Montagsfrage: Fiktion VS. Non-Fiktion

Nach längerer Zeit habe ich mal wieder eine Montagsfrage beim Buchfresserchen gefunden, die ich beantworten kann. Diese Chance lasse ich mir natürlich nicht entgehen.

montagsfrage_banner

Wie ist bei dir das Verhältnis zwischen Fiktion und Non-Fiktion, wenn du dein Leseverhalten betrachtest?

An sich eine leicht zu beantwortende Frage, denn generell lese ich eigentlich nur fiktive Stoffe. Zumindest wenn es um Bücher geht. Früher habe ich zwar viele Schreibratgeber gelesen, aber das habe ich aufgegeben, weil ich einfach das Gefühl hatte, dass die ohnehin alle das Gleiche erzählen.

Wenn  man das Lesen allerdings ausweitet auf das Internet kommt doch ein ganzer Schwall an Non-Fiktion in Form von nutzlosen Informationen zusammen, durch die ich mich regelmäßig wälze. Ich bin ja beispielsweise großer Filmfan (die billige Eigenwerbung für meinen Filmblog könnt ihr euch ja wegdenken) und lese liebend gerne Filmtrivia, Geschichten über Filme und die Produktion an sich und auch viel über die Historie dieses Mediums. Teilweise auch zur Recherche für neue Blogposts oder andere Projekte, die ich gerne irgendwann verwirklichen würde.

Deshalb ist es wahrscheinlich relativ ausgeglichen bei mir. Man könnte sagen auf Papier nur Fiktion, auf dem Bildschirm nur Information.

Wie ist das bei euch? Lest ihr auch mal ein Sachbuch? Und seit ihr auch gerade dabei, die alten „Was ist Was“-Bücher aus dem Keller zu kramen?

Montagsfrage: Klassiker

Nach dem Ausmerzen der technischen Probleme kann ich jetzt natürlich endlich wieder regelmäßig hier irgendwelchen Quark von mir geben. Zum Beispiel kann ich die Montagsfrage vom Buchfresserchen beantworten.

Und glaubt mir, wenn ich sage, dass die technischen Probleme für immer der Vergangenheit angehören. krch Sie werden nicht wieder kommen. krch Denn mit meinem neuen Skrchreibgerät kann nikrchts mehr schief gehen. Ikrch meine, wie viel Pekrch kann man aukrch haben, dass einem zwei Laptops in krchuzer Zeit abskrchmieren? Dkrch krch krch krch krch krch krch krch krch krch krch krch krch krch krrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrcccccccccccccccccccccccccccccccccccccccccccccccccccccccccccccccccccccccccccccccccccccccccccccccchhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh

montagsfrage_banner

Falls ihr Klassiker lest, habt ihr (einen) besondere(n) Favoriten und wenn ja warum?

Es ist ja so: Klassiker sind in erster Linie Klassiker, weil sie aus vergangenen Tagen stammen und sie die Zeit überdauert haben, wodurch sie nun mal nicht in Vergessenheit geraten sind, wie zum Beispiel „Die traurige Ballade von Ute Schmacklowitz – Eine Biografie“ von der Prostituierten Ute Schmacklowitz selbst geschrieben, die immer nur eins wollte, aber durch ihren komischen Nachnamen wollte es niemand mit ihr. Achtung Spoiler: Die Namensänderung in Schmacko Utlewitz brachte den gewünschten Erfolg auch nicht und am Ende starb sie verarmt auf einer Bahnhofstoilette … Moment mal, wenn die gestorben ist, wie hat die dann das Buch geschrieben? Der Sache muss ich noch mal näher auf den Grund gehen …

Jedenfalls lese ich Klassiker eher selten. Meist nur als Inspiration. Wenn ich zum Beispiel eine Geschichte über Piraten planen würde, würde ich wohl mal „Die Schatzinsel“ lesen. Ansonsten ist es mit Klassikern aber einfach oft so, dass ich mit dem Stil nicht klar komme. Es ist nun mal anders geschrieben, als die meisten Geschichten heute. Je älter, desto schlimmer wird das. Deshalb bleibe ich meist lieber bei Büchern, die eher aktuell sind. Also sagen wir mal aus den letzten 50 Jahren.

So wie war das jetzt mit Ute? *googlet Ute Schmacklowitz*

Montagsfrage: Kopfkino

Es ist schon wieder Montag. Fürchterlich, ich weiß. Ich würde jetzt auch lieber noch im Bett liegen und mir in meinem Kopf wilde Fantasien mit leichtbekleideten Engeln, blutrünstigen Froschmutanten und mir als coolem Helden, der im Bett liegt und dadurch Verbrechen löst, ausmalen. Aber immerhin geht es in der Montagsfrage vom Buchfresserchen heute auch um Kopfkino:

montagsfrage_banner

Wenn du liest, stellst du dir dann bewusst alles vor oder passiert das eher automatisch? Oder liest du einfach ohne Kopfkino?

Ohne Kopfkino zu lesen kann ich mir schon mal so gar nicht vorstellen. Denn genau das ist doch das schöne am Lesen. Jeder baut sich seine eigene Welt aus den Worten zusammen. Das ist nebenbei auch der Grund warum für mich die Reihenfolge erst Film dann Buch nicht in Frage kommt. Wenn man ein mal die Bilder des Films im Kopf hat, zerstört es das Leseerlebnis, aber das ist ein anderes Thema.

Jedenfalls entsteht in meinem Kopf beim Lesen immer eine Welt mit den Figuren und den Umgebungen und den Geräuschen; eben alles was dazu gehört. Dabei brauche ich auch keine detaillierten Beschreibungen. Sobald eine Person in der Geschichte auftaucht, habe ich sie vor Augen. Eine kurze Beschreibung macht das Bild dann noch etwas klarer, aber eine ewig ausschweifende Beschreibung ermüdet mich nur und ändert auch nicht mehr viel an dem Bild, dass ich ohnehin im Kopf habe. Deshalb hier ein Plädoyer gegen unnötig lange Beschreibungen in Büchern. Es langweilt nur. Looking at you Tolkien …

Montagsfrage: Vergessen und noch mal lesen

Auf die letzten Montagsfragen vom Buchfresserchen hatte ich leider keine Antworten parat und habe sie ausgelassen. Aber heute bin ich wieder dabei, denn irgendjemand muss bei der heutigen Frage auch mal eine andere Antwort als Harry Potter abgeben. Und derjenige bin dann wohl ich.

montagsfrage_banner

Wenn du ein/e Buch(-reihe) restlos vergessen könntest, um es/sie nochmal neu zu lesen, welche/s wäre das?

Denn meine Antwort lautet hier ganz eindeutig: Die Anhalter-Reihe von Douglas Adams. Keine Reihe habe ich so oft gelesen. Keine Reihe hat mir so viel Spaß bereitet. Und es wäre einfach super, noch mal komplett wissenlos in diese verrückte Welt voller depressiver Roboter, weidomierenden Matratzen, zweiköpfigen Präsidenten und Handtüchern einzutauchen.

Leider geht das natürlich nicht, aber wen eine Reihe selbst nach dem xten Mal lesen immer noch absolut fantastisch ist, kann es kaum eine andere Antwort geben.

Ich gehe mir ein Handtuch holen …

Montagsfrage: Messie oder Müllmann?

Die heutige Montagsfrage vom Buchfresserchen ist für mich eigentlich einfach zu beantworten. Aber vielleicht werde ich ja doch etwas ausschweifender und es reicht für einen ganzen Blogpost.

montagsfrage_banner

Bist du jemand, der seinen Buchbestand regelmäßig ausmistet, oder behältst du lieber alle deine Bücher?

Wie gesagt, dass ist einfach zu beantworten: Ich schmeiße nix weg. Alles wird gesammelt. Bücher, Filme, selbst alte Zeitschriften habe ich zum Teil noch in Kartons verpackt im Keller stehen. Alle paar Jahre kriege ich es dann in den Kopf und nehme mir vor, das alles mal durchzugucken, um zu entscheiden was man denn eigentlich noch braucht. Aber am Ende mache ich es doch nie und behalte einfach alles.

Dazu muss ich allerdings gestehen, dass ich eher der Filmsammler bin und gar nicht mal so viele Bücher mein eigen nenne. Während die DVD und BluRay-Regale überquillen, habe ich für Bücher nicht mal ein Regal, sondern verteile sie überall, wo halt gerade Platz ist. Oder ich stelle sie ins Regal meines Vaters, der da schon eine etwas größere Sammlung an Büchern vorzuweisen hat.

Wie auch immer, weggeworfen, oder aussortiert wird nichts. Ich bin allerdings auch jemand, der ein Buch durchaus mal öfter lesen kann. Nicht jedes, aber das ein oder andere schon. Per Anhalter durch die Galaxis inklusive Fortsetzungen beispielsweise habe ich bestimmt schon ein Dutzend mal gelesen. Und auch das ein oder andere Werk von Terry Pratchett habe ich mir mehr als ein Mal zu Gemüte geführt. Deshalb tue ich mich auch einfach schwer damit, etwas wegzuwerfen. Man weiß ja nie, ob man nicht doch noch mal Lust darauf bekommt.

Montagsfrage: Schnetzel und Gemetzel

Bei der heutigen Montagsfrage vom Buchfresserchen geht es richtig zur Sache.

montagsfrage_banner

Wie kommst du mit Gewalt in Büchern zurecht? Magst du blutige Szenen oder lehnst du sie ab?

Ich bin ganz ehrlich: Ich bin mittlerweile durch übermäßigen Konsum von Geschnetzeltem in allen Medienformen sowas von abgestumpft, dass mich die Gewalt darin einfach völlig kalt lässt.

Es ist aber nicht so, dass ich gezielt nach möglichst gewalttätigen Geschichten suche. Ich bin nicht mal großer Fan davon, da diese Geschichten sich meist auf eben dieser Gewalt ausruhen und dabei vergessen, eine gute Geschichte mit interessanten Charakteren zu erzählen. Und genau da liegt dann auch das Problem. Wen mir ein Charakter egal ist, ist mir halt auch egal, was mit ihm passiert. Da kann man ihn noch so übel wegmetzeln und zerschnetzeln. Mich interessiert es dann einfach nicht.

Um mal zwei aktuelle Beispiele aus dem Bereich der TV-Serien anzubringen, die ich seit Jahren verfolge und die mit Blutfontänen nicht gerade geizen:

The Walking Dead hat halt die große Zombieaction, in der es halt immer recht hart zur Sache geht. Allerdings ist die Geschichte todlangweilig und die Charaktere einfach scheiße. Ich konnte mir bis zur dritten Staffel nicht mal die Namen von den Pappnasen da merken. Sie waren einfach „Der Sheriff“, „Der Sohn vom Sheriff“, „Die Machetentussi“ usw. Wenn da einer drauf geht ist es mir gelinde gesagt einfach scheißegal. Ich gucke es eigentlich nur wegen der Zombieaction, denn mehr hat die Serie einfach nicht zu bieten.

Game Of Thrones hingegen ist auch alles andere als zimperlich mit Gewaltorgien und bringt regelmäßig die Hauptcharaktere um die Ecke. Aber hier sind es interessante Leute, die etwas zur Geschichte beitragen, die Ziele haben, die einfach „leben“. Da ist man dann auch mal geschockt, wenn der halbe Cast mal eben mitten in der Staffel zerhackt wird. Die Gewalt ist zwar auch hier teilweise sehr willkürlich (Stichwort Vergewaltigungen) und auch einfach übertrieben (Stichwort Kopfquetscher), aber zumindest wird diese Gewalt Leuten angetan, bei denen es mich tangiert, was ihnen angetan wird.

Vom Hocker hauen tut mich die Gewalt in beiden Fällen nicht. Wie gesagt, ich habe einfach irgendwie alles schon mal gesehen oder gelesen. Aber das Wichtige ist die Geschichte und die Charaktere, die von dieser Gewalt betroffen sind. Wenn das passt, können von mir aus alle Gliedmaßen in Hülle und Fülle abgehackt und durch die Gegend geworfen werden. Ich komme aber genau so gut komplett ohne klar.

Montagsfrage: Blog und Zeit

Letzte Woche habe ich bei diesem Spaß ausgesetzt. Das lag daran, dass ich einfach keine Zeit hatte, nachdem die Nacht durch den SuperBowl so lang war. Wie passend, dass es in der heutigen Montagsfrage vom Buchfresserchen genau um eben diese Zeit geht.

montagsfrage_banner

Wie lange seid ihr pro Woche/Tag am Blog beschäftigt?

Das ist gar nicht so leicht zu beantworten. Um hier genauer ins Detail gehen zu können, muss ich wohl erst mal etwas Werbung in eigener Sache machen. Denn dieser Blog ist nicht mein erster und einziger. Schon seit geraumer Zeit betreibe ich nämlich den Filmschrottplatz. Das bedeutet also, dass ich zwei Blogs zur gleichen Zeit pflege, update, vollmülle, oder wie auch immer man das halt nennen will.

Auf beiden Blogs poste ich wöchentlich mindestens zwei Beiträge. Jeweils einer davon ist ein vorgegebenes Frage-Antwort-Spielchen, wie eben dieses hier. Diese Posts schreiben sich generell recht schnell, da ich einfach spontan hinrotze, was mir gerade in den Sinn kommt. Also sagen wir mal dafür brauche ich zwischen einer halben und einer Stunde.

Für den Filmblog gucke ich mindestens einen Film pro Woche und schreibe parallel den Artikel dazu. Ein Film dauert im Schnitt 2 Stunden, also gehen die für den Blog drauf.

Mit den hier veröffentlichten Artikeln, Kurzgeschichten und weiterem geistigen Quark sieht es da etwas anders aus. Das kann schon mal etwas länger dauern. Sagen wir mal so 3 Stunden am Tag für eine Kurzgeschichte, oder einen Artikel, der nicht nur mal schnell hingeschludert wurde, sondern auch überarbeitet, erweitert, korrekturgelesen, verworfen, neu geschrieben, in den Entwürfen gespeichert, verloren gegangen, wiedergefunden, gehasst, liegen gelassen, doch als gar nicht so schlecht befunden und schließlich veröffentlicht wurde.

Dazu muss ich sagen, dass ich auch immer vorarbeite. Soll heißen, dass ich nicht nur spontan Blogartikel raushaue, sondern auch an Artikeln arbeite, die ich erst in Zukunft veröffentlichen will. So will ich verhindern, dass mir plötzlich mal nichts einfällt und hier wochenlang nichts passiert. Dafür gehen dann auch noch mal, sagen wir, 2 Stunden am Tag drauf.

Macht also so 5-6 Stunden am Tag, die ich nur in meine Blogs investiere. Allerdings ist das nicht jeden Tag der Fall. Schließlich habe ich auch noch andere Dinge zu tun. Arbeiten und so sinnloser Kram. Ihr kennt das ja.

Dazu schreibe ich auch noch Sachen, die nicht für die Blogs sind. Wie Romane und weitere Kurzgeschichten und einfach irgendwelchen Quatsch, den außer mir niemand lustig findet. Kein Wunder, dass ich bei der ganzen Blogzeit damit nicht voran komme. Ich brauche besseres Zeitmanagement.

Montagsfrage: Buchhandlung oder Online-Shop

Das Buchfresserchen hat mal wieder eine Frage parat, mit der man in den Montag starten kann, um davon abzulenken, dass es nun mal Montag und einfach alles zum kotzen ist. Funktioniert relativ gut, das mit der Ablenkung …

montagsfrage_banner

Buchhandlungen vs. Online-Shop – wo kauft ihr eure Bücher ein?

Da muss ich leider mit dem Online-Shop antworten. Alleine aus dem Grund, dass es hier in der Umgebung keinen Buchladen gibt.

Dabei hätte ich durchaus Spaß daran, mal einfach in den Regalen zu stöbern, da man dadurch ja auch auf Knaller stößt, die man gar nicht auf dem Zettel hatte.

Vielleicht sollte ich zumindest mal wieder in die Bücherei gehen – sofern die überhaupt noch existiert, denn da war ich seit bestimmt 10 Jahren nicht mehr – aber da ich momentan kaum zum lesen komme, lohnt sich das Ausleihen von Büchern auch nicht so recht.

Naja, knalle ich einfach weiter mein Kindle voll und Stapel bestellte Bücher in der Ecke. Irgendwann komme ich sicher dazu, zumindest mal etwas davon zu lesen.

Montagsfrage: Liebesgeschichten

Es ist mal wieder Montag und heute liegt bei der Montagsfrage vom Buchfresserchen Liebe in der Luft. Ist es nicht einfach nur widerlich im Doppelpack? Aber beantworten werde ich die Frage natürlich trotzdem.

montagsfrage_banner

Wie geht ihr mit den allseits präsenten Liebesgeschichten um?

Tja, was soll ich sagen? Es ist ja nun mal so, dass fast jede Geschichte letztlich auch irgendwo eine Liebesgeschichte in sich hat. Der Held will die Prinzessin haben und muss dafür den Drachen schnetzeln. Der Millionär verliebt sich in die Geschlechtskrankheiten um sich schleudernde Nutte, obwohl er eigentlich nur etwas Spaß wollte – der dann wohlgemerkt höchstwahrscheinlich beim Urologen endet. Die Ausreißerin will mal so richtig von einem Typen gepeitscht werden. Das kleine Mädchen will ein Pony. Der kleine Junge einen Panzerwagen. Alles irgendwie Liebesgeschichten.

Generell gehören die auch einfach dazu. Was aber halt gar nicht geht, sind so Schmonzetten, wo wirklich nur rumgeturtelt wird, bis man sein Herz auf den Boden kotzen will, weil alles so unfassbar schmalzig ist. Eine Liebesgeschichte verpackt in ein spannendes Abenteuer ist meist okay, wenn auch manchmal unnötig. Ich habe oft das Gefühl, dass diese Szenen dann einfach nur drin sind, weil der Autor meinte, er müsste das machen, weil es eben jeder macht. Dadurch wirkt es gezwungen und nervt nur. Wenn es aber passend eingebaut ist, habe ich nichts dagegen. Aber nur, so lange am Ende nicht geheiratet wird, denn das geht einfach gar nicht mehr.

Montagsfrage: Hässliche Buchcover

Und da ist auch schon wieder Montag. Ist es nicht einfach grausam? Immerhin tritt die Montagsfrage vom Buchfresserchen bei mir heute offene Türen ein und ich kann mich mal so richtig auskotzen. Juhu.

montagsfrage_banner

Montagsfrage: Es wird immer nach den schönsten Buchcovern gefragt, aber welches ist für dich das mit Abstand hässlichste?

Ich hasse mittlerweile tatsächlich fast alle Buchcover. Das hat einen bestimmten Grund. Sie sehen alle gleich aus. Auf jedem Fantasy-Roman ist ein(e) Ritter/Krieger/Magier/Fee/Hexe abgebildet. Auf jedem Krimi-Cover eine Mordwaffe. Auf jeder Schnulze ein Bild, das direkt aus „Sex and the City“ stammen könnte.

Der Grund dafür, dass Buchcover heutzutage ziemlich generisch und abwechslungsarm daher kommen ist klar. Das Cover muss in den hiesigen Online-Shops eben auch im Kleinformat einigermaßen erkennbar sein. Also halten sich die Coverdesigner eben an das Prinzip „Weniger ist mehr“ damit das Vorschaubild ausreicht, um den Leser neugierig zu machen. Daran ist auch nichts auszusetzen, nur bleibt so leider die Abwechslung und vor allem Kreativität stark auf der Strecke.

Ausnahmen bestätigen natürlich wie immer die Regel.

Kommen wir aber zu meinem hässlichsten Cover. Da muss ich nicht lange suchen und lande bei meinem Lieblingsschriftsteller, dem Erfinder der Scheibenwelt, Terry Pratchett. In der guten alten Zeit, oder das, was man halt aus Mangel an Synonymen gerne so nennt, hatten die Scheibenwelt-Romane noch richtig coole Cover, auf denen es nur so von Details wimmelte. Hier ein gutes Beispiel:

göttlich
© Goldmann Verlag

Und dann gibt es da die neuen Cover, die an Hässlichkeit kaum zu überbieten sind:

© Goldmann Verlag
© Goldmann Verlag

Noch Fragen? Dachte ich mir …