Die 5 Besten … Fakten über mich

Normalerweise beantworte ich Goranas Fragen nach den 5 Besten ja auf meinem Filmschrottplatz, da es sich für gewöhnlich um Film- und Serienthemen dreht. Hin und wieder geht es dann aber auch mal um was anderes. Da bietet es sich dann an, die Fragen auch mal hier zu beantworten (hab ich ja schon mal getan), da die Filmschrottplatzbesucher mich schon ziemlich gut kennen und wissen wie irre ich bin. Das sollen die Leser hier natürlich auch zwischendurch mal mitkriegen. Hier also

Die 5 Besten Fakten über mich

Ich halte zwar die Formulierung für etwas eigenartig, denn was sind schon gute oder schlechte Fakten? Was sind die besten Fakten? Was sind die schlechtesten? Und wen interessiert der Quark überhaupt? Egal. Da ich das ganze nicht so genau definieren kann, gehe ich das eben etwas anders an und gebe euch mal einen Einblick in meine Birne:

5 Egal was ich alleine oder mit anderen als Kind gespielt habe, ich habe immer eine Geschichte dazu erfunden, um es spannender zu machen. Spielzeugsoldaten hatten eigenen Charakter und Ränge, „He-Man“ und die „Masters Of The Universe“ kloppten sich in interstellaren Machtkämpfen mit Playmobilfiguren. Selbst wenn ich und mein Cousin zu zweit Fußball gespielt haben (er im Tor, ich im Sturm) war es ein Duell zweier Teams, bei denen immer im Wechsel ein Team im Angriff und eins im Tor war, quasi wie beim Elfmeterschießen, und wir haben ganze Strafraumsezenen inszeniert, um es spannender zu machen, anstatt einfach nur aufs Tor zu pölen. Ein absolutes Highlight war wohl das Nachspielen von „Resident Evil“ auf dem Grundstück meines Onkels, für dass ich extra Karten gezeichnet und Rätsel erfunden habe und wir dann in Zombies und Helden aufgeteilt wurden. War ein Riesenspaß.

4 Zu Schulzeiten habe ich viel gezeichnet. Vor allem Cartoons mit den „Looney Tunes“ oder „Tom und Jerry“. Aber auch simples Gekritzel in Schulhefte und auf Schultischen. Mein Platz war quasi ein künstlerisches Meisterwerk und das ständif wegwischen zu müssen war ein Verbrechen an der Kunst. Lehrer haben einfach kein Auge für sowas.

3 Zur etwa gleichen Zeit startete ich den unglaublich gescheiterten Versuch, Raptexte zu schreiben. Ich müsste mal gucken, ob ich da noch welche von Rumfliegen habe, dann poste ich die mal hier. Ist bestimmt ein Riesenspaß mit grandiosen Zeilen.

2 Als großer Fan der alten Lucas Arts Point & Click Adventures wie „Monkey Island“ oder „Day Of The Tentacle“ habe ich mal versucht, so ein Spiel zu erstellen. Es ging um einen Jungen an einer Burg, der das Herz der Prinzessin erobern wollte, indem er zum Ritter wird und sie rettet, nachdem sie entführt wurde. Die Idee war nebenbei schon so banane, wie ihr es teils von mir gewohnt seid. Der Entführer war natürlich nicht irgendein Bauer von Nebenan, sondern ein böser Wissenschaftler, der mit einer Zeitmaschine angereist ist, um die Prinzessin zu entführen, da er in seiner Zeit keine Frau gefunden hatte. Ihr seht, meine Ideen waren schon immer etwas speziell. Das Spiel war zum Teil schon programmiert und die ersten paar Räume waren schon spielbar. Leider habe ich dann zwischenzeitlich das Interesse verloren und irgendwann bei einem Festplattencrash auch alle Daten davon. Eigentlich schade, aber vielleicht verwurste ich die Idee mal zu einem Buch. Wenn hier jemand ist, der den Quatsch lesen will …

Das Schreiben habe ich erst äußerst spät für mich entdeckt. Der erste Versuch war ein Filmdrehbuch, da ich ja großer Filmfan bin und das natürlich der erste Impuls war. Ich mochte aber diese drögen Vorgaben und Einschränkungen nicht sonderlich gerne und habe das schnell eingestellt (auch wenn das Thema nie ganz vom Tisch war und ich vielleicht irgendwann doch mal ein Drehbuch schreibe). Eigentlich nur aus einer Laune heraus habe ich damals dann begonnen, einen Roman zu schreiben. Eigentlich war es so, wie immer: Ich hatte eine Idee und habe losgelegt. In dem Fall war es nur so, dass ich schnell festgestellt habe, dass das genau das Richtige für mich ist, da es verhältnismäßig simpel umzusetzen ist – man muss schließlich erstmal nur schreiben können – und dass es absolut keine Grenzen gibt, was man machen kann. Perfekt. Und jetzt habt ihr mich und meinen Wahnsinn an der Backe. Toll, nicht wahr?.