Montagsfrage: Hässliche Buchcover

Und da ist auch schon wieder Montag. Ist es nicht einfach grausam? Immerhin tritt die Montagsfrage vom Buchfresserchen bei mir heute offene Türen ein und ich kann mich mal so richtig auskotzen. Juhu.

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Montagsfrage: Es wird immer nach den schönsten Buchcovern gefragt, aber welches ist für dich das mit Abstand hässlichste?

Ich hasse mittlerweile tatsächlich fast alle Buchcover. Das hat einen bestimmten Grund. Sie sehen alle gleich aus. Auf jedem Fantasy-Roman ist ein(e) Ritter/Krieger/Magier/Fee/Hexe abgebildet. Auf jedem Krimi-Cover eine Mordwaffe. Auf jeder Schnulze ein Bild, das direkt aus „Sex and the City“ stammen könnte.

Der Grund dafür, dass Buchcover heutzutage ziemlich generisch und abwechslungsarm daher kommen ist klar. Das Cover muss in den hiesigen Online-Shops eben auch im Kleinformat einigermaßen erkennbar sein. Also halten sich die Coverdesigner eben an das Prinzip „Weniger ist mehr“ damit das Vorschaubild ausreicht, um den Leser neugierig zu machen. Daran ist auch nichts auszusetzen, nur bleibt so leider die Abwechslung und vor allem Kreativität stark auf der Strecke.

Ausnahmen bestätigen natürlich wie immer die Regel.

Kommen wir aber zu meinem hässlichsten Cover. Da muss ich nicht lange suchen und lande bei meinem Lieblingsschriftsteller, dem Erfinder der Scheibenwelt, Terry Pratchett. In der guten alten Zeit, oder das, was man halt aus Mangel an Synonymen gerne so nennt, hatten die Scheibenwelt-Romane noch richtig coole Cover, auf denen es nur so von Details wimmelte. Hier ein gutes Beispiel:

göttlich
© Goldmann Verlag

Und dann gibt es da die neuen Cover, die an Hässlichkeit kaum zu überbieten sind:

© Goldmann Verlag
© Goldmann Verlag

Noch Fragen? Dachte ich mir …