellen Lichter der Stadt. Der Tag liegt hinter mir und mit ihm scheint jeder Gedanke an das heutige Ereignis zu verblassen, das mein bisheriges Leben für immer verändert hat.“ 

… Aber da sehe ich ihn. Zwischen den Lichtern. Diesen versifften Typen, der so gar nicht in das Bild der sauberen Stadt passen will.  Seit vor ungefähr 1000 Jahren das Problem der Umweltverschmutzung gelöst wurde, indem die gesamte Umwelt abgefackelt wurde, laufen wir alle nur noch in Schutzanzügen herum. Aber nicht er. Sein Erscheinungsbild gleicht den Fotos aus alten Geschichtsbüchern, in denen Lumpensammler und Obdachlose in zerrissener Kleidung die Straßen bevölkerten. Und heute hat er mich mit einer leeren Bierdose beworfen. Bierdosen wurden bereits vor fast 500 Jahren abgeschafft. Seit wir unsere Nahrung nur noch durch Schlauchsystem zu uns nehmen, die in jedem Gebäude angebracht sind. Ja, die übertragbaren Krankheiten, die sich dadurch ergeben, haben wir immer noch nicht ganz im Griff und täglich begegnen mir Menschen mit Herpes an den Lippen, aber immerhin wurde die Müllproduktion dadurch auf ein Minimum beschränkt und die Kosmetikbranche verdient sich dumm und dämlich an Lippenpflegeprodukten. Es beschwert sich also niemand. Schon gar nicht die Kosmetikindustrie. Der dreckige Kerl pisst an eine Straßenlaterne. Das ist in der Stadt sicher seit 200 Jahren nicht mehr vorgekommen. Nicht mehr, seit in unsere Anzüge Windeln eingenäht wurden. Der Mann stammt sicher nicht von hier. Er stammt nicht aus dieser Stadt. Nicht aus dieser Zeit. Ich bin mir sicher, dass er ein Zeitreisender ist. Ich muss herausfinden, woher er kommt und was er hier will. Und vor allem, warum er mir eine Bierdose an den Kopf geworfen hat …

8. Wenn du die Geschichte weiterspinnen solltest, was wäre die grobe Rahmenhandlung und wer wäre der Protagonist? Hättest du schon einen (vorläufigen) Titel parat? 

Titel vermutlich sowas wie DER SIFFIGE ZEITREISENDE. Der Protagonist wäre wahrscheinlich eine junge Frau, die der Sache um den vermutlichen Zeitreisenden auf den Grund geht. Wohin das führt, weiß ich nicht. Das weiß ich nie, wenn ich was schreibe. Ganz spontan würde ich sagen, dass nach und nach mehr Leute in der Stadt auftauchen, die dort (und in der Zeit) nichts zu suchen haben. Was sie dort wollen, wie sie dorthin kommen und was die junge Frau dabei herausfindet, müsste sich aber aus dem Schreibprozess ergeben.

9. Wer ist dein Lieblingsautor? Was macht ihn dazu? 

Das habe ich hier gefühlt schon hundertmal beantwortet: Terry Pratchett. In erster Linie, weil ich seinen Schreibstil sehr mag. Aber eben auch sein Talent dafür, Sozial- und Gesellschaftskritik in seinen Geschichten so zu verpacken, dass sie einem nicht direkt ins Gesicht springen, aber einem immer schön den Spiegel vorhalten.

10. Anderes Thema: Du befindest dich in einem Raum. Die Wände sind in einem satten Grün gestrichen. An der gegenüberliegenden Wand steht ein weißer Sessel. Neben diesem befindet sich eine große Holztruhe mit unbekanntem Inhalt. Rechts von dir steht ein kleiner Tisch mit einer Vase, in der eine blaue Blume steckt. An der linken Wand hängt ein Rahmen, in dem sich ein Schwarz-Weiß-Foto von einem alten Haus befindet. Den Großteil des Bodens, der mit dunkelbraunen Dielen bezogen ist, bedeckt ein flauschiger Teppich in beige. Eine Neonlampe erstrahlt von der Decke. Die nächsten 24 Stunden wirst du in diesem Raum verbleiben. Was tust du? Was ist in der Truhe?

Ich setze mich in Sessel und entspanne mal für eine Weile. Da es sich bei der Truhe um ein Produkt aus intelligentem Birnbaumholz handelt, kommt sie irgendwann auf tausenden kleinen Beinen an den Sessel gelaufen und öffnet den Deckel. Sie präsentiert mir einen Stapel Papier und einen Stift. Wenn ich mit Entspannen fertig bin, kann ich also schreiben, damit ihr immer was zu lesen habt. Erinnert ihr euch. Werbung kann ich so richtig …

 

Da ich bei diesem Spaß hier ohnehin nur alle paar Wochen mal mitmache, habe ich jetzt entschieden, die zweite Hälfte der Fragen nächste Woche zu beantworten, damit ihr auch hier auf dem Blog regelmäßiger was zu lesen habt. Weil Werbung … nee, wartet, ist ja eigentlich gar keine Werbung. Mehr ein Cliffhanger. Die kann ich so gar nicht …

 

Fragen ohne Antwort #187

Diese Woche dreht sich bei Ginas Fragen alles um die Kindheit. Und das bedeutet, ich könnte jede Frage einfach mit „He-Man“ beantworten, aber das wäre wohl zu simpel. Also tauchen wir doch mal etwas tiefer in meine Vergangenheit und beantworten die Fragen:

1. Hast du noch einen Gegenstand oder ein Spielzeug aus deiner Kindheit?

Ich glaube nicht. Im Keller stehen vielleicht in einer dunklen, staubigen Ecke noch ein paar Kisten mit Kram und Krempel, der seit 25 Jahren in Vergessenheit geraten ist. Aber ich bin gerade zu faul, nachzugucken.

2. Hattest du als Kind einen geheimen Lieblingsort, an dem du immer gespielt hast?

Eigentlich nicht. Ich hatte aber später einen geheimen Lieblingsort, an dem ich immer heimlich geraucht habe. In der vielversprechenden Sicherheit hinter Müllcontainern auf einem großen Parkplatz. War so geheim, dass es absolut jeder wusste.

3. Hattest du als Kind einen besonderen Freund, sei es real, ein Plüschtier oder eine Actionfigur?

Ja und den Freund habe ich auch heute noch. Auch wenn man sich inzwischen natürlich nicht mehr täglich sieht. Die Zeit hat uns leider eingeholt und wir halten uns für unfassbar beschäftigt, sodass man sich nur noch selten mal trifft. An der Freundschaft hat das aber nichts geändert und wir haben teilweise immer noch die selben dämlichen Insider Gags wie vor 20 Jahren.

4. Welcher Film war als Kind dein Lieblingsfilm?

Gab es vermutlich so einige. Aber ich habe vor geraumer Zeit mal für meinen Filmschrottplatz einen meiner Kindheitsfavoriten ausgegraben und FLUSSFAHRT MIT HUHN besprochen. Achtung, nicht jugendfreie Inhalte. Lesen auf eigene Gefahr.

5. Welche Serie hast du als Kind am liebsten geschaut?

Das dürfte ein knappes Rennen zwischen DUCK TALES und der BUGS BUNNY SHOW sein. Nebenbei beides Serien, die ich auch heute noch ohne weiteres angucken könnte. Vor allem die Looney Tunes gehen bei mir immer. Ich mag einfach diesen Holzhammerhumor, der trotz seiner Einfachheit noch irgendwie intelligent war. Heute kriegt man sowas ja leider nicht mehr wirklich gebacken.

6. Wer war dein Kindheitsheld?

He-Man natürlich, weil er einfach He-Man ist. Er hat einfach alles. Ein Schwert. Einen Kampftiger. Einen selten dämlichen Namen. Alles, was ein Held braucht. Aber natürlich nur in seiner He-Man-Form. Prinz Adam war immer ein absoluter Lappen. Wie eigentlich alle in der Serie. Außer eben He-Man. Eigentlich war die Serie kompletter Müll, glaube ich. Jetzt habe ich noch mehr Lust, mir das mal wieder anzugucken.

7. Welches Kinderbuch war als Kind dein liebstes?

Vermutlich „Max und Moritz“ von Wilhelm Busch. Ich konnte das sogar mal komplett auswendig. „Ihrer Hühner waren drei, und ein stolzer Hahn dabei.“ Und so weiter. Ich fand aber das Cover immer irgendwie verstörend. Die beiden sahen aus wie abgefuckte Schwerverbrecher. Was sie ja irgendwie auch waren, also passte es wohl.

8. Was hast du als Kind am liebsten gespielt?

He-Man … obwohl, nicht ganz. Ich hatte eine recht große Auswahl an Actionfiguren. He-Man, Turtles und solcher Kram. Und da ich schon immer ein kreatives Genie war, haben die alle in meiner eigenen Welt existiert und Kriege gegeneinander geführt. He-Man gegen die Playmobilbauarbeiter. Turtles gegen die Dino Riders. Dinosaurier gegen Spielzeugsoldaten. Das volle Programm. Gewonnen hat vermutlich immer He-Man.

9. Welches Game hast du damals als erstes gezockt?

Ich bin alt, also war es was altes. Pac-Man oder so. Ich weiß zumindest noch, dass es ein Weihnachten den Sega Mega Drive gab inklusive dem ersten Sonic. Meine Herren, habe ich den blauen Igel abgefeiert. Finde ihn auch heute noch cooler als den bescheuerten Klempner. Obwohl Sega alles getan hat, um ihr Maskottchen komplett zu zerstören.

10. Warst du eher ein Mama- oder ein Papakind?

Nach der Scheidung meiner Eltern bin ich bei meinem Vater geblieben, also … wobei das vermutlich auch irgendwie daran lag, dass ich somit in dem Kaff bleiben konnte, in dem ich heute immer noch herumgammel.

11. Welche Rolle hattest du in der Schule inne?

Bleh. Schule. Was habe ich den Laden gehasst. Einfach alles daran. Den Unterricht, die Lehrer, die Mitschüler, das ganze Konzept dahinter. Selbst die Pausen fand ich zum kotzen. Ich stand nur ewig doof in der Ecke rum und habe darauf gewartet, dass ich wieder rein kann, um weiter mit dem Kopf auf dem Tisch zu schlafen und der Scheißtag endlich endet. Es war einfach alles nur absolut fürchterlich. Meine Rolle war also der hasserfüllte Klassenclown, dem alles am Arsch vorbei geht. Irgendwie habe ich mich trotzdem zu einem Realschulabschluss gewuselt, der mir bis heute einen absoluten Scheiß gebracht hat. Aber geht schön brav in die Schule Kinder. Ist echt wichtig und so … bleh.

12. Spielst du auch heute noch das ein oder andere Mal? Vielleicht sogar mit deinen eigenen Kindern?

Ich würde zumindest von mir behaupten, bis zu einem gewissen Grad Kind geblieben zu sein. Ich kann auch sehr gut mit Kindern. Also denen von anderen. Da muss ich immerhin nicht auf sowas grauenhaftes wie Erziehung achten und kann mit denen einfach mal irgendwelchen Scheiß anstellen. Und sie sind so leicht zu begeistern. Ist eigentlich schade, dass man das irgendwann ablegt und sowas widerliches erfährt wie das Erwachsenwerden.

Eigene Kinder will ich aber nicht. Neben dem ganzen Scheißbauen ist das doch arg anstrengend.

13. Weist du noch wie man spielt?

Ja, schon. Aber bis auf eben solche Momente, in denen ich mit den Kindern anderer Leute Quatsch mache, kommt das natürlich nicht mehr wirklich vor. Vielleicht sollte ich mir mal wieder ein paar He-Man-Figuren kaufen.

14. In welcher Situation kommt das Kind in dir wieder zum Vorschein?

Siehe 12 und 13.

15. Was war das coolste, was du als Kind erlebt hast?

Puh. Keine Ahnung. Gab es bestimmt irgendwas, aber ich kann mich nicht mehr erinnern. Vielleicht als He-Man die große Schlacht gegen die Turtles, Dino Riders und Playmobilbauarbeiter und Spielzeugsoldaten gewann. Das war sicher episch.

Fragen ohne Antwort #185

Es ist ja so: An sich mache ich ganz gerne bei diesen Frage-Antwort-Spielchen mit. Allerdings müssen mich die Fragen natürlich auch einigermaßen ansprechen. Modefragen und philosophisches Lebensgedusel holt mich da nicht unbedingt vom Sofa. (Es ist übrigens ein imaginäres Sofa, auf dem ich hin und wieder philosophisch vor mich über das Leben und Mode hindusel). Deshalb hat es etwas gedauert, bis ich wieder mal an diesem Spaß hier von Gina teilnehme. Also stellen wir uns den Fragen:

1. In den letzten Jahren/Jahrzehnten wurden unglaublich viele Fantasy-Welten von unterschiedlichen Autoren erschaffen.
Welche ist deine liebste?

Mittlerweile sollte bekannt sein, dass für mich nichts über die eigenartig verrückte Scheibenwelt von Terry Pratchett geht. Ich meine, klar, Fantasywelten sind (fast) immer fantasievoll, aber welche Welt ruht bitte auf dem Rücken von vier Elefanten, die auf dem Panzer einer Riesenschildkröte stehen, die sich einen Weg durchs All zieht? Rein physikalisch vermutlich etwas grenzwertig, aber das macht es ja so interessant. Ich frage mich gerade, wie Astronomie auf der Scheibenwelt funktioniert. Feste Sternenbilder kann die ja kaum haben, denn „die Schildkröte bewegt sich“.

2. Kannst du dir eine eigene Welt erschaffen? Wie sähe diese aus?

Kann ich und habe ich. Mein erstes Romanmanuskript war durchaus von der Scheibenwelt inspiriert (wenig überraschend, ich weiß), wenn auch nicht mal im entferntesten so irre. Die Rautenwelt besteht aus einem Felsklumpen, der sich wie ein Kreisel um sich selbst dreht und dadurch die Form einer Raute angenommen hat. Den unteren Teil bildet ein Felsgebilde, das nach unten spitz zu läuft und aus dem vereinzelte Wurzeln wachsen, in denen sich Weltraumschrott und Asteroiden verfangen. Oben ragt der Himmelsgipfel aus dem Mittmeer und verschwindet in den Wolken. Auf dem Gipfel leben die Götter und viele sind beim Versuch gescheitert, den Gipfel zu erklimmen, um den Göttern die wichtigsten Fragen des Lebens zu stellen. „Warum sind wir hier?“ „Wo gehen wir hin?“ „Warum ist die Milch schon wieder teurer geworden?“ Irgendwann im Verlauf des Schreibprozesses habe ich die Idee hinter dieser Welt allerdings mehr oder weniger verworfen und mich auf etwas kleineres beschränkt, sodass die Geschichte dann nur auf einem Kontinent auf dieser Welt spielte und die Welt selbst eigentlich unerheblich war. Weltenbau ist nicht einfach, macht aber durchaus Spaß.

Außerdem gibt es da natürlich auch noch die Stadt Lebingen. Wenn ihr mehr darüber erfahren wollt, könnt ihr hier die erste Kurzgeschichtensammlung aus dieser Stadt erwerben: DEWON HARPERS KRIMINALAKTEN Weitere Geschichten werden bald folgen …

3. Was hältst du eigentlich von Elfen, Orks und Halblingen? Wie ist dein Verhältnis zu Fantasy? (Falls dich das Thema überhaupt nicht interessiert, entschuldige ich mich für die obigen Fragen.^^)

Fantasy mag ich generell schon sehr. Aber Elfen, Orks und Halblinge sind sowas von ausgelutscht, dass die mich nicht mehr wirklich begeistern, sofern man ihnen nicht einen neuen Kniff gibt. Ich finde an Fantasy viel interessanter, wenn neue, unbekannte Wesen die Welten bevölkern. Das ist ja gerade der große Spaß an Fantasy. Man kann sich grenzenlos austoben. Also weniger bekannten Kram und lieber neue Dinge erfinden, die es nicht schon tausendmal gab.

4. Was für einen Computer besitzt du, welches Betriebssystem hat er und bist du zufrieden damit?

Irgendeinen Laptop mit Windows 10. Erfüllt seinen Zweck. Auch nichts, womit ich mich wirklich beschäftige. Ich würde auch noch mit XP klar kommen. Ist für mich alles der gleiche Krampf.

5. Glaubst du, dass Laptops in der Allgemeinheit schleichend durch Smartphones und Tablets ersetzt werden?

Eher nicht. Kleiner ist nicht besser, wie Männer und Frauen bekanntermaßen wissen. Ich könnte mir beispielsweise nicht vorstellen, meine Geschichten auf einem Tablet zu schreiben. Auf einem Smartphone schon gar nicht. Mal davon abgesehen, dass ich auch noch ein bisschen Überblick haben will, was so auf dem Bildschirm los ist und nicht alles im Kleinformat mit Augenschädigung anglotzen will. Ich besitze nebenbei kein Smartphone. Mein Handy ist nur fürs Telefonieren da und selbst das mache ich nur in ganz seltenen Fällen, weil ich Telefonieren absolut grauenhaft finde.

6. Wie stehst du zu Twitter, Instagram und Co.?

7. Auf welchen sozialen Netzwerken bist du unterwegs?

Twitter macht mir Spaß und ich bin da auch relativ aktiv. Da findet man mich hier:

https://twitter.com/AutorMichaelsen

Auf Instagram und Facebook bin ich auch, aber da mache ich eigentlich nur sporadisch was. Fotos sind nicht meins, weil ich sie absolut grauenhaft finde (wie telefonieren) und Facebook geht mir eigentlich nur noch auf den Sack, weil irgendwelche bescheuerten Algorithmen dafür sorgen, dass ich sowieso nicht mitkriege, was da so los ist. Wer mir trotzdem folgen will, findet mich hier:

https://www.instagram.com/mmautor/

https://www.facebook.com/michaelsenautor/

Am meisten bewege ich mich wie gesagt bei Twitter, wer also gar nicht genug von mir kriegen kann, ist da am besten aufgehoben. Vielleicht gehe ich demnächst mal näher auf meine „sozialen Kanäle“ ein und was ich da so treibe oder eben nicht treibe.

8. Welches Youtube-Video würdest du gern hier und jetzt mal empfehlen?

Fällt mir jetzt spontan nix ein. Es gibt sicher einige, aber bei mir ist das meist „gesehen und vergessen“. Sucht euch halt selbst ein gutes raus.

9. Fühlst du dich eher jung oder alt?

Körperlich alt, vom Verstand her jung und doof wie eh und je.

10. Würden andere dich eher jünger oder älter einschätzen?

Ich habe absolut keine Ahnung. Wie schätzt ihr mich denn ein?

11. Wie ist dein Verhältnis zum gegenwärtigen Wetter?

Ich habe ja den Sommer durchaus lieber als den Winter. Arschabfrieren macht halt absolut keinen Bock. Aber die momentane Hitze ist einfach anstrengend und ermüdend. Ich kriege kaum was auf die Reihe, weil ich mich immer zwingen muss, mich zu irgendwas aufzuraffen. Aber ich hoffe mal, dass das Schlimmste jetzt überstanden ist und sich das Wetter für die nächsten 50 Jahre auf konstanten 20-25 Grad mit gelegentlichen Regenschauern einpendelt. Das ist genau das Richtige für mich.

12. Was tust du gegen die jährliche Mückeninvasion?

Mich zerstechen lassen wie ein Nadelkissen. Wobei ich mit Mücken normalerweise wenig Probleme haben. Wenn die nicht nachts im Schlafzimmer rumschwirren, stören die mich eigentlich nicht. Außerdem hatte ich in letzter Zeit eher Schwierigkeiten mit Stechfliegen oder Bremsen oder wie auch immer die Kackviecher heißen. Da reagiere ich oft allergisch und habe dann tagelang was davon. Und kaum ist die eine Entzündung weg, kommt das nächste Kackvieh und sticht zu und der Spaß geht von vorne los.

13. Wie viele Mückenstiche hast du im Moment?

3. Hält sich also im Rahmen. Und einen entzündeten Stich habe ich gerade gar nicht. Es ist ein guter Tag.

14. Mit welcher Art Mensch lohnt es sich für dich zu diskutieren?

Leute, die ihre Meinung vertreten, aber auch offen für die Meinung anderer sind. Ich bin aber niemand, der gerne über „wichtige“ Themen diskutiert. Politik, Religion und der ganze Scheiß arten immer in anstrengendes Palaver aus. Ich diskutiere dann doch lieber über leichtere Sachen wie fiktionale Werke und warum ich mal wieder einen Film scheiße fand, den scheinbar alle geil finden.

15. Über welche Themen redest du gern?

Filme. Da kann ich stundenlang drüber quatschen. Aus jedem Genre, jedem Jahrzehnt und jedem Budgetbereich. Ist neben dem Schreiben/Lesen meine größte Leidenschaft.

16. Welches Wort hat den besten Klang?

Mir fällt gerade auf, dass das Wort „Klang“ so klingt, als würde es nachhallen. Wie, wenn man einen Gong schlägt. Oder eine Gabel gegen ein Glas. Das Wort „Klang“ scheint eine vibrierende Schwingung mitzubringen, was für ein Wort wie „Klang“ natürlich ziemlich passend ist. Ist also ein gutes Wort. Den besten „Klang“ hat aber natürlich das Wort Frühlingsanfang, denn es reimt sich auf „Klang“ und bringt auch noch gutes Wetter mit. Was will man mehr.

17. Hast du jemals Tagebuch geschrieben oder tust es noch?

Nein. Ich war sowieso die meiste Zeit meines Lebens eher nachtaktiv, also hätte ich ein Nachtebuch führen müssen. Da aber nachts jetzt nicht so viel spannendes passiert, bin ich nie auf die Idee gekommen. Und jetzt sind die Tage so eintönig, dass immer der gleiche Kram drin stünde:

„Aufgestanden. War wie immer ein Fehler.

Arbeiten gegangen. War wie immer ein Fehler.

Feierabend gemacht. War wie immer eine Erleichterung.

Zu viel Zeit im Internet verschwendet. War wie immer ein Fehler.

Etwas geschrieben. War wie immer zu wenig.

Schlafen gegangen. War wie immer zu spät.

Bald wieder aufstehen. Wird wie immer ein Fehler gewesen sein.“

18. Jemand gibt dir ein Notizbuch und sagt, du sollst es füllen, egal, mit was.

Simpel. Jede Menge halbgare Ideen für Geschichten, die ich dann nie schreiben werde, weil ich hinterher feststelle, dass die Ideen doch alle kacke sind.

19. Welche Zeitschriften hast du mit 14 gelesen?

Überwiegend Videospielmagazine. Damals war ich noch ein richtiger Gamer (nennt man das so?) aber mittlerweile habe ich damit quasi gar nichts mehr am Hut. Irgendwo blieb das komplett auf der Strecke, weil mir einfach die Zeit fehlte und ich mich von irgendwas trennen musste. Da war das tatsächlich das Naheliegendste. Und ich vermisse es auch nicht wirklich. Nur hin und wieder juckt es mir in den Fingern, mal wieder ein altes Spiel auszupacken. Aber mache ich dann trotzdem nie.

20. Wie alt warst du, als du feststelltest, dass du nun erwachsen bist? Und wie hast du das festgestellt?

Wenn es soweit ist, erfahrt ihr es hier.

 

 

Fragen ohne Antwort #173

Bei Gina gibt es heute urlaubliche … urlaubige …urlaubende … Fragen zum Thema Urlaub. Und das ist für jemanden wie mich, der seit Monaten das Kaff, in dem er lebt nicht verlassen hat, genau das richtige Thema.

1. Fangen wir einfach an: Kaffee oder Tee?

Iiiiih Kaffee.

2. See, Meer oder Schwimmbad?

Iiiiih Wasser.

3. Warst du schon einmal nackt baden? (Nein, die Antwort „Ja, in der Badewanne.“ zählt nicht!)

Iiiiih nackte Menschen.

4. Du bekommst einen Tag, an dem du dich an deinen Lieblingsferienort beamen und dort 24 Stunden tun kannst, was du willst. Wie sähe dieser Tag aus?

Ich bin, wie sich schon herauskristallisiert, kein Urlaubstyp. Mir reicht meine Terrasse, wo ich im Schatten sitzen kann. Ansonsten würde ich aber ganz gerne mal nach Schottland oder Irland. Ich bin bei sowas mehr der Naturtyp. Menschenmassen am Strand gehen mir sowieso nur auf den Sack.

5. Was für eine Szene sollte in einem ultimativen Sommerfilm unbedingt enthalten sein?

Keine Ahnung. Ein Sonnenaufgang? Nee, wartet, ich habs: Ein Sonnenuntergang.

6. „Gestrandet“: Mit welchen fünf Film- bzw. Seriencharakteren würdest du eine Woche auf einer chilligen Ferieninsel verbringen?

Rachel Greene aus „Friends“

April Ludgate aus „Parks & Recreation“

Olivia Dunham aus „Fringe“

Jessica Christopher Day aus „New Girl“

Ellen Ripley aus „Alien“

Die perfekte Mischung aus irren und toughen Frauen, mit denen man auf einer Insel sicher einige spaßige Abenteuer erleben kann.

7. Mit einem davon verstehst du dich besonders gut. Ihr beschließt, einen Tag zusammen zu verbringen. Was tut ihr?

Nacktbaden … ach nee, mag ich ja nicht … VERDAMMT!

8. Aber da wir ja noch Frühling haben, sind diese Sommerfragen sowieso noch viel zu früh gestellt, also… WAS bedeutet für dich „Frühling“ eigentlich?

Das Ende der beschissensten Jahreszeit. Ich hasse den Winter. Es ist saukalt, ich habe durchgehend Rückenschmerzen und würde am liebsten den ganzen Tag zuhause bleiben, weil man draußen bei jedem Schritt aufpassen muss, dass man nicht auf die Fresse fällt. Ja, Erderwärmung ist eine schlechte Sache. Aber wenn dafür die nächsten 100 Jahre der Winter ausfallen würde, hat sie meine volle Unterstützung.

9. Hast du etwas zu Ostern bekommen bzw. etwas für jemanden versteckt?

Wenn ich was verstecken würde, wäre die Gefahr hoch, dass ich es selbst nicht wiederfinde. Also lasse ich es lieber direkt sein.

Warum werden an Ostern eigentlich Eier versteckt? Was zur Hölle hatte Jesus mit Eiern und Verstecken zu tun? Und der Osterhase? Warum versteckt der seine Eier und kann die nicht ganz einfach abliefern, wie die Post? Wobei, die versteckt die Pakete hier teilweise auch einfach um die Hausecke, ohne Bescheid zu sagen. Und dann latscht man nach drei Tagen Regen mal zufällig durch den Garten und findet ein versifftes und durchnässtes Päckchen. Wartet! Ist der Osterhase eigentlich ein Postangestellter? Jetzt wird mir so einiges klar.

10. Hast du ein Ritual zum Frühling, also etwas, dass du tust, sobald das Wetter besser wird, sobald der Jahresrhythmus von Neuem anläuft?

Jedes Jahr wird hier auf dem Land von uns ein Huhn geopfert, um die Sonnengötter linde zu stimmen. Bei der großen Opferungszeremonie trinken wir alle das Blut einer Jungfrau, um die Frühlingsgefühle im Zaum zu halten. Und dann wird öffentlich die Dorfhexe verbrannt, die zuvor in einem fairen Castingverfahren von den erfolglosesten Bauern, mit der schlechtesten Ernte, bestimmt wird. Ist jedes Jahr eine Riesengaudi und am Ende sind alle besoffen. Also wie Schützenfest, nur noch dämlicher.

11. Was ist dir lieber: Zu viel Wind, zu viel Sonne oder zu viel Regen?

Zu viel ist nie gut, aber in dem Fall Wind. Das bisschen Gepuste macht mir nichts aus. Zu heiß oder zu nass ist hingegen einfach kacke.

12. Glaubst du an die berühmten Frühlingsgefühle?

Ja, schon. Aber durch das Jungfrauenblut hab ich die im Griff, wie Frage 10 ja bereits geklärt hat.

13. Nehmen wir an, du lebst in einer Klimazone mit nur einer Jahreszeit. Welche wäre das?

Frühling. Nicht zu warm, nicht zu kalt (also im Idealfall; inzwischen haben wir hier ja 365 Tage im Jahr das gleiche Scheißwetter) und es ist grundsätzlich die Jahreszeit, in der ich am besten gelaunt bin. Also kann das nur die richtige Antwort sein.

14. Und weil die Jahreszeitenfragen so langsam langweilig werden, hier noch was anderes… Wie sieht der Raum aus, in dem du dich gerade befindest? Schildere uns alles!

Zettelchaos auf dem Schreibtisch. DVD-Chaos in allen Ecken. Gerümpelchaos an den Wänden. Zugestaubte Pappkartons, zugestaubte Fernbedienungen, zugestaubte CD-Hüllen. Vor mir ein Laptop, an dem ich das hier schreibe, der ebenfalls mal den Kontakt mit einem Staubwedel gebrauchen könnte. Ja, es ist mein Büro und wer mich kennt weiß, dass es perfekt zu mir passt und ich nur in so einer versifften und chaotischen Umgebung wirklich kreativ sein kann.

15. Wohnst du eigentlich in einem Haus, einer Wohnung oder… ja, wo eigentlich?

In einer Doppelhaushälfte, die seit Kurzem mir und meiner Schwester gehört. Die wohnt aber mit ihrem Freund zusammen. Ich wohne hier mit meinem Vater und die Hälfte der Zeit unserem Hund Knochenkarl.

16. Hast du schon mal darüber nachgedacht, dass irgendjemand durch die Fragen, die du jede Woche hier beantwortest, ein perfektes Charakterprofil über dich erstellen könnte? Stört dich das nicht?

Nachgedacht nicht, aber ist ja recht eindeutig, dass jetzt jeder über die schwarzen Messen in Kenntnis gesetzt wurde, die ich regelmäßig abhalte. Den Rest kann man sich dann wohl zusammenreimen. „Knochenkarl! Lass das Huhn nicht entkommen! Das brauchen wir heute Nacht noch!“

17. Wärst du eher der naturwissenschaftliche oder der geisteswissenschaftliche Typ?

Ganz klar Naturwissenschaft. Wenn ich mir irgendwann ein eigenes Labor im Keller eingerichtet habe, werde ich mich auch näher damit beschäftigen und den Beweis erbringen, dass der Mensch eigentlich vom Frosch abstammt.

18. Hast du Angst vor dem Alter?

Nö. Ich gehe ohnehin nicht davon aus, alt zu werden. Nicht, weil ich vorzeitig sterben werde, sondern weil ich in meinem Labor mittels Selbstexperimenten mit Frosch-DNA eine Jungkur erfinden werde, die mich nicht mehr altern lässt. Wäre natürlich hilfreich, dass demnächst in Angriff zu nehmen. Mit 98 Jahren bringt das dann natürlich auch nichts mehr.

19. Wenn du dir eine Sache wünschen könntest, die du in zehn Jahren in deinem Leben auf irgendeiner Ebene erreicht haben willst, welche wäre das?

Vom Schreiben leben können. In zehn Jahren wird die Antwort sich vermutlich nicht geändert haben.

20. Waren die Fragen diese Woche eigentlich anstrengend?

Nö. Waren recht einfach zu beantworten. Als absoluter Profi in absolut allen Fachbereichen, stellt sowas für mich natürlich absolut kein Problem dar.

Wenn ihr auch Lust habt, euch den Fragen zu stellen, schaut mal bei Gina vorbei.

Fragen ohne Antwort #164

Es gibt wieder Antworten auf die Fragen von Gina. Dieses Mal ein buntes Wirrwarr aus Themen, wie es sein muss.

1. Wer war dein Lieblingsautor als Kind?

Douglas Adams. Der Anhalter hat mich überhaupt erst so richtig zum Lesen gebracht. Zuvor habe ich mal hin und wieder das ein oder andere Buch in der Hand gehabt, aber bewusst erinnern kann ich mich an keins davon. Die Anhalter-Reihe war die Erste, die ich verschlungen habe und es sind auch die Bücher, die ich am häufigsten gelesen habe. Und seitdem weiß ich immer, wo mein Handtuch ist.

2. Welchen Film hast du als Kind am liebsten geschaut?

Vermutlich was von Disney. „Das Dschungelbuch“ vielleicht. Ich war als Kind aber mehr Fan von den Cartoons im TV. Looney Tunes, Muppet Show, Duck Tales liefen täglich und ich war immer dabei. Kann ich mir nebenbei alles auch heute noch sehr gut angucken. Von wegen, erwachsen werden. Braucht doch keine Sau.

3. Fährst du dieses Jahr in den Urlaub? Wenn ja, wohin?

Wie jedes Jahr fahre ich nirgendwo hin und bleibe lieber in meinem kleinen Kaff, wo ich mich an freien Tagen an den Schreibtisch kette, um endlich mal mehr Schreibarbeit fertig zu kriegen. Nur mit freien Tagen sieht es eher schlecht aus, aber man kann eben nicht alles haben. Und ich spreche aus Erfahrung, denn ich habe gar nichts.

4. Welchen Film hast du öfter als einmal im Kino gesehen?

Tatsächlich keinen einzigen. Zumindest fällt mir keiner ein. Es gibt zwar Filme, die mir dann im Kino gefallen, aber ich bin dann eher jemand, der sich den später auf DVD kauft und sich ins Regal stellt, um ihn nochmal gucken zu können. Mache ich natürlich nicht, aber es ist immer gut zu wissen, dass er da ist.

5. Wem hast du das letzte Kompliment gemacht?

„Gute Fragen, Gina.“ Also Gina. Sonst niemandem.

6. Wem hast du heute etwas Gutes getan?

„Wirklich gute Fragen, Gina.“ Also Gina. Sonst niemandem.

7. Welcher Planet fasziniert dich am meisten?

Frogotron V. Da soll es Froschmutanten geben, die eine eigene Zivilisation in einem Sumpf gegründet haben. Der Anführer ist begeisterter Sumpfballfan und jedes Jahr wird dort die Sumpfballuniversumsmeisterschaft ausgetragen. Da niemand außer den Froschmutanten Sumpfball spielt, ist das Turnier aber eher spannungsarm und es gewinnen immer die Froschmutanten. Nur einmal wurden sie von sich selbst disqualifiziert, weil sie bei der Auslosung der Spiele betrogen haben. Der Sieg wurde den Opossulums von Opossotron zugesprochen, die sich bei der Überreichung des Pokals aus Angst tot stellten.

8. Welchen Namen würdest du einem Stern geben?

Frogotron VI.

9. Was liest du gerade, außer diese Fragen hier?

„Der letzte Ausweis“ von F.M. Esfandiary. Ist zwar nicht so richtig gut geschrieben, wenn man mich fragt, aber es geht um einen Mann im Iran der 1960er, der einfach nur einen Personalausweis beantragen will. Erinnert ihr euch an die Szene aus dem Asterix-Film mit dem Irrenhaus, in dem sie das Formular besorgen sollen? Das Buch ist quasi genau so. Und es ist eine wahre Geschichte. Ein Hoch auf die Bürokratie.

10. Was ist das beste, was du je geschaffen hast?

Vermutlich mein Filmschrottplatz. Ansonsten habe ich noch nicht viel auf die Reihe gekriegt. Mein Fantasy-Roman käme noch in die engere Auswahl, aber da ich mit der Veröffentlichung nicht aus dem Quark komme, betrachte ich das Werk noch nicht als abgeschlossen.

11. Hat dich heute schon etwas zum Lächeln gebracht? Wenn ja, was?

Nein, war ein Kacktag. Mit anderen Worten: Ein Wochentag. Frag mich am Wochenende nochmal.

12. Was hast du heute gutes erlebt?

Nix. Außer dem Feierabend.

13. Einige der kommenden Filme schaffen es nicht ins Kino, sondern sind sofort auf Netflix verfügbar. Was ist deine Meinung dazu?

Die Hollywoodstudios haben keine Eier in der Hose und müllen die Kinos mit den immer gleichen Blockbustern voll. Alles andere läuft nicht mehr, also schiebt man es auf Netflix ab, die sich die Hände reiben. Jetzt kann man natürlich auf den „Netflix macht das Kino kaputt“-Zug aufspringen, oder man kann einfach mal sagen, dass Hollywood zu einem unkreativen Höllenloch ohne Risikobereitschaft verkommen ist, das ganz alleine dafür gesorgt hat, dass das Kino den Bach runter geht. Die Entscheidung überlasse ich anderen. Wenn ich über Hollywood abkotzen will, mache ich das lieber auf meinem Filmschrottplatz. Da gehört mittlerweile ganz Hollywood nämlich hin.

14. Was würdest du sofort tun, wenn du keine Angst vor Fehlern hättest?

Vermutlich jede Menge Fehler.

15. Über welches Gesprächsthema könntest du dich stundenlang unterhalten?

Filme. Habe ich eigentlich schon genug Werbung für meinen Filmschrottplatz gemacht?

16. Wann hast du das letzte Mal darüber gesprochen?

Am Wochenende. Also an den Tagen, wo nicht alles kacke ist. Da kann man sehr gut über interessante Dinge reden. Nicht so wie an Wochentagen, wo man nur über die Arbeit palavert und versucht, sich nicht anmerken zu lassen, wie abgrundtief man das Pissloch hasst, in dem man unterbezahlt den Tag verbringt und sich den Arsch abfriert. Obwohl: Eigentlich weiß jeder, dass ich den Laden hasse. Aber über Filme rede ich da trotzdem selten.

 

Wenn ihr auch Bock habt, Ginas Fragen zu beantworten, findet ihr sie hier.

Fragen ohne Antwort #157

Ich bin ja niemand, der zum Jahresanfang irgendwelche Vorsätze fasst, die dann ohnehin nicht eingehalten werden. Wenn ich mehr Sport machen will, kann ich an dem Vorsatz schließlich auch genau so gut im Sommer scheitern. Wozu also direkt das eigene Jahr versauen?

Aber schon vor längerer Zeit habe ich mir vorgenommen, den Blog hier mal etwas in Schwung zu bringen. Bisher fehlen mir dazu aber auch weiterhin die zündenden Ideen. Immerhin habe ich aber im letzten Jahr der lieben Gina von Passion Of Arts zugesagt, hin und wieder mal bei ihren Fragen ohne Antwort mitzumachen. Ich mag ja solche Frage-Antwort-Dinger, weil es Spaß macht, sie auszufüllen und meine Leser dabei auch noch etwas über mich und meine wirren Gedanken erfahren. Und deshalb mache ich heute mal mit bei dem Spaß und tue Gina damit auch noch einen Gefallen, da sie sich schon so lange wünscht, dass mal der ein oder andere aus ihrem Blog-Umfeld die Fragen beantwortet. Na, wenn das mal alles nicht perfekte Gründe sind, um hier die 20 Fragen (ich bin immer noch der Meinung, dass 10 völlig ausreichen und weniger Arbeit für Fragensteller und -beantworter machen würden und dadurch vielleicht weniger abschreckend wirken) zu beantworten. Bei weiteren Fragen zu dem ganzen Ding – zum Beispiel, was zum Kuckuck eigentlich die VOGUE mit dem ganzen Kram zu tun hat – wendet euch an Gina. Ich habe nämlich absolut keine Ahnung. Also los:

1. Macht Ihnen das Älterwerden etwas aus?

Nicht wirklich. Im Prinzip ist es ja auch gar keine so schlechte Sache. Klar, alle sagen immer, dass als Kind alles einfacher war, aber dafür musste man täglich in diese komische Institution namens Schule tapern und sich da den langweiligen Krampf anhören, den die Nasen vorne an der Tafel so erzählten und so tun, als ob einen die ganze Scheiße wirklich interessiert. „Oh ja, erzähl mir mehr von Agrarwirtschaft in Timbuktu, Herr Lehrer.“ Erdkunde ist so ein Knallerfach. Spannung pur. Und man hat so viel gelernt. Ich bin zwar immer noch nicht in der Lage, den Rhein auf einer Landkarte zu finden, aber immerhin weiß ich wie man Kartoffeln in Timbuktu anbaut. Von Fächern wie Religion oder dem immer wieder einfach nur grauenhaften Sportunterricht fange ich besser gar nicht erst an. Älterwerden rockt. Ich weiß jetzt trotzdem eine Menge Scheiß, den kein Mensch wissen muss, aber immerhin sind es Dinge, die mich interessieren.

2. Unsterblichkeit als Motiv – Können Sie Schurken verstehen?

Nun ja, ist Unsterblichkeit nicht ein durchaus erstrebenswertes Ziel? Schließlich haben ja nur die Wenigsten so richtig Bock darauf, irgendwann unter der Erde zu verrotten. Gut, die Antagonisten müssten beim Versuch, die Unsterblichkeit zu verlangen natürlich nicht immer gleich das ganze Universum in unmittelbare Implodiergefahr bringen. Aber jede Forschung hat nun mal so seinen Preis. Wobei, was wäre eigentlich, wenn der Antagonist wirklich unsterblich wird und dann das Universum implodiert? Überlebt er das dann auch?

3. Wie würden sie reagieren wenn sie einen Benjamin Button zum Bruder oder Sohn hätten?

Ich würde pennen gehen. Der Film war so sterbenslangweilig, das im wahren Leben zu ertragen ist keine Option.

4. Wenn Sie den Stein der Auferstehung besäßen, würden Sie ihn nutzen? Oder hätten Sie doch lieber ein anderes Heiligtum des Todes in Ihrem Besitz?

Ist das nicht auch irgendwie die Frage nach Unsterblichkeit? Wiederauferstehung kommt ja irgendwie aufs Gleiche raus. Außer, dass dabei vielleicht das Universum nicht direkt implodiert.

5. Angenommen eine Zeitreise wäre für Sie möglich, würden Sie die Chance nutzen oder wäre Ihre Angst vor den Konsequenzen viel zu groß?

Pfft, Konsequenzen … ich bin weg hier und gucke mir dann später an, was ich angerichtet habe. Sind wir ehrlich: Viel schlimmer als momentan kann es doch ohnehin kaum werden. Ich frage mich ja ohnehin, ob man dabei wirklich so viel Schaden anrichten könnte. Wäre es wirklich so eine große Katastrophe, wenn der ein oder andere nicht geboren worden wäre, nur weil ich versehentlich in der Vergangenheit seine Ur-Oma überfahren habe? Übernimmt seinen Job halt jemand anderes, der es genau so gut versauen kann. Macht doch keinen Unterschied.

6. Sie wüssten, dass Ihr Vater nach einer Reise im All kaum gealtert zurückkehren würde, Sie dafür aber Ihr ganzes Leben schon gelebt haben – Würden Sie ihn davon abhalten zu gehen?

Wie oft hat man denn bitte die Möglichkeit ins All zu reisen? Und wer bin ich denn bitte, dass ich jemanden von dieser Reise abhalten würde? Grüß mir die Venus!

Mal davon abgesehen, wäre ich zwar bei seiner Rückkehr alt, aber ich könnte dann erzählen, wie ich es vom Selbsternannten Schriftsteller zum absoluten Mega-Autor, der die Welt regiert, gebracht habe. Hat vermutlich was mit Unsterblichkeit zu tun. Hm, wenn ich hier auf der Erde dafür sorge, dass das Universum implodiert und mein Vater ist nicht auf der Erde, wer würde dann eher draufgehen?

7. Zeit kann viel Veränderung bringen. Wie wünschen Sie sich eine Zukunft in etwa 300 Jahren?

Weniger geisteskranke Arschlöcher in hohen Positionen … oder nee, wartet, gar keine hohen Positionen mehr. Jeder gleichgestellt und alle geisteskranke Arschlöcher. Hui, das wäre ein Spaß. Da ich nicht unsterblich bin, muss ich mich dann ja nicht mit dem Chaos rumschlagen, das dieser Umstand mit sich bringen würde.

8. Der älteste Film, den Sie gesehen haben?

Puh, schwierig. Vermutlich ein Kurzfilm von Laurel und Hardy aus den 20ern. Spielfilm müsste „The Most Dangerous Game“ von 1932 sein. Fantastischer Film nebenbei.

9. Würden Sie auch gerne mal, wie Indiana Jones, auf ein Abenteuer gehen und uralte Schätze finden?

Theoretisch ist das bestimmt spaßig, aber ich bin ein zu fauler Sack, um in alten Tempeln rumzuhüpfen und gegen Nazis zu kämpfen. Ich schicke dann lieber andere vor und lasse mir was Schönes mitbringen.

10. Ihr persönlicher Binge-Watching-Rekord?

Keine Ahnung. Ich bin kein Binge-Watcher. Ich mag nach wie vor das System mit einer Episode pro Woche. Manchmal auch mal mehr, aber es kommt sehr selten vor, dass ich wirklich mehr als 2 Folgen einer Serie am Stück gucke.

11. Zeit heilt alle Wunden. Welche ist ihre bisher schlimmste Verletzung gewesen?

Ich bin nicht anfällig für Verletzungen und hatte in fast 35 Jahren noch keine ernsthafte Verletzung, die über „O, es blutet ein bisschen“ hinausgeht. Vielleicht bin ich tatsächlich unsterblich und unverwundbar. Oder ich habe einfach nur ne Menge Glück, was das angeht. Und bei allem anderen als Ausgleich dann eben Pech.

12. Welcher ist der älteste Gegenstand in Ihrem Besitz?

Besitz? Ist das dieses Ding, wo einem Gegenstände gehören? Sowas kann ich mir nicht leisten.

13. Könnten Sie mit jemandem befreundet sein, der mehr als doppelt so alt ist, wie Sie?

Mathe ist nicht so meine Stärke, deshalb weiß ich gerade nicht, wie alt das wäre, aber ich glaube, das wäre kein Problem, solange die Person mir nicht tierisch auf den Sack geht, wie 90 % der menschlichen Spezies es tut. Also stehen die Chancen gar nicht mal so gut.

14. Und wie wäre es mit einem Roboter, wäre da eine Freundschaft drin? Vorausgesetzt dieser gäbe einen täuschend echten Menschen ab.

Wenn ein Roboter, dann Marvin der manisch depressive Roboter aus „Per Anhalter durch die Galaxis“. Wir könnten uns dann gegenseitig bemitleiden.

15. Sind Sie ein geduldiger Mensch?

Ja. Wo bleibt Frage 16?

16. Und täglich grüßt das Murmeltier – Ist die Vorstellung von Gefangenschaft in einer Zeitschleife für Sie auch furchtbar unangenehm?

Ist doch toll. Man kann tun und lassen was man will und seinen Mitmenschen mal so richtig eins in die Fresse hauen, wenn sie einem mal wieder tierisch auf den Sack gehen. Wird vermutlich irgendwann langweilig, aber am Anfang ist es bestimmt super.

17. Wenn Sie wüssten, dass Sie in naher Zukunft alles vergessen werden, welche Maßnahmen würden Sie ergreifen?

Alle guten Bücher und Filme schon mal rauslegen, damit ich die dann nochmal zum ersten Mal erleben kann. Es gibt ja solche Werke, die einen so richtig vom Hocker gehauen haben. Aber wenn man sie dann kennt, ist es natürlich beim zweiten Mal nicht mehr die selbe Erfahrung.

18. 12 Uhr mittags findet ein Duell statt und Sie sind einer dieser Duellanten – Sind sie pünktlich?

Vermutlich nicht. Ich komme so um halb 2, wenn mein Gegner bereits gelangweilt in einer Ecke sitzt, niete ihn schnell überraschend um und gehe mich im Saloon besaufen.

19. Fänden Sie es schön, wenn man das Leben mit einer Fernbedienung vor- und zurückspulen könnte?

Wäre mir zu anstrengend. Ich wäre vermutlich nur am hin und her spulen und wüsste irgendwann gar nicht mehr, wo ich mich befinde. Was wäre eigentlich wenn man zu weit spult? Bis nach seinem Tod zum Beispiel. Dann ist man im Arsch und kann nicht wieder zurückspulen. Und was ist wenn man bis in die Schulzeit zurückspult und der Schulschläger die Fernbedienung klaut? Dann muss man die ganze Erdkundekacke noch mal ertragen. Danke, ich passe.

20. Würden Sie wollen, dass man Dinosaurier züchtet, wenn die Möglichkeiten gegeben wären?

Es sollte doch ziemlich klar sein, wie das ablaufen würde. Professor Jura forscht in seinem Labor und hat plötzlich die leuchtende Idee. „Juhu, ich habe einen T-Rex erschaffen!“ Rooooooaaaaaaaaaaar! Und Haps. Professor Jura ist Dino-Futter. Und der Rest der Menschheit ist als nächstes dran. Vermutlich keine so gute Idee. Wobei so ein Triceratops als Haustier ja schon ganz cool wäre. Aber die Futterkosten kann man sich ohnehin nicht leisten.