Technisches Desaster – Ein E-Book erstellen

Als selbsternannter Schriftsteller kommt man natürlich irgendwann an einen gewissen Punkt, an dem man sich damit beschäftigen muss, wie man den ganzen Quatsch, den man so verzapft hat, in ein E-Book umwandelt. Da ich nicht nur selbsternannter Schriftsteller, sondern auch ein technisches Desaster bin, stellte sich dieses Unterfangen recht schnell als komplizierte Angelegenheit heraus. Nun würde ich mich selbst ja nicht als komplett doof bezeichnen und mir war bewusst, dass das nicht mit zwei Mausklicks erledigt ist, auch wenn ich mir das bei solchen Sachen immer wieder wünsche. Mir fehlt da einfach die Geduld, wenn es nicht direkt so läuft, wie ich mir das vorstelle.

In einem genialen Schritt der Vorbereitung habe ich mir natürlich mal schnell eine Anleitung heruntergeladen, wie man aus seinem Dokument ein E-Book-kompatibles … nun, Dokument macht. Also mit „Machste hier nen Absatz“ und „machste da HTML“ und dann „schmeißte das ganze in die Ecke und fängst besser von vorne an“. „Und bloß das Inhaltsverzeichnis nicht vergessen.“ „Blah.“ War mir eindeutig zu kompliziert und ich habe nur die Hälfte verstanden. Oder weniger.

Nachdem ich eine Weile so herumgefuckelt hatte, kam mir dann doch der Gedanke, dass das vermutlich einfacher gehen muss. Also musste ein Programm ran, dass dabei hilft, eine E-Book-Datei zu erstellen. Nun ist das Internet ja eine Fundgrube an Kram und Krempel für alles und jeden. Da kann die Auswahl einen schon mal überfordern. Da das Internet zudem natürlich auch der Ort ist, an dem jeder Honk seinen Senf zu einfach allem abgeben muss, helfen auch Bewertungen und Meinungen nicht wirklich weiter, denn am Ende ist einfach alles der geilste Scheiß oder der größte Müll auf dem Markt, je nachdem, wen man eben fragt. Also habe ich ein paar Stunden damit verbracht, nach dem richtigen Programm für mich zu suchen. Also dem Programm, womit die Umwandlung am unkompliziertesten ist.

Ich bin nebenbei ja nicht nur als technisches Desaster bekannt, sondern auch als das personifizierte Chaos. Das bedeutet kurz gesagt, dass ich dann festgestellt habe, dass ich mir vor einiger Zeit bereits ein Programm heruntergeladen hatte, das seitdem auf der Festplatte herumliegt. Alles klar, ein paar Stunden verloren, aber jetzt kann es so richtig los gehen.

Kurz in das Programm hineingefuchst und es geht gut voran. Wenn es eine Sache gibt, die ich mag, dann ein simples Drag & Drop System bzw. Copy & Paste. Und TahTah! Fertig. Speichern und … verdammt, ich habe das Inhaltszverzeichnis vergessen. Kann ja so kompliziert nicht sein, also schnell mal eingefügt. Ähm, wie zum Geier verlinke ich jetzt zu den Kapiteln? Hilfe auf. Diese Hilfedinger sind ja prinzipiell immer unübersichtlich und eigentlich wenig hilfreich. Aber hey, es hat eine Suchfunktion und so wird das dann nach dem Ausprobieren unzähliger Suchbegriffe, die zu meinem Problem passen könnten, doch was. Bis auf die Zeitverschwendung anfangs also alles gar nicht mal so kompliziert. Glücklicherweise habe ich in diesem Fall auch von Experimenten mit Bildern und Schriftarten und was weiß ich was abgesehen und konnte alles einfach so kopieren. Das wird bei späteren Projekten sicher noch das ein oder andere Problem mit sich bringen. Aber darum kann ich mich kümmern, wenn es so weit ist.

So, fertig. Ab in den Previewer mit dem Teil. Les, les, les … Häh, warum hat sich an der Stelle der Text verschoben? Und warum nur auf Handy aber nicht auf Tablets oder E-Readern? Und warum nur auf dieser einen Seite? Vielleicht den Absatz etwas kleiner machen? Jau, funktioniert. Aber jetzt sieht es auf den anderen Geräten irgendwie zusammengeschoben aus. Ein bisschen Feintuning ist gefragt. Eine Leerzeile. Etwas besser. Noch eine Leerzeile. Eine mache ich noch. Eine weitere Leerzeile. Jetzt ist der Text auf dem Handy wieder abgeschnitten. Ich raffe es nicht. Leerzeile weg. Bleibt jetzt so. Schnauze voll.

Und damit ist es geschafft. Das Buch ist fertig. Und wird bald veröffentlicht. Online. Boah nee, das ist ja wieder mit Technik verbunden. Könnte ein weiterer Blogpost werden.

5 Gedanken zu “Technisches Desaster – Ein E-Book erstellen

    1. Ich hatte mir irgendwann mal Jutoh runtergeladen. Damit funktionierte das dann auch recht gut. Ich mache solche Sache ja gerne direkt, damit ich es dann nur noch hochladen muss. Ich schreibe auch meine Blogposts nie direkt in WP.
      War jetzt halt der erste Versuch. Wenn man weiß, womit man es zu tun hat, geht das in Zukunft ja dann auch schneller. Ich behaupte jetzt auch einfach mal, dass ich bei Amazon direkt ähnliche Probleme gehabt hätte. Ist am Anfang eben immer Trial & Error.

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Laber mich voll, ich mag das.

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