Die 5 Besten … Bücher, die ich zuletzt gelesen habe

Heute geht es mal wieder um Bücher bei Goranas 5 Besten. Allerdings ist der Titel (wie Gorana auch selbst schon bemerkt hat vor einigen Wochen) nicht mehr so ganz passend, denn eigentlich geht es gar nicht um die „Besten“, sondern einfach nur um

Die 5 Bücher, die ich als letztes gelesen habe

Da die aber tatsächlich alle zumindest nicht so verkehrt waren, passt das ja noch so gerade.

5 Der kleine Dämonenberater (Practical Demonkeeping) – Christopher Moore

Ein Dämon und sein Meister fahren zusammen in ein kleines Küstenkaff, weil sie da den jeweils anderen loswerden wollen. Soweit so unterhaltsam. Man kriegt mehr oder weniger, was man von so einer Idee erwartet. Macht Spaß, ist aber kein Meisterwerk. Von Moore werde ich aber definitiv noch das ein oder andere Buch lesen. Der Erstling ist ja selten der beste Roman.

4 Grabräubr gesucht (Graverobbers Wanted: No Experience Necessary) – Jeff Strand

Ein Vater will sich als Privatdetektiv versuchen und sein erster Auftrag ist es, eine Leiche auszubuddeln, um an einen Schlüssel zu gelangen. Und damit beginnt das Chaos erst. Die Story ist nicht sonderlich innovativ. Der Killer, der seine Spielchen mit dem Protagonisten spielt. Aber die Umsetzung ist durchaus ansprechend. Eine gute Mischung aus Horror und Comedy. Aber auch hier handelt es sich um ein Frühwerk und ich denke, dass da noch Luft nach oben ist. Werde auch diesen Autor im Auge behalten.

3 Nox Magica – Alexander Zeithammer

Ein Dieb in einem alternativen Wien voller Magie, soll eine Reliquie stehlen und schlittert so in das größte Verbrechen, dass die Stadt jemals gesehen hat. Das Buch hat richtig Spaß gemacht. Das alte Wien in Verbindung mit Magie passt einfach wunderbar zusammen und die Geschichte hatte mich von der ersten Sekunde an am Haken. Wird Zeit, dass ich die Fortsetzungen lese.

2 Slay & Resscue (Hauen & Stechen) – John Moore

Prince Charming muss eine Prinzessin retten und ist dabei eben Prince Charming. Irgendwie okay, aber die Story ist natürlich so alt wie die Bibel. Das ganz wird etwas durch Humor aufgelockert, aber so richtig interessant war das alles nie. Aber eben auch kein Totalausfall. Ich denke, mit einer interessanteren Geschichte könnte der Autor bei mir mehr Punkte sammeln. Allerdings geht bisher wohl alles von ihm in diese Märchenparodierichtung, die ich nicht sonderlich spannend finde.

1 The Long Earth (Die lange Erde) – Terry Pratchett & Stephen Baxter

Durch ein kleines Gerät kann jeder in unendlich viele Parallelwelten springen, die wie die Glieder einer Kette aneinander hängen. Ein junger Typ und eine KI machen sich mit einem Luftschiff auf, die fremden Welten zu erkunden.                    Pratchett ist der Meister der Fantasykomödie und Baxter ist irgendein Physikprofessor. Jetzt sollte man denken, dass das nicht so recht zusammenpasst. Und man hat recht. Erstens ist es keine Fantasygeschichte, sondern mehr Science-Ficton. Und eigentlich sollte so eine Story ja viel Abenteuer enthalten und schöne fremde Welten, die man dann gemeinsam mit den Figuren entdecken kann. Leider gibt es davon aber viel zu wenig. Stattdessen dümpelt der lahme Plot so dahin und am Ende blieb ich mit dem Gefühl zurück, dass das alles einfach viel besser hätte sein müssen. Schade drum, denn die Idee und einzelne Stellen waren wirklich gut und immerhin war es nicht so schlecht, dass ichs abgebrochen hätte.

Was waren die letzten 5 bei euch? Macht bei Goranas kleiner Aktion mit und verratet es uns.

Die 5 Besten … Fakten über mich

Normalerweise beantworte ich Goranas Fragen nach den 5 Besten ja auf meinem Filmschrottplatz, da es sich für gewöhnlich um Film- und Serienthemen dreht. Hin und wieder geht es dann aber auch mal um was anderes. Da bietet es sich dann an, die Fragen auch mal hier zu beantworten (hab ich ja schon mal getan), da die Filmschrottplatzbesucher mich schon ziemlich gut kennen und wissen wie irre ich bin. Das sollen die Leser hier natürlich auch zwischendurch mal mitkriegen. Hier also

Die 5 Besten Fakten über mich

Ich halte zwar die Formulierung für etwas eigenartig, denn was sind schon gute oder schlechte Fakten? Was sind die besten Fakten? Was sind die schlechtesten? Und wen interessiert der Quark überhaupt? Egal. Da ich das ganze nicht so genau definieren kann, gehe ich das eben etwas anders an und gebe euch mal einen Einblick in meine Birne:

5 Egal was ich alleine oder mit anderen als Kind gespielt habe, ich habe immer eine Geschichte dazu erfunden, um es spannender zu machen. Spielzeugsoldaten hatten eigenen Charakter und Ränge, „He-Man“ und die „Masters Of The Universe“ kloppten sich in interstellaren Machtkämpfen mit Playmobilfiguren. Selbst wenn ich und mein Cousin zu zweit Fußball gespielt haben (er im Tor, ich im Sturm) war es ein Duell zweier Teams, bei denen immer im Wechsel ein Team im Angriff und eins im Tor war, quasi wie beim Elfmeterschießen, und wir haben ganze Strafraumsezenen inszeniert, um es spannender zu machen, anstatt einfach nur aufs Tor zu pölen. Ein absolutes Highlight war wohl das Nachspielen von „Resident Evil“ auf dem Grundstück meines Onkels, für dass ich extra Karten gezeichnet und Rätsel erfunden habe und wir dann in Zombies und Helden aufgeteilt wurden. War ein Riesenspaß.

4 Zu Schulzeiten habe ich viel gezeichnet. Vor allem Cartoons mit den „Looney Tunes“ oder „Tom und Jerry“. Aber auch simples Gekritzel in Schulhefte und auf Schultischen. Mein Platz war quasi ein künstlerisches Meisterwerk und das ständif wegwischen zu müssen war ein Verbrechen an der Kunst. Lehrer haben einfach kein Auge für sowas.

3 Zur etwa gleichen Zeit startete ich den unglaublich gescheiterten Versuch, Raptexte zu schreiben. Ich müsste mal gucken, ob ich da noch welche von Rumfliegen habe, dann poste ich die mal hier. Ist bestimmt ein Riesenspaß mit grandiosen Zeilen.

2 Als großer Fan der alten Lucas Arts Point & Click Adventures wie „Monkey Island“ oder „Day Of The Tentacle“ habe ich mal versucht, so ein Spiel zu erstellen. Es ging um einen Jungen an einer Burg, der das Herz der Prinzessin erobern wollte, indem er zum Ritter wird und sie rettet, nachdem sie entführt wurde. Die Idee war nebenbei schon so banane, wie ihr es teils von mir gewohnt seid. Der Entführer war natürlich nicht irgendein Bauer von Nebenan, sondern ein böser Wissenschaftler, der mit einer Zeitmaschine angereist ist, um die Prinzessin zu entführen, da er in seiner Zeit keine Frau gefunden hatte. Ihr seht, meine Ideen waren schon immer etwas speziell. Das Spiel war zum Teil schon programmiert und die ersten paar Räume waren schon spielbar. Leider habe ich dann zwischenzeitlich das Interesse verloren und irgendwann bei einem Festplattencrash auch alle Daten davon. Eigentlich schade, aber vielleicht verwurste ich die Idee mal zu einem Buch. Wenn hier jemand ist, der den Quatsch lesen will …

Das Schreiben habe ich erst äußerst spät für mich entdeckt. Der erste Versuch war ein Filmdrehbuch, da ich ja großer Filmfan bin und das natürlich der erste Impuls war. Ich mochte aber diese drögen Vorgaben und Einschränkungen nicht sonderlich gerne und habe das schnell eingestellt (auch wenn das Thema nie ganz vom Tisch war und ich vielleicht irgendwann doch mal ein Drehbuch schreibe). Eigentlich nur aus einer Laune heraus habe ich damals dann begonnen, einen Roman zu schreiben. Eigentlich war es so, wie immer: Ich hatte eine Idee und habe losgelegt. In dem Fall war es nur so, dass ich schnell festgestellt habe, dass das genau das Richtige für mich ist, da es verhältnismäßig simpel umzusetzen ist – man muss schließlich erstmal nur schreiben können – und dass es absolut keine Grenzen gibt, was man machen kann. Perfekt. Und jetzt habt ihr mich und meinen Wahnsinn an der Backe. Toll, nicht wahr?.

Die 5 Besten … Bücher

Normalerweise geht es bei Goranas 5 Besten am Donnerstag eher um Film und Serienthemen, weshalb ich diese Top 5 eher auf meinem Filmschrottplatz poste. Aber da es diese Woche mal um Bücher geht, macht es natürlich mehr Sinn, das Ergebnis hier zu posten.

5 Lieblingsbücher

Große Überraschungen wird es hier zwar vermutlich nicht geben, aber vielleicht interessiert es ja trotzdem jemanden.

5 Neue Vahr Süd von Sven Regener

Die Lehmann-Reihe ist generell einfach eine lockere Angelegenheit, aber die Geschichten von Lehmann beim Bund sind dann doch nicht zu schlagen.

4 Gott bewahre (The Second Coming) von John Niven

Was wäre wenn Jesus heute zurückkehren würde? Dieses Buch beschreibt es ziemlich gut. Jesus, Hippies und jede Menge Arschlöcher treffen aufeinander. Wenn man Religion nicht zu ernst nimmt (oder wie ich absolut ablehnt) kann man damit eigentlich nur Spaß haben.

3 Hotel New Hampshire von John Irving

Bären, Berrys und Bekloppte. Irving ist bei mir immer etwas Hit & Miss. Aber noch vor „Garp und wie er die Welt sah“ ist das hier sein für mich bestes Werk.

2 Einfach göttlich (Small Gods) von Terry Pratchett

Die Scheibenwelt darf selbstverständlich nicht fehlen. Die Auswahl war groß, letztlich ist aber diese Geschichte mein Favorit, einfach weil sie so wunderbar mit dem Wahnsinn namens Religion ins Gericht geht und ohne zu verurteilen den Spiegel vorhält. Pratchett war nun mal ein absoluter Gott, was das angeht.

1 Das Leben, das Universum und der ganze Rest (Life, the Universe and Everything) von Douglas Adams

Der dritte Anhalter-Band ist meiner Meinung nach einen kleinen Tacken besser als die Vorgänger – und als die Nachfolger sowieso. Vielleicht liegt es daran, dass die Geschichte selbst so herrlich banane ist und ursprünglich eine Idee für die Serie „Doctor Who“ war. Generell ist die Reihe – oder zumindest die ursprüngliche Trilogie – einfach meine absolute Nummer 1 und ich habe nichts öfter gelesen als die ersten drei Anhalter-Romane.

Honorable Mentions: Brenner-Romane von Wolf Haas, Alles von Charles Bukowski, Shining von Stephen King, Harry Potter-Reihe von J.K. Rowling, Fever Pitch von Nick Hornby